Neuerscheinung

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Aktuelles

19.03.2020

Ist Kultur in virtueller Umgebung authentisch und glaubwürdig? Ein neuer Konferenzband gibt Antworten

Sammlungsobjekte im Cyberspace, Konzerte und Performances als Datastreams, Kulturvermittlung in der Virtual Reality – in allen Medien erweitern digitale Technologien die Sichtbarkeit des kulturellen Erbes und generieren neue Kontexte, Narrative und Vermittlungsoptionen.
Aber lassen sich Glaubwürdigkeit und Einzigartigkeit der materiellen Evidenz der Objekte in den digitalen Datenströmen abbilden? Welche technischen Anforderungen sind nötig? Ein neuer Konferenzband mit Beiträgen der internationalen EVA-Tagung (Electronic Visualisation and the Arts), die im Herbst 2019 in Berlin stattfand, versucht sich an den Antworten. 

13.03.2020

María López-Fanjul y Díez del Corral: Der zweite Blick. Spielarten der Liebe

Das Projekt »Der zweite Blick« zeigt die Sammlung des Berliner Bode-Museums aus neuen und ungewohnten Perspektiven, die für gewöhnlich im kunsthistorischen Diskurs keinen Raum finden. Der erste Band der Reihe ist jetzt online bei Artbooks erschienen und beschäftigt sich mit den "Spielarten der Liebe" in den Exponaten der Dauerausstellung. Gemäß dem Motto Friedrichs des Großen, dass "jeder nach seiner Façon selig werden" solle, spielt Offenheit und Toleranz in Berlin traditionell eine Rolle und das spiegelt sich auch in den Exponaten des Museums.

25.02.2020

Maximiliane Mohl: Das Museum Fridericianum in Kassel

Das Museum Fridercianum, das Ende des 18. Jahrhunderts als erstes autonomes und solitäres Museumsgebäude auf dem europäischen Kontinent gebaut wurde, ist einer der Vorreiter für eine Entwicklung, die Kunst für jedermann zugänglich machte. Maximiliane Mohl untersucht seine wechselvolle Architekturgeschichte und ordnet es ein in die internationale Architektur des Frühklassizismus, die politischen Umstände und die städtebauliche Ausgangslage.

13.02.2020

Miguel Helfrich, Christina Haak (Hrsg.): Casting. Ein analoger Weg ins Zeitalter der Digitalisierung?

2. überarbeitete Auflage
Als älteste bis heute aktive Einrichtung der Staatlichen Museen zu Berlin feiert die Gipsformerei 2019 ihr zweihundertjähriges Bestehen. Ihr bevorstehendes Jubiläum ist ein willkommener Anlass, um u. a. folgende Frage zu diskutieren: Wie kann sich eine Institution, deren Fokus auf der traditionellen handwerklichen Fertigung liegt, gegenüber technischen Innovationen behaupten? Die Publikation widmet sich dieser Frage und bietet darüber hinaus einen interessanten Querschnitt zur aktuellen Forschungsdebatte. Neben den einzelnen Vorträgen werden sämtliche Diskussionsbeiträge, eine Podiums- sowie eine Schlussdiskussion am Ende der Publikation in deutscher und in englischer Sprache zusammengefasst.

12.02.2020

Stephanie Herold, Anneli Randla, Ingrid Scheurmann (Hrsg.): Renationalisierung oder Sharing Heritage? Wo steht die Denkmalpflege im Euopäischen Kulturerbejahr 2018?

Überall in Europa erleben wir gegenwärtig deutliche Renationalisierungsbewegungen und eine Inanspruchnahme des kulturellen Erbes für Identitätsbildungsprozesse von Ländern und Regionen. Im Zuge dessen werden die Grenzen zu Anderen deutlicher als zuvor markiert und Fragen der Zugehörigkeit zum Erbe kritisch ventiliert (z.B. gehört der Islam zu Deutschland/Europa? müssen wir Grenzkontrollen reaktivieren? etc.). Diesem Trend suchen europäische Institutionen durch die Betonung gemeinsamer Werte und Traditionen entgegenzusteuern – nach der Deklaration von Faro 2005 gilt das nicht zuletzt für die Ausrufung des europäischen Kulturerbejahres, das 2018 unter dem Motto Sharing Heritage steht und zu einer Neu-Betrachtung des kulturellen Erbes unter Prämissen des Kulturtransfers und der Rezeption von Ideen auffordert. Grenzräume erfahren dabei als Austauschregionen, aber auch als potentielle Konfliktregionen eine besondere Beachtung. Denkmalpflege, Archäologie und Museologie sind durch die aktuellen Neubewertungen des kulturellen Erbes wie alle anderen sammelnden Fächer zu einer Positionsbestimmung herausgefordert.

11.02.2020

ICOM Deutschland, Tout-Smith, Deborah (Hrsg.): Museums, Borders and European Responsibility. One Hundred Years after the First World War

Museen sind die Schatzkammern des kulturellen Erbes, Stätten der Erinnerung und der Selbstvergewisserung. Aber wessen Geschichten erzählen sie und warum? Was wird in Museen erinnert und was vergessen?
Hundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs reflektieren Museumspraktiker und Wissenschaftler aus Europa und darüber hinaus erneut dessen Auswirkungen. Sie reflektieren die Rolle, die Museen bei der präzisen und authentischen Darstellung des Krieges, der Ausgestaltung des Gedenkens und der Bewahrung seines Vermächtnisses spielen. Sie untersuchen komplexe Themen, darunter vielfältige und widersprüchliche Wahrnehmungen des Krieges, seine politischen Folgen und die Frage nach der europäischen Verantwortung.
Sie plädieren für die selbstbewusste Berücksichtigung kritischer Stimmen und unterschiedlicher Perspektiven sowie dafür, die Auswirkungen von Gewalt und Dogmen auf die europäische Gesellschaft zu überdenken.

 

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arthistoricum.net – ART-Books

ist die Open-Access-Publikationsplattform von arthistoricum.net für wissenschaftliche E-Books aus den Fachbereichen Kunstgeschichte, Fotografie und Design.
Wir unterstützen Open Access als Publikationsmodell für die Verbreitung von Forschungsergebnissen und veröffentlichen sowohl Erstpublikationen ("goldener Weg") als auch Zweitveröffentlichungen ("grüner Weg"). Das kostenfreie Angebot richtet sich an Kunstwissenschaftlerinnen und Kunstwissenschaftler weltweit.
Zum Einsatz kommt die Open-Source-Software OMP des Public Knowledge Project (PKP).

 

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