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Iraklion, Archäologisches Museum: Die Siegelabdrücke von Phästos
Im Band CMS II,5 sind die Siegelabdrücke veröffentlicht, die auf Tonplomben vorkommen, die aus Grabungen der Italienischen Archäologischen Schule im Palast von Phaistos stammen. Die Mehrheit der im Band publizierten Siegelabdrücke ist auf den Tonplomben zu finden, die 1955 im Raum 25 des Alten Palastes zutage gekommen sind. Die Fundschicht ist in MM IIb zu datieren.
Iraklion Archäologisches Museum: Die Siegel der Neupalastzeit
Im Band II,3 werden Siegel veröffentlicht, die im Archäologischen Museum von Iraklion aufbewahrt sind und in der Zeit von MM IIIB-SM IIIA1 datieren. Anders als heute wird im Band diese Zeit als Neupalastzeit bezeichnet. Weniger als die Hälfte der Siegel kommen aus Grabungen, aber auch darunter stammen nur relativ wenige Stücke aus datierten Kontexten. Im diesem Band sind nur die Siegel, die bis 1961 ins Museum gelangt sind, aufgenommen.
Die Englischen Museen II
Siegel, die in fünf englischen Museen aufbewahrt werden, sind in CMS VII veröffentlicht. Die Mehrheit der im Band aufgenommenen Siegel stammt aus der Sammlung des Britischen Museums. Diese Siegel sind vom Ende des 19. bis zum Anfang des 20. Jh. von verschiedenen Sammlern zusammengetragen worden. Die restlichen im Band veröffentlichten Siegel werden im Fitzwilliam Museum, Manchester University Museum, City of Liverpool Museum und City of Birmingham Museum aufbewahrt. Der Band enthält mittelminoische, spätminoische und späthelladische Siegel.
Kadero
Im vom Poznań Archaeological Museum herausgegebenen 10 Band der Studies in African Archaeology werden die neolithische Siedlung und der Friedhof in Kadero in Zentralsudan vorgestellt. Die vorliegende Publikation trägt die Ergebnisse von mehr als 30 Jahren Forschung zusammen und soll als Ausgangspunkt für weitere neolithische Studien in dieser Region dienen.
Iraklion, Archäologisches Museum: Die Siegelabdrücke von Kato Zakros. Unter Einbeziehung von Funden aus anderen Museen
Band CMS II,7 veröffentlicht Abdrücke 262 verschiedener Siegelflächen, die auf den Tonplomben abgedruckt worden sind, die in Kato Zakros gefunden worden sind. Die Mehrheit der Tonplomben (559) würde 1901 bei den Grabungen von D.G. Hogarth im Raum VII von Haus A gefunden. Fünf Stücke sind 1963 bei den Grabungen von Nikolaos Platon im Palast von Zakros zutage gekommen. Alle Tonplomben kommen aus dem SM IB-Zerstörungshorizont der neupalastzeitlichen Stadt. Die Tonplomben werden überwiegend im Archäologischen Museum von Iraklion und zu einem kleineren Teil im Ashmolean Museum in Oxford, im Archäologischen Museum von Florenz und in Museum Pigorini in Rom aufbewahrt.
Iraklion, Archäologisches Museum: A. Die Siegel der Nachpalastzeit. B. Undatierbare spätminoische Siegel
Im Band II,4 werden spätminoische Siegel veröffentlicht, die im Archäologischen Museum von Iraklion aufbewahrt werden. Der erste Teil des Bandes enthält Siegel, die nach der Meinung des Verfassers in SM IIIA1 datieren, im zweiten Abschnitt wurden spätminoische Siegel katalogisiert, die nicht näher datiert werden können. Nur ein Drittel der im Band enthaltenen Siegel stammen aus Grabungen. Nur für einen geringen Teil liegen genaue Angaben über den Fundzusammenhang und somit die Datierung vor. Nach dem aktuellen Stand der Forschung (2016) datieren einige Siegel, die im Band als nachpalastzeitlich bezeichnet worden sind, in früheren Phasen der spätminoischen Zeit. Korrigierte Datierungen sind in der CMS Datenbank in ARACHNE zu finden.
Die Siegelabdrücke von AJ. Triada und anderen Zentral- und Ostkretischen Fundorten: Unter Einbeziehung von Funden aus anderen Museen
Im Band II,6 werden die Siegelabdrücke veröffentlicht, die auf Tonplomben vorkommen, die in verschiedenen Orten Zentral- und Ostkretas gefunden worden sind. Der Band enthält 148 verschiedene Siegelabdrücke aus Agia Triada und eine kleinere Anzahl von Siegelabdrücken aus den folgenden Fundorten: Archanes, Chamaizi, Ellenes Amariou, Gournia, Jouktas, Kato Zakros, Malia, Myrtos-Pyrgos, Palaikastro, Phaistos, Sambas, Sklavokambos, Trypiti, Tylissos sowie einige Stücke unbekannter Herkunft. Insgesamt sind 289 verschiedene Siegelflächen im Band dokumentiert. Die Mehrheit der im Band veröffentlichten Siegelabdrücke kommt auf Tonplomben vor, die im Archäologischen Museum von Iraklion aufbewahrt sind. Daneben enthält der Band auch einige Siegelabdrückn auf Tonplomben in anderen Sammlungen enthalten.
Rezensionen-Bibliographie zur lateinischen Literaturgeschichte der Antike (1855-1939)
The Nile Delta as a centre of cultural interactions between Upper Egypt and the Southern Levant in the 4th millennium BC: Proceedings of the conference held in the Poznan Archaeological Museum, Poznań , Poland , 21-22 June 2013
Vom 21.-22. Juni 2013 fand im Archäologischen Museum in Posen das internationale Symposium „The Nile Delta as a centre of cultural interactions between Upper Egypt and the Southern Levant in the 4th millennium BC“ statt.
Die Vorträge des Symposiums sind in Band 13 der Studies of African Archaeology publiziert.
Inhaltlich konzentrieren sich die Themen schwerpunktmäßig auf nterägypten (und das oberägyptischen El Kab) sowie das heutige Israel und setzen einzelne archäologischen Stätten dieser Zeit in Beziehung zueinander.
Die Gesellschaft der frühen „Dunklen Jahrhunderte“ auf Kreta: Eine Untersuchung der archäologischen Hinterlassenschaften der Bevölkerung Kretas während der Spätminoisch IIIC und Subminoischen Zeit im Bezug auf ihre soziale Aussagekraft und Bedeutung
Im Rahmen der hier vorgelegten Arbeit „Die Gesellschaft der frühen ‚Dunklen Jahrhunderte’ auf Kreta“ soll der Versuch unternommen werden, ein Bild der gesellschaftlichen Strukturen auf Kreta zu dieser Zeit zu erstellen. Dabei steht die Untersuchung der archäologischen Quellen und Hinterlassenschaften der kretischen Bevölkerung im Mittelpunkt, um Fragen nach der Stratifizierung der Gesellschaft nachzugehen und die politische Situation auf der Insel zu klären. Auch werden Aspekte der Wirtschaft und des Handels, sowie der Religion und des Kultes als Bestandteile des alltäglichen Lebens betrachtet, soweit sie archäologisch fassbar sind. Die chronologische Spanne der bearbeiteten Epoche umfasst die Phase Spätminoisch IIIC und die Subminoische Zeit, also den Abschnitt der kretischen Prähistorie nach dem endgültigen Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur um 1200 v. Chr., die nach der Zerstörung der minoischen Paläste um 1490 v. Chr, auch die Kontrolle über die Insel Kreta innehatte. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen spiegeln gleichermaßen ein Bild von Kontinuität und Wandel wider, welches alle Bereiche des täglichen Lebens betrifft. Der Hauptteil der Arbeit enthält einen umfassenden Katalog aller chronologisch relevanten Fundorte der Insel und die Auswertung der archäologischen Quellen in Bezug zu ihrer sozio-politischen Aussagekraft und Bedeutung während einer noch immer spärlich untersuchten Epoche der kretischen Frühgeschichte.
Die Schöne und die Biester: Die Herrin der Tiere im bronzezeitlichen und früheisenzeitlichen Griechenland
Die vorliegende Magisterarbeit hat die Untersuchung der frühesten Darstellungen der Herrin der Tiere im bronzezeitlichen und früheisenzeitlichen Griechenland und Kreta zum Thema. Das Schema dieses Motivs ist im gesamten Mittelmeerraum sowie Mittel- und Südeuropa bis hin nach Vorderasien und Ägypten durch viele Epochen und Kulturkreise hindurch weit verbreitet. Gegenstand der Untersuchung ist eine Gruppe von Bildwerken des 2. und frühen 1. Jahrtausends v. Chr. an, auf denen eine als Gottheit interpretierte weibliche Figur in Verbindung mit Tieren dargestellt ist. Für diese Gottheit hat sich deshalb die Bezeichnung „Herrin der Tiere“ (Potnia Theron) eingebürgert. Es handelt sich um eines der wichtigsten und in ihrer Deutung schwierigsten Bildthemen der ägäischen und frühgriechischen Kultikonographie. Schwerpunkte der Untersuchung bildet die systematische Untersuchung der unterschiedlichen Schemata der Herrin der Tiere sowie der Analyse der Natur dieser Gottheit. In der Folge werden Anhaltspunkte für die Ursprünge und sekundär auch für die Kontinuität der Darstellung und für die Kulturkontakte zu Vorderasien und dem ägäischen Raum gesucht.
Iraklion, Archäologisches Museum: Die Siegelabdrücke von Knossos. Unter Einbeziehung von Funden aus anderen Museen
Im Band II,8 werden Siegelabdrucke veröffentlicht, die Tonplomben abgedruckt haben, die in Grabungen in Knossos und seinem unmittelbaren Umgebung gefunden worden sind. Die Siegelabdrücke im Band datieren in der Zeit von FM III/MM IA bis SM IIIA. Die Tonplomben werden hauptsächlich im Archäologischen Museum von Iraklion aber in einer kleineren Anzahl auch in andere Sammlungen aufbewahrt.
Das Material ist chronologisch und nach Motiven im Katalog geordnet. Der erster Teil des Bands, CMS II,8-1, enthält Siegelabdrücke von FM III/MM IA bis zu SM III.
Iraklion, Archäologisches Museum: Die Siegelabdrücke von Knossos. Unter Einbeziehung von Funden aus anderen Museen
Ingo Pini (Hrsg.)
Im Band II,8 werden Siegelabdrucke veröffentlicht, die Tonplomben abgedruckt haben, die in Grabungen in Knossos und seinem unmittelbaren Umgebung gefunden worden sind. Die Siegelabdrücke im Band datieren in der Zeit von FM III/MM IA bis SM IIIA. Die Tonplomben werden überwiegend im Archäologischen Museum von Iraklion aber in einer kleineren Anzahl auch in andere Sammlungen aufbewahrt.
Das Material ist chronologisch und nach Motiven im Katalog geordnet. Der zweiter Teil des Bands, CMS II,8-2 enthält spätminoische Siegelabdrücke, Siegelabdrücke importierter Siegel und Siegelabdrücke, die wegen ihres schlechten Erhaltungszustands nicht näher identifiziert werden können.
Erzeugung und Zerstörung von Sakralität zwischen Antike und Mittelalter: Beiträge der internationalen Tagung in München vom 20.–21.10.2015
Sakralität ist nichts Absolutes. Sie ist weder von vornherein gegeben noch unveränderbar. Im Gegenteil: Sakralität ist eine soziale Konstruktion, die sich nur dort befindet, wo sie wahrgenommen und empfunden wird. Das bedeutet zugleich, dass Sakralität manipuliert werden kann. Die Heiligkeit von Personen, Orten und Objekten kann neu geschaffen, transferiert, und verwandelt werden; sie kann aber auch wieder ausgelöscht und zerstört werden. Die Vernichtung von Sakralität impliziert zugleich die Anerkennung ihrer Wirkmacht durch die Zerstörenden; nur wenn die Heiligkeit eines Ortes, eines Objekts oder einer Person gänzlich in Vergessenheit gerät, ist sie wirklich eliminiert.
Iraklion, Archäologisches Museum: Sammlung Giamalakis, Teil 1
Ingo Pini, Walter Müller (Hrsg.)
Der zweiteilige Band CMS III ist der letzte Band der CMS Reihe, in dem Material aus griechischen Museen veröffentlicht ist. Im Band sind Siegel enthalten, die der größeren Antikensammlung des kretischen Arztes Stylianos Giamalakis (1899-1962) gehörten. Die Sammlung wurde in der Vorkriegszeit bis zum Beginn der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts zusammengestellt und 1962 vom griechischen Staat angekauft und dem Archäologischen Museum von Iraklion inkorporiert. Für etwa die Hälfte der im Band veröffentlichten Siegel fehlen im Inventarbuch des Museums Herkunftsangaben. Die andere Hälfte stammt aus ungesicherten Fundorten, die sich zum größten Teil im Regierungsbezirk Iraklion befinden. Aus diesem Einzugsbereich stammten die Patienten des Arztes. Stylianos Giamalakis hat vermutlich Siegel von Patienten als Geschenk bzw. Bezahlung erhalten und andere Stücke erworben. Die Anordnung des Materials im Band erfolgt grob chronologisch nach Siegelformen und innerhalb der Formen mehr oder wenige nach Motiven. Band CMS III,1 enthält die Katalog Nr. 1-243.
Iraklion, Archäologisches Museum: Sammlung Giamalakis, Teil 2
Ingo Pini, Walter Müller (Hrsg.)
