Zitationsvorschlag

Schubert, Charlotte et al. (Hrsg.): Platon Digital: Tradition und Rezeption, Heidelberg: Propylaeum, 2019 (Digital Classics Books, Band 3). https://doi.org/10.11588/propylaeum.451

Identifier

ISBN 978-3-947450-07-7 (PDF)
ISBN 978-3-947450-41-1 (Softcover)

Veröffentlicht

09.05.2019

Autor/innen

Charlotte Schubert (Hrsg.), Paul Molitor (Hrsg.), Jörg Ritter (Hrsg.), Joachim Scharloth (Hrsg.), Kurt Sier (Hrsg.)

Platon Digital

Tradition und Rezeption

Platon ist nach Homer der antike Autor mit der reichhaltigsten Rezeption vom Altertum über das Mittelalter bis in die Neuzeit. Gleichwohl und gerade aus diesem Grund ist diese bisher allenfalls bruchstückhaft aufgearbeitet worden. Die Autoren versuchen, diesem alten Ziel geisteswissenschaftlicher Forschung auf neuen Wegen näherzukommen, indem sie eine informationswissenschaftliche Perspektive auf Platon und seine Rezeption anwenden. Dazu sind innovative Methoden der Paraphrasensuche entwickelt worden, um diese auch als Methode altertumswissenschaftlich und kulturwissenschaftlich interessierter Forschung zu etablieren.

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
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Titelei
Inhaltsverzeichnis
Charlotte Schubert, Paul Molitor, Jörg Ritter, Joachim Scharloth, Kurt Sier
Einleitung:
Das Projekt Platon Digital in der Förderlinie „Offen – für Außergewöhnliches“ der VolkswagenStiftung
9-19
1. Grundlagen
21
Kurt Sier, Eva Wöckener-Gade
Paraphrase als Ähnlichkeitsbeziehung. Ein digitaler Zugang zu einem intertextuellen Phänomen
23-43
Marcus Pöckelmann, Jörg Ritter, Paul Molitor
Word Mover’s Distance angewendet auf die Paraphrasenextraktion im Altgriechischen
45-60
Joachim Scharloth, Franz Keilholz, Simon Meier-Vieracker, Xiaozhou Yu, Roman Dorniak
Datengeleitete Kategorienbildung in den Digital Humanities:
Paraphrasen aus korpus- und computerlinguistischer Perspektive
61-88
2. Wechselwirkungen
89
Kevin Protze
Das Verhältnis der Markiertheit und des Zitatanteils in Paraphrasen bei Aristoteles, Iamblich und Themistios
91-109
Joachim Rautenberg
Negation in Platons Sophistes und die Grenzen automatisierter Paraphrasensuche
111-123
Felix Schulze
Sophokles und die Frauen – Platonisches bei Plutarch, Clemens von Alexandria und Olympiodor
125-138
André L. Visinoni
„Besser als zehntausend Augen“:
Ein Beispiel für die Wechselwirkungen zwischen Paraphrase und Markierung bei Iamblich
139-151
3. Exemplarische Studien zu intertextuellen Bezügen
153
Roxana Kath
„Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester …“:
Zum Problem der Identifizierung und Kontextualisierung von Fragmenten und Paraphrasen
155-176
Roxana Kath, Charlotte Schubert
Platon, Anacharsis und die Medizin
177-201
Stephan Jödicke
Εἰ δὲ δεῖ καὶ μῦθον λέγειν – Zum literarischen Umfeld des Prometheus-Mythos bei Aelius Aristides
203-233
Charlotte Schubert
Δοῦναι τε καὶ δέξασθαι λόγον
235-249
Eva Wöckener-Gade
Mehr als nur Platons Worte – Platonisches in Lukians Charon 5–6
251-272
4. Appendices
273
Eva Wöckener-Gade, Stephan Jödicke, Henning Ohst, Erik Pulz, Kevin Protze, Joachim Rautenberg, Friederike Schellhardt, Felix Schulze, André L. Visinoni
Appendix 1
Ein Parallelkorpus von Paraphrasen auf Platon: Der ‚Goldstandard‘ des Projekts Platon Digital
275-323
Eva Wöckener-Gade, Stephan Jödicke, Henning Ohst, Erik Pulz, Kevin Protze, Joachim Rautenberg, Friederike Schellhardt, Felix Schulze, André L. Visinoni
Appendix 2
Variantensensible und formgenaue Stoppwortliste für das Altgriechische
325-333
Appendix 3
Tabellen
335-336
Abkürzungsverzeichnis
337-341
Literaturverzeichnis
343-357
Über die Autoren
359-361
Online-Supplement: Tabellen (nur HTML)
Felix Schulze
Sophokles und die Frauen – Platonisches bei Plutarch, Clemens von Alexandria und Olympiodor
Roxana Kath
„Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester …“: Zum Problem der Identifizierung und Kontextualisierung von Fragmenten und Paraphrasen
Roxana Kath, Charlotte Schubert
Platon, Anacharsis und die Medizin
Stephan Jödicke
Εἰ δὲ δεῖ καὶ μῦθον λέγειν
Charlotte Schubert
Δοῦναι τε καὶ δέξασθαι λόγον

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