Von analogen und digitalen Zugängen zur Kunst
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Kwastek, Katja: „Umweltkunst“ am Center for Advanced Visual Studies, in: Effinger, Maria et al. (Hrsg.): Von analogen und digitalen Zugängen zur Kunst: Festschrift für Hubertus Kohle zum 60. Geburtstag, Heidelberg: arthistoricum.net, 2019. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.493.c6583

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Identifikatoren (Buch)
ISBN 978-3-947449-57-6 (PDF)

Veröffentlicht am 07.06.2019.


Kwastek, Katja

„Umweltkunst“ am Center for Advanced Visual Studies

György Kepes’ Vision einer technoökologischen Kunst

Das 1967 durch György Kepes gegründete Center for Advanced Visual Studies (CAVS) am Massachusetts Institute of Technologie wurde bisher – wenn überhaupt – im Kontext der Medienkunstgeschichte behandelt. Katja Kwastek argumentiert in diesem Beitrag, dass die frühen Jahre des CAVS auch einen Platz in der Geschichte ökologischer Kunst verdienen. Mehr noch, die hier propagierte technoökologische Kunst zeige, dass die zwei bisher vornehmlich getrennt voneinander konstruierten Narrative der Medienkunst einerseits, der ökologischen Kunst andererseits, mit dem CAVS ein gemeinsames Kapitel verdienen. Die Autorin argumentiert weiterhin, dass die frühen Jahre des CAVS nicht nur historisch relevant sind, sondern auch eine nuanciertere Betrachtung aktueller Visionen der Environmental Humanities ermöglichen. Trotz deutlicher Differenzen zwischen den technokratischen Visionen eines György Kepes und den in der Tradition kritischer Theorie stehenden Environmental Humanities lassen sich, so die Autorin, interessante Parallelen beobachten, und das nicht nur hinsichtlich der großen Potentiale, die im künstlerischen Engagement für Umweltfragen gesehen werden.

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