Von analogen und digitalen Zugängen zur Kunst
Zitierempfehlung (Kapitel)

Hoppe-Sailer, Richard: Marcel Broodthaers – Ian Hamilton Finlay, in: Effinger, Maria et al. (Hrsg.): Von analogen und digitalen Zugängen zur Kunst: Festschrift für Hubertus Kohle zum 60. Geburtstag, Heidelberg: arthistoricum.net, 2019, p. 283–291. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.493.c6559

Weitere Zitierweisen
Lizenz

Dieses Werk ist unter der
Creative Commons-Lizenz 4.0
(CC BY-NC 4.0)
veröffentlicht.
Creative Commons Lizenz BY-NC 4.0

Identifikatoren (Buch)
ISBN 978-3-947449-59-0 (Hardcover)
ISBN 978-3-947449-58-3 (Softcover)
ISBN 978-3-947449-57-6 (PDF)

Veröffentlicht am 07.06.2019.


Hoppe-Sailer, Richard

Marcel Broodthaers – Ian Hamilton Finlay

Ein Gedankenspiel

Zwei Werke Marcel Broodthaers’ und Ian Hamilton Finlays werden daraufhin untersucht, wie sich in sie eine spezifische Rezeption ästhetischer Konzepte des späten 18. Jahrhunderts einschreibt. Angesichts von Broodthaers’ Décor: A Conquest by Marcel Broodthaers (1975) werden insbesondere Fragen seines politisch-institutionskritischen Konzeptes diskutiert, mit Blick auf Finlays Five Columns for the Kröller-Müller: or a Fifth Column for the Kröller-Müller: or Corot-Saint Just (1980–82) dessen Adaption von Ideen der Französischen
Revolution und deren Integration in ein selbstreflexives künstlerisches Konzept. Abschließend interpretiert der Autor sowohl Broodthaers’ als auch Finlays Ansatz vor dem Hintergrund von Schillers Text Über die ästhetische Erziehung des Menschen (1793), des darin entfalteten Modells des Spieltriebs sowie der Idee der romantischen Ironie. Damit wird der Bezug zu einer kunstphilosophischen Konzeption aus der Frühzeit der Moderne hergestellt, auf die sich die beiden Künstler in ihren Werken implizit beziehen.

Inhaltsverzeichnis
PDF