Neuerscheinung

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Aktuelles

26.09.2019

Germanisches Nationalmuseum (Hrsg.): Paul Wolfgang Merkel und die Merkelsche Familienstiftung. Eine Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg

Die Ausstellung "Paul Wolfgang Merkel und die Merkelsche Familienstiftung", in deren Mittelpunkt die hervorragende und für ihre Zeit überaus markante Gestalt des Nürnberger Kaufmannes und Politikers Paul Wolfgang Merkel (1756-1820) steht, will mit der Präsentation der wichtigsten Leihgaben der Stiftung den Kunst- und Sammlersinn dieses aufgeschlossenen Mannes dokumentieren und damit zugleich ein Kapitel Nürnberger Kulturgeschichte der ausgehenden reichsstädtischