Neuerscheinung

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Aktuelles

24.11.2022

L. Beißwanger et al. (Hrsg.): Zwischen Enklave und Vernetzung. Kunstgeschichte an der TU Darmstadt

Die Kunstgeschichte an der Technischen Universität Darmstadt blickt auf eine 150-jährige Geschichte zurück. Dieses Jubiläum war der Ausgangspunkt für ein Forschungsprojekt und ein Symposium, deren Ergebnisse dieser Band vorstellt.
Eine Besonderheit der Kunstgeschichte in Darmstadt ist, dass sie nicht an einem Institut angesiedelt ist, sondern durch zwei Professuren an den Fachbereichen Architektur und Humanwissenschaften repräsentiert wird. Der vorliegende Band perspektiviert diese außergewöhnliche Konstellation historisch und vertritt die These, dass gerade der Status als kunstgeschichtliche „Enklave“ zu intensiver Vernetzung geführt hat.

09.11.2022

Moritz Lampe: The Involuntary Self-Portrait. Automimesis and Self-Referentiality in the Art Literature of the Italian Renaissance

Automimesis oder die Idee, dass „jeder Maler sich selbst malt“, war eine Vorstellung, die in der Kunstliteratur der italienischen Renaissance immer wieder formuliert wurde. Zunächst als Makel von Malern interpretiert, der einer exakten Nachahmung der Natur entgegenstand, wurde die körperliche oder geistige Ähnlichkeit eines Künstlers mit seinem Werk jedoch schon bald positiv aufgefasst. Anhand von Künstlerbiografien, Kunsttraktaten und Kunstwerken untersucht diese Studie die Gründe für diesen Paradigmenwechsel und zeichnet nach, wie frühneuzeitliche Ideen unser Verständnis von der Autonomie der Künste bis heute prägen.

17.10.2022

Lucy Wasensteiner, Meike Hopp und Alice Cazzola (Hrsg.): Wenn Bilder sprechen. Provenienzforschung zu Max Liebermann und seinem Netzwerk

Dank einer Förderung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste führt die Liebermann-Villa am Wannsee seit 2020 ein Provenienzforschungsprojekt zur Überprüfung der Objekte in der Sammlung der Max-Liebermann-Gesellschaft Berlin e.V. auf NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut durch. Der vorliegende Band geht aus einer 2021 stattgefundenen Konferenz „Provenienzforschung zu Max Liebermann und seinem Netzwerk. Berichte aus der Praxis“ in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin hervor und erscheint anlässlich der Ausstellung „Wenn Bilder sprechen. Provenienzforschung zur Sammlung der Liebermann-Villa“ (Liebermann-Villa am Wannsee, Oktober 2022 bis März 2023). Im Vordergrund stehen die Provenienzforschung zu Max Liebermann und seinem Netzwerk im Archiv, im Kunsthandel, im Museum und in der Universität.

22.09.2022

Roger Fayet und Regula Krähenbühl (Hrsg.): Kunst und Material. Konzepte, Prozesse, Arbeitsteilungen

Outlines, Band 12

Medienvielfalt, ein erweiterter Werkbegriff und ein gewandeltes Verständnis von Kreativität prägen die Kunst seit der Moderne. Daraus erwachsen neue, für die Rezeption und die Erhaltung eines Werks sowie für den Begriff der Autorschaft und die Idee des Authentischen folgenreiche Herausforderungen. Durch das Auseinandertreten von Entwurf und Herstellung im aktuellen Kunstschaffen etabliert sich zudem eine neue Form arbeitsteiliger Produktion mit vielfältigen Implikationen. Die Beiträge im vorliegenden Band zeigen, dass solche Entwicklungen innovative, interdisziplinär abgestützte Herangehensweisen an der Schnittstelle von Technikgeschichte, Konservierungswissenschaft und Kunstgeschichte verlangen.

30.08.2022

Ismene Wyss: Social Media Performance. YouTube und Instagram als Ort künstlerischer Aufführungen

Digitale Prozesse haben in Bezug auf die Produktion, Präsentation und Rezeption von Kunst seit der digitalen Revolution substantiell an Bedeutung gewonnen. Die Allgegenwärtigkeit der sozialen Medien in unserem Alltag hat zur Folge, dass auch die Praktiken von zeitgenössischen Künstler:innen durch die online präsentierten Lebensstile und Kommunikationsformen wie auch deren spezifische Ästhetik geprägt werden und diese selbst mitprägen. Ismene Wyss fokussiert auf Kunstwerke mit einem dezidierten Einbezug von Social Media in den künstlerischen Entstehungsprozess. Dabei werden (insbesondere solche) gegenwärtigen Positionen analysiert, die soziale Medien auf performative Art und Weise einsetzen: die «Social Media Performance». Diesem Buch liegt die These zugrunde, dass die spezifische performative Nutzung von Social Media eine künstlerische Strategie der Gegenwart ist, die digitalisierte Gesellschaften reflektiert und hinterfragt. Anhand der künstlerischen Positionen von Amalia Ulman, Molly Soda, Arvida Bytröm und Leah Schrager wird analysiert, wie soziale Medien in die künstlerische Praxis seit 2010 Eingang finden und diskutiert Konsequenzen einer solchen Kunstproduktion für die Kunstgeschichte der Gegenwart.

24.08.2022

Anneli Kraft: Das gute Glas. Design digital sammeln und erforschen

Eine designhistorische Betrachtung und Entwicklung einer digitalen Infrastruktur zur Analyse von Trinkgläsern
Unter der Prämisse der guten Form wurden in der Nachkriegszeit Alltagsgegenstände mit verschiedenen Designpreisen ausgezeichnet oder in Ausstellungen gezeigt, um für gute Gestaltung zu sensibilisieren. Die Trinkgläser aus dieser Zeit stehen hier im Fokus. Was ist ein gutes Glas? Dieser Frage geht die Autorin anhand von damals verfassten Richtlinien und prämierten Gläsern nach. Zusätzlich legt sie die Entwicklung des digitalen Instrumentariums dar, das für die Forschung und den Vergleich der Objekte zum Einsatz kam. Dazu gehört die Typisierung von Trinkgläsern sowie eine genaue Formzuschreibung.
Diese designhistorische Betrachtung zeigt auf, wie zeitgemäße Forschung zu einem spezifischen Fachgebiet in Museen aussehen könnte.

 

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arthistoricum.net – ART-Books

ist die Open-Access-Publikationsplattform von arthistoricum.net für wissenschaftliche E-Books aus den Fachbereichen Kunstgeschichte, Fotografie und Design.
Wir unterstützen Open Access als Publikationsmodell für die Verbreitung von Forschungsergebnissen und veröffentlichen sowohl Erstpublikationen ("goldener Weg") als auch Zweitveröffentlichungen ("grüner Weg"). Das kostenfreie Angebot richtet sich an Kunstwissenschaftlerinnen und Kunstwissenschaftler weltweit.
Zum Einsatz kommt die Open-Source-Software OMP des Public Knowledge Project (PKP).

 

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