Mitteilungen

  • 14.09.2023

    Ines-Jacqueline Werkner (Hrsg.): Stimmen zum Krieg in der Ukraine. Reaktionen jenseits der westlichen Welt

    In einer ersten Resolution hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen bereits wenige Tage nach Kriegsbeginn mit deutlicher Mehrheit den russischen Einmarsch in die Ukraine verurteilt und Moskau zum Ende seiner Aggression aufgefordert. Was auf den ersten Blick nach einer weltweiten Verurteilung des russischen Angriffskrieges aussieht, hält einer differenzierten Analyse nicht stand. Eine nähere Betrachtung zeigt, dass es nicht die internationale Staatengemeinschaft ist, die die russische Aggression missbilligt, sondern vorrangig der Westen. Im Fokus des Bandes stehen Positionen der BRICS-Staaten, der MENA-Region, des post-sowjetischen Raumes sowie verschiedener Regionalorganisationen.

  • 21.07.2023

    Detlef Junker: Germany and the USA 1871–2021

    Jetzt auch auf Englisch: Detlef Junkers 2021 erschienene Gesamtdarstellung zu 150 Jahren transatlantischer Beziehungen zwischen Deutschland und den USA.

  • 20.10.2022

    Ines-Jacqueline Werkner, Lotta Mayer und Madlen Krüger (Hrsg.): Wege aus dem Krieg in der Ukraine: Szenarien - Chancen - Risiken

    Wie wird das enden? Ausgehend von sechs Szenarien, die verschiedene Formen und Wege der Beendigung des Krieges in der Ukraine skizzieren, diskutieren die Autorinnen und Autoren dieses Bandes deren jeweilige Chancen und Risiken.

  • 29.09.2022

    Frederike van Oorschot und Selina Fucker (Hrsg.): Framing KI. Narrative, Metaphern und Frames in Debatten über Künstliche Intelligenz

    Heilsbringer oder Bedrohung: Neue Entwicklungen im Digitalen verlangen nach neuen Beschreibungen, nach neuen Sprachbildern, Metaphern und Narrativen. Sie prägen unser Verständnis dieser Technologien und bahnen Wege für gesellschaftliche Debatten. Der Band verbindet Fallstudien dieser Frames, Narrative und Metaphern mit einer Reflexion der damit verbundenen ethischen Fragen unter der Aufgabe einer imaginationssensiblen Ethik.

  • 29.08.2022

    Johannes Bosch, Jakob Fesenbeckh und Katja Patzel-Mattern (Hrsg.): Studienbuch Körpergeschichte

    Der Körper hat eine Geschichte: Diese Einsicht bildet den Ausgangspunkt für die Körpergeschichte und verwandte Ansätze aus verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Dieses Studienbuch stellt sechs theoretische Ansätze vor, mit deren Hilfe der Körper als historisch-kultureller Gegenstand begriffen werden kann.

  • 14.07.2022

    Benjamin Held, Thomas Kirchhoff, Frederike van Oorschot, Philipp Stoellger und Ines-Jacqueline Werkner (Hrsg.): Coronafolgenforschung

    „Corona als Riss“ lautete der Titel des ersten 2020 erschienen Bandes der Reihe „FEST kompakt“. Auch zwei Jahre danach ist Corona immer noch eine globale Herausforderung, deren Folgen uns noch lange beschäftigen werden. Vor diesem Hintergrund nehmen die Autor*innen im aktuellen Band die komplexe Thematik der Coronafolgenabschätzung aus verschiedenen disziplinären Perspektiven in den Blick.

  • 30.06.2022

    Ines-Jacqueline Werkner, Madlen Krüger und Lotta Mayer (Hrsg.): Krieg in der Ukraine. Hintergründe - Positionen – Reaktionen

    Die Autor*innen dieses Bandes geben Einblicke in die Hintergründe des russischen Angriffskrieges und die Konfliktkonstellation, nehmen friedensethische und kirchliche Positionen in den Blick und beleuchten Reaktionen des Westens auf den Krieg in der Ukraine.

  • 21.04.2022

    Vincent Heuveline und Nina Bisheh (Hrsg.): E-Science-Tage 2021. Share Your Research Data

    Transparenz, effiziente Zusammenarbeit und Qualitätssicherung – die offene Bereitstellung von Forschungsdaten hat viele Vorteile. Sie birgt aber auch Risiken. Der Band zu den E-Science-Tage 2021 beleuchtet das Thema fachübergreifend von der Konzeptebene hin zur konkreten Umsetzung in den jeweiligen Communities.

  • 07.04.2022

    Lisa Horstmann: Ikonographie in Bewegung. Die Überlieferungsgeschichte der Bilder des ›Welschen Gastes

    Wie werden mittelalterliche Bücher mit Bild und Text überliefert und wie verändern sich diese im Laufe der Kopierprozesse? Dieser Frage geht Lisa Horstmann nach und untersucht die Bildüberlieferung des ›Welschen Gastes‹, einer 1215/1216 verfassten Verhaltenslehre, aus kunsthistorischer Perspektive mit Hilfe philologischer Ansätze.

  • 03.02.2022

    Ulrich Blanché (Hrsg.): Stencil Stories. A Stencil History of Street Art / Geschichte des Schablonen-Graffiti

    Die Schablonengraffitis des Künstlers Banksy sind weltberühmt. Street-Art-Forscher Ulrich Blanché hat gemeinsam mit Studierenden der Universität und der PH Heidelberg die Geschichte dieser Technik untersucht. Beginnend mit Gebrauchsschablonen von 1870 über Propaganda- und Widerstandsschablonen vor 1945, Protestschablonen des Mai 1968, Künstlerschablonen der Pop Art und Konzeptkunst, Schablonen des Punk und der Pochoiristen bis hin zu Street-Art-Schablonen.

  • 21.01.2022

    Anastasia Eckert, Felicitas Julia Hübner, Fabienne Kathrin Knittel, Rüdiger Thomsen-Fürst (Hrsg.): Valses de l’université de Heidelberg für Klavier zu zwei Händen.

    Der Heidelberger Universitätswalzer ist das Werk des Genfer Klavierhändlers F. C. Kohlenberger (1814‒1895). Der Band enthält neben dem Notentext auch umfangreiche Kommentare, die sich der Biografie des Komponisten, der Geschichte des Walzers im 19. Jahrhundert sowie dem Tanz im akademischen Kontext der Universität Heidelberg widmen.

  • 10.12.2021

    Stephan Nicolussi-Köhler (Hg.): Change and Transformation of Premodern Credit Markets. The Importance of Small-Scale Credits

    Schon im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit gab es gut funktionierende Kreditmärkte, die mehrheitlich den Bedarf der Bevölkerung nach Kleinkrediten deckten. Die Autoren dieses Buches diskutieren, wie die finanziellen Bedürfnisse der Akteure und der Wandel der Institutionen den Zugang zu Kapital und die Praxis der Geldvergabe beeinflusst haben.

  • 02.12.2021

    Adrian Kuhl, Silke Leopold, Dorothea Redepenning (Hrsg.): Über das Marionettentheater (hinaus). Musik und Puppen

    „Die Puppen tanzen lassen. Über das musikalische Marionettentheater“ lautet der Titel des Symposiums, aus dem dieses Buch entstanden ist. Neben einem historischen Rundgang zum Verhältnis von Puppen und Musik stehen im Fokus dieses Bands einerseites die Aufführung von Oper mit Puppen im 18. Jahrhundert sowie musikalisiertes Figurentheater in der Mitte des 20. Jahrhunderts im Fokus, andererseits die Integration von Figurenthematik in Sujet, Ästhetik und Inszenierung von Oper mit realen Sängerinnen und Sängern.

  • 17.11.2021

    Benjamin Held und Frederike van Oorschot (Hrsg.) Digitalisierung: Neue Technik – neue Ethik.

    Der Band, der im interdisziplinären Dialog an der FEST entstanden ist, fragt in unterschiedlichen Wissenschafts- und Handlungsfeldern nach dem „Neuen“ in und durch digitale Technologien: Ist überhaupt „Neues“ erkennbar oder setzen sich bestehende Fragestellungen in anderen Medien fort?

  • 11.11.2021

    Susan Richter (Hrsg.): Amo te solo. Briefe der Kurfürstin Elisabeth Augusta an den Herzog Clemens Franz in Bayern 1743–1770

    Kurfürstin Elisabeth Augusta pflegte über viele Jahre ein vertrautes und auch erotisches Verhältnis zu ihrem Schwager Clemens Franz von Paula, Herzog in Bayern. Ihr Briefwechsel spiegelt die enge Bindung, reflektiert Pflichten und Grenzen, Langeweile und Hoffnungen, zeitweiligen Überdruss am Hofleben sowie ihr fürstliches Rollenverständnis und geben so einen spannenden Einblick in den fürstlichen Alltag.

  • 11.11.2021

    Klaus Lieberz, Lucie Adamek, Bertram Krumm (Hrsg.): Die Richtlinien-Psychotherapie. Expeditionen in einem dunklen Kontinent

    Das Buch beschäftigt sich mit den bis heute ungelösten Fragen der Therapeutenwahl, der psychosomatisch-psychotherapeutischen/psychiatrischen Diagnostik, der Indikationsstellung und Differentialindikation hinsichtlich verschiedener psychotherapeutischer Verfahren, der Einschätzung der Krankheitsschwere und der prognostischen Aussichten unter den naturalistischen Bedingungen der psychotherapeutischen Praxis im Rahmen der Richtlinien-Psychotherapie.

  • 24.09.2021

    Susanna Werger: Le Caractère destructeur dans l'art. Poétique, musique et performance des mouvements d'avant-garde autour de la première guerre mondiale

    Susanna Werger sucht nach Wiederholungen in der Geistesgeschichte der Avantgarde, um Momente der Kontinuität oder des Bruchs zu finden. Die Konzentration auf den gemeinsamen Nenner der Destruktivität dient dazu, eine zentrale Facette des Stils jener Zeit zu erkennen. Die mitreißende Parole der Destruktivität vereint die schöpferischen Grundlagen der Avantgardekunst und berührt ihr unvermeidliches Paradox: Die Zerstörung impliziert schöpferische Aspekte; der frei gewordene Raum will bald wieder gefüllt werden.

  • 17.09.2021

    Klaus-Peter Schroeder: Die Heidelberger Universität auf dem Weg in das "Dritte Reich". Arnold Paul Ruge, Philipp Lenard – Emil Julius Gumbel

     „Kommilitonen – der Pesthauch der Judenherrschaft weht Euch entgegen!“ – So lautete die Überschrift eines 1920 erschienenen Flugblatts aus der Feder des Heidelberger Philosophiedozenten Arnold Ruge. Vor dem Hintergrund der weit über Heidelberg hinaus Aufsehen erregenden „Fälle“ Arnold Ruge, Philipp Lenard und Emil Gumbel stellt Klaus-Peter Schroeder den Weg der Heidelberger Ruperto Carola in die Katastrophe des Dritten Reiches beispielhaft dar.

  • 08.09.2021

    Detlef Junker: Deutschland und die USA 1871–2021

    Mit seinem aktuellen Buch legt Detlef Junker die erste Gesamtdarstellung zu 150 Jahren transatlantischer Beziehungen zwischen Deutschland und den USA vor. Der Gründungsdirektor des Heidelberg Center for American Studies (HCA) versammelt darin eigene Aufsätze, Artikel und Vorträge. Ergänzt werden sie um einen aktuellen Essay, der bis an die unmittelbare Gegenwart und das Ende der Präsidentschaft Donald Trumps führt.

  • 08.09.2021

    Dietrich Harth: José Rizals Kampf um Leben und Tod. Facetten einer kolonialismuskritischen Biografie

    Der Mediziner und Autor José Rizal (1861–1896) schrieb gegen die kolonialistische Willkürherrschaft der Spanier über seine philippinisch-tagalische Heimat. Von einem spanischen Militärgericht wegen Anstiftung zum Aufruhr verurteilt und hingerichtet, wird Rizal bis heute als Nationalheld verehrt. Dietrich Harth liefert die erste umfassende Darstellung von Rizals Leben und Werk in deutscher Sprache, die sich auf direktem Weg, aus dem philippinischen Spanisch übersetzend, Rizals Denkart zu nähern sucht.

  • 06.08.2021

    Sarah Jäger: Jenseits des Patriachats. Ansätze feministischer Theologie

    „Wenn Gott männlich ist, muß das Männliche Gott sein“ – so formulierte die amerikanische feministische Theologin Mary Daly 1973. Seitdem ist viel geschehen. Sarah Jäger stellt die zentralen Entwicklungslinien feministischer Theologien von ihren Anfängen bis in die Gegenwart dar. Zugleich skizziert sie einen eigenen Ansatz, der die Möglichkeiten einer gegenwärtigen queeren geschlechterbewussten Theologie auslotet.

  • 24.06.2021

    Sebastian Starystach und Kristina Höly (Hrsg.): The Silence of Organizations. How Organizations Cover up Wrongdoings

    Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche, Manipulationen von Transplantationslisten oder die aktuelle Dieselgate-Affäre: Immer wieder erschüttern Skandale unser Vertrauen in Organisationen. Internationale Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen erklären in diesem Sammelband, wie und warum Regelverletzungen und Verbrechen regelmäßig unter den organisationalen Teppich gekehrt werden.

  • 16.12.2020

    Christine Nawa, Christoph Meinel (Hrsg.): Von der Forschung gezeichnet

    Der Universitätszeichenlehrer Friedrich Veith hat sie alle gezeichnet – die Instrumente und Apparaturen der großen Forscher der Universität Heidelberg im 19. Jahrhundert. Darunter Versuchsaufbauten des Chemikers Robert Bunsen, des Physikers Gustav Kirchhoff und des Physiologe Hermann Helmholtz. Aufbauend auf eine gut 50 Blätter umfassende Mappe von Zeichnungen aus den Jahren 1856 bis 1891 gibt "Von der Forschung gezeichnet" Einblicke in die Experimentalkultur jener Zeit.

  • 09.12.2020

    Ladislaus Ludescher: Vergessene Welten und blinde Flecken

    "Wie realistisch bilden Medien die Welt ab?“ ist eine der Kernfragen der Medienwissenschaften. Ladislaus Ludescher hat in seiner Langzeitstudie „Vergessene Welten und blinde Flecken“ über 5.000 Berichte der Tagesschau sowie ausgewählter Leitmedien vom Deutschlandfunk über die Washington Post bis Le Monde ausgewertet und gelangt zu dem Schluss, dass die Länder des Globalen Südens in der Berichterstattung massiv vernachlässigt werden.

  • 27.11.2020

    Gernot Burkhardt: Minor Planet Names with Ties to Heidelberg

    Nicht bei allen Planeten in diesem Auszug aus der Datenbank Dictionary of Minor Planet Names ist der Bezug zu Heidelberg so offensichtlich wie bei dem 1892 entdeckten Heidelberga. Gernot Burkhardt erklärt für 169 kleine Planeten, was sie mit der Stadt am Neckar verbindet. Er liefert damit eine Aktualisierung zum Wissenschaftsatlas der Universität Heidelberg, der anlässlich der 625-Jahr-Feier der Universität im Jahre 2011 erschien und der bereits 97 Namen von kleinen Planeten auflistet.

  • 19.11.2020

    Ernst G. Jung: Haut. Kultur und Geschichte

    Die Haut ist unser größtes Organ und zugleich ein wichtiger Teil unseres Erscheinungsbildes. Gesund und schön soll sie sein. Doch was ist gesund und was schön? Ernst G. Jung nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Geschichte der Haut, ihrer Bedeutung, Pflege und Gestaltung von den frühen Mythen bis zur Gegenwart.

  • 25.09.2020

    Corona als Riss. Perspektiven für Kirche, Politik und Ökonomie

    In kaum vorstellbarer Weise hat die Corona-Pandemie unseren Alltag, die Politik und die Wirtschaft verändert. Selbstverständliches ist ausgesetzt – die lebensweltliche Kontinuität hat Risse bekommen. Wie können wir auf die Pandemie und die mit ihr verbundenen Probleme und Dilemmata reagieren, wie sich auftuende Chancen nutzen? Die Autorinnen und Autoren von „Corona als Riss“ entwickeln Perspektiven für die Zeit mit und nach Corona.

  • 27.08.2020

    „Rezessive“ Information in Sprache. Ein probabilistisches Informationsmodell als Grundlage informationslinguistischer und systemlinguistischer Ansätze

    Eike U. Decker begibt sich auf die Suche nach der rezessiven, der nicht wahrgenommenen Information in Sprache. Er stellt ein Sprachmodell vor, das auf informations- und systemtheoretischen Analysen fußt und auf dessen Grundlage Sprache dargestellt und neue Sprachtechnologie entwickelt werden kann.

  • 03.04.2020

    Der "Kalendrier la Royne" des Wilhelm von Saint-Cloud

    Ein Kalender strukturiert die Zeit und macht sie planbar. Und er ist ein Zeugnis seiner Entstehungszeit. Der Kalendrier la Royne des Pariser Astronom Wilhelm von Saint-Cloud aus dem Jahr 1296 veranschaulicht eindrücklich sowohl den Wissensstand der Astronomie und der Komputistik seiner Zeit als auch die Öffnung der mittelalterlichen Wissenschaft von einer Klerikalkultur hin zu einer Laienkultur.

  • 27.03.2020

    Aus Daten wird Wissen: Die E-Science-Tage 2019

    In nahezu allen Wissenschaften werden Forschungsdaten mit Hilfe moderner Informationssysteme digital archiviert. Die Teilnehmer der E-Science Tage 2019 stellten sich die Frage, wie das enorme kollektive Wissen unserer Zeit dokumentiert und strukturiert werden muss, damit es sinnvoll genutzt werden kann.

  • 27.02.2020

    Jetzt online: Oper – Südwest

    Anlässlich des 70. Geburtstages von Silke Leopold, Leiterin der Forschungsstelle »Geschichte der Südwestdeutschen Hofmusik« der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, beleuchtet die Festschrift ausgewählte Aspekte der höfischen Oper im deutschen Südwesten des 18. und frühen 19. Jahrhunderts.

  • 21.02.2020

    Dirty Skirts: Body Politics and Coming-of-Age in Feminist Fiction of the Caribbean Diaspora

    In ihrer Studie untersucht Wiebke Beushausen Coming of age-Romane von Autoren mit karibischen Wurzeln. Deren Werke setzen sich kritisch mit dem Verhältnis von Körper, Subjekt und Gesellschaft auseinander. Das vorliegende Buch zeigt auf, wie feministisches, politisches Schreiben marginalisierten Körpern, Identitäten und Geschichten Sichtbarkeit verschafft. Die in den Romanen beschriebenen Körper erfüllen eine soziale, kulturelle und historische Funktion und imaginieren und dokumentieren damit die politischen Diskurse unserer Zeit.

  • 20.02.2020

    Aegidus Romanus. Über die Fürstenherrschaft (ca. 1277-1279)

    Der Fürstenspiegel De regimine principum des Aegidius Romanus war im späten Mittelalter nicht nur das am weitesten verbreitete Werk seiner Gattung, sondern auch eine der am meisten gelesenen weltlichen Schriften überhaupt. Er wurde in fast alle Volkssprachen der westlichen Christenheit übersetzt. Dr. Volker Hartmann gibt ihn erstmals in einer modernen zweisprachigen Ausgabe heraus.

  • 27.09.2019

    Minderheiten und Arbeit im 19. und 20. Jahrhundert

    Nur wenige Themen polarisieren in sozialen Zusammenhängen so stark wie „Minderheiten“ und „Arbeit“. Der interdisziplinär angelegte Sammelband nähert sich dieser vielschichtigen Beziehungsgeschichte an und fragt nach Inklusions- wie Exklusionsentwicklungen für Minderheiten in der Geschichte der Arbeit im 19. und 20. Jahrhundert.

  • 27.09.2019

    Neu erschienen: La grand et la parfit overaigne de geomancie

    Der flämische Geistliche Wilhelm von Moerbeke zählt zu den wichtisten Autoren mittelalterlicher Geomantik. "La grand et la parfit overaigne de geomancie", die im 14. Jahrhundert entstandene Übersetzung seines wahrscheinlich 1269 verfassten lateinischen Geomantiktraktats, bildet den Gegenstand dieser kritischen Textedition und lexikalischen Analyse von Theresa Ruperti Repilado.

  • 28.05.2019

    Jetzt online: Castrum Virtuale, der Katalog zur Ausstellung im Universitätsmuseum

    In Gedenken an den herausragenden Althistoriker und Epigraphiker Geza Alföldy findet im Heidelberger Universitätsmuseum unter dem Titel "Castrum Virtuale" vom 26. April bis 30. Juni 2019 eine Ausstellung statt. Sie zeigt die Rekonstruktion eines spätantiken Fundorts in Keszthely-Fenékpuszta am Plattensee. Der Ausstellungskatalog, redigiert von Orsolya Heinrich-Tamáska und Roland Prien, ist auf heiBOOKS online frei zugänglich.

  • 15.03.2019

    Frisch online: Der Ausstellungskatalog zur Heidelberger Gelehrten Marie Luise Gothein

    Die Heidelberger Gelehrte Marie Luise Gotheins verfasste mit Ihrer "Geschichte der Gartenkunst" (1914) nicht nur ein bis heute gültiges Standardwerk, sondern erlangte auch durch ihre anglistischen und kulturhistorischen Studien Bekanntheit in ihren Heimat- und Wirkungsstätten Karlsruhe, Bonn und Heidelberg. Der Katalog "Es ist schon eine wunderbare Zeit, die ich jetzt lebe" umfasst unter anderem Briefe und Texte von Max und Marianne Weber sowie von Edgar Salin und stellt Gotheins Leben, Werk und Reisen in einer Gesamtschau vor.

  • 06.12.2018

    Seit heute online: Sigrid Böge, Orthogonale Gruppen und der Satz von Minkowski-Siegel

    Das Manuskript zu Orthogonale Gruppen und der Satz von Minkowski-Siegel ist aus einer Vorlesung entstanden, die Sigrid Böge im Wintersemester 2016/17 in Heidelberg gehalten hat. Erstmalig gelingt es ihr zu beweisen, dass die Siegel-Minkowski'sche Formel aus dem Jahre 1935 äquivalent ist zu der Aussage, daß die Tamagawazahl der orthogonalen Gruppe gleich 2 ist. Außerdem werden die Minkowski'schen Ungleichungen in orthogonalen Gruppen bewiesen und Siegelbereiche beschrieben.

  • 22.11.2018

    Neu bei heiBOOKS: Die Zukunft im Blick. 150 Jahre Universitäts-Augenklinik Heidelberg

    Die Zukunft im Blick. 150 Jahre Universitäts-Augenklinik Heidelberg von Gerd Uwe Auffarth (Hrsg.) und Frank Krogmann beleuchtet die wechselvolle Geschichte der Universitäts-Augenklinik Heidelberg, in der unzählige Studenten, Doktoranden, Assistenten und Professoren Augenheilkunde lernten und lehrten, von ihrer Eröffung im Jahr 1868 bis in die heutige Zeit.

  • 22.10.2018

    Open Access Woche an der Universität Heidelberg: 22.10.18-26.10.18

    Heute beginnt die International Open Access Week an der Universität Heidelberg, in der Sie vom 22.10.18-26.10.18 alles zum Thema Open Access erfahren! Besuchen Sie uns im "Handschriftenlesesaal" der UB Heidelberg (Plöck 107-109) um 13 Uhr!

  • 05.10.2018

    Neuzugang: Sara Springfeld, Modi di cantar sonetti

    Die Musikwissenschaftlerin Sara Springfeld berichtet im frisch erschienenen Band Modi di cantar sonetti über italienische Sonette von Francesco Petrarca bis Giambattista Marino, die vor allem im 16. und 17. Jahrhundert zu beliebten Textvorlagen in der Frottola, im Madrigal und im begleiteten Sologesang avancierten.

  • 12.07.2018

    Neu erschienen auf heiBOOKS: Heidelberger Physiker, Bd. 4 und 5

    Mit Erscheinen der Bände 4 und 5 endet vorläufig die Reihe „Heidelberger Physiker berichten“. Während in Band 4 wichtige Anwendungen vorgestellt werden, die aus der Physik hervorgegangen sind, dokumentiert Band 5 noch einmal die volle Breite der in Heidelberg betriebenen Physik: von den allerkleinsten Skalen der Elementarteilchen zu den allergrößten Dimensionen im Kosmos, von den niedrigsten Energien ultrakalter Neutronen zu den höchsten Energien machtvoller Beschleuniger, von den (nur scheinbar) einfachen Systemen des Nukleons zu den höchst komplexen Systemen der Umwelt und des menschlichen Gehirns.

  • 26.04.2018

    Neu erschienen: „Russischsprachige Bevölkerung in Osteuropa – von der Titularnation zur Minderheit“

     

    Die demokratische Transformation in den postsowjetischen Ländern wirkte sich auch auf die Lage der dort lebenden russischsprachigen Bevölkerung aus.  Obwohl sie eine relativ große Gruppe bildet, wird sie als Minderheit wahrgenommen und zum Teil gesetzlich und sozioökonomisch benachteiligt. Anne Jürgens widmet sich in der vorliegenden Dissertation dem Problem und analysiert die Entwicklung im Baltikum, insbesondere in Estland, und in der Ukraine

  • 27.02.2018

    Katalog zur Ausstellung "Christen und Muslime am Nil" des Uni-Museums Heidelberg ist online

    Der Katalog zur Ausstellung "Christen und Muslime am Nil" zeigt anhand griechischer, koptischer und arabischer Papyri und archäologischer Objekte Veränderungen und Kontinuitäten innerhalb der früharabischen Zeit Ägyptens im Vergleich zur ausgehenden byzantinischen Epoche.