Der zweiteilige Band CMS III ist der letzte Band der CMS Reihe, in dem Material aus griechischen Museen veröffentlicht ist. Im Band sind Siegel enthalten, die der größeren Antikensammlung des kretischen Arztes Stylianos Giamalakis (1899-1962) gehörten. Die Sammlung wurde in der Vorkriegszeit bis zum Beginn der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts zusammengestellt und 1962 vom griechischen Staat angekauft und dem Archäologischen Museum von Iraklion inkorporiert. Für etwa die Hälfte der im Band veröffentlichten Siegel fehlen im Inventarbuch des Museums Herkunftsangaben. Die andere Hälfte stammt aus ungesicherten Fundorten, die sich zum größten Teil im Regierungsbezirk Iraklion befinden. Aus diesem Einzugsbereich stammten die Patienten des Arztes. Stylianos Giamalakis hat vermutlich Siegel von Patienten als Geschenk bzw. Bezahlung erhalten und andere Stücke erworben. Die Anordnung des Materials im Band erfolgt grob chronologisch nach Siegelformen und innerhalb der Formen mehr oder wenige nach Motiven. Band CMS III,2 enthält die Katalog Nr. 244-532.
Fibelgebrauch — gebrauchte Fibeln: Studien an Fibeln der älteren Römischen Kaiserzeit
An Fibeln aus nord- und ostdeutschen Grabfunden der älteren Römischen Kaiserzeit sind häufig Gebrauchsspuren erkennbar. Sie sind nach Materialabtrag, Deformation und Reparatur zu unterscheiden. Eine Autopsie gestattet Einblicke in Kleidungs- und Trachtsitten während der ersten beiden nachchristlichen Jahrhunderte. Ferner erschließen sich grundlegende Erkenntnisse zur Chronologisierung ur- und frühgeschichtlicher Grabfunde.
Die Lage von Abriebstellen an den Fibeln weist mit Hilfe von bildlichen Darstellungen und Körpergrabbefunden auf Funktion und Tragweise der Fibeln hin. An der Intensität des Materialabtrags ist vor dem Hintergrund anthropologischer Analysen der in den Gräbern gefundenen Knochenreste die Umlaufzeit der Fundstücke erkennbar. Anhand von Zusammenfunden mehrerer Fibeln lassen sich Produktions- und Niederlegungszeiten bestimmter Formen herausstellen. Es ergeben sich daraus erhebliche Konsequenzen für die anerkannte absolute Zeitstellung der älterkaiserzeitlichen Funde.
Excavations of Prehistoric Flint Mines at Rijckholt-St. Geertruid (Limburg, The Netherlands) by the 'Prehistoric Flint Mines Working Group' of the Dutch Geological Society, Limburg Section
Von 1964 bis 1972 führte die "Arbeitsgruppe Prähistorischer Feuersteinbergbau" der Niederländischen Geologischen Gesellschaft, Sektion Limburg, im neolithischen Feuersteinbergwerk von Rijckholt-St. Geertruid Ausgrabungen durch. Die Ausgrabungen gingen von einem nahezu 150 m langen Tunnel aus, der quer durch das neolithische Abbaugebiet getrieben wurde. Auf beiden Seiten des Tunnels wurden die prähistorischen Stollen auf einer Länge von zehn Metern verfolgt. 75 Schächte und 1.526 Quadratmetern Stollen wurden auf einer Gesamtfläche von 2.436 Quadratmetern untersucht.
Das eigentliche Abbaugebiet ist allerdings noch sehr viel größer: Der Untertagebau erstreckt sich über ca. 8 Hektar. Feuerstein ist in einem etwa 12 Hektar großen Bereich abgebaut worden, Schlagabfälle finden sich aber in einem ca. 25 Hektar großen Areal. Alle entdeckten Schächte und Stollen wurden von den Ausgräbern detailliert dokumentiert. Die Ausgrabungen erbrachten mehr als 14.000 Artefakte. Außerdem kamen Tierknochen und Schneckengehäuse sowie ein menschlicher Schädel zutage. C14-Messungen an Holzkohlen ergaben Datierungen zwischen 3.970 und 3.700 BC, allerdings werden die Abbauaktivitäten bis etwa 3.400 BC oder sogar 2.650 BC angedauert haben.
Im vorliegenden Buch werden die angewendeten Ausgrabungsmethoden beschrieben, und es wird der Versuch unternommen, die prähistorischen Abbaumethoden zu rekonstruieren. Die Kalkulation der absoluten Menge des abgebauten Feuersteins (14-16 Mio. Kilogramm von einem 8 Hektar großen Abbaugebiet) und die Anzahl der Schächte (etwa 2.000) lässt vermuten, dass sich im Boden noch mehr als 400.000 Steinartefakte befinden.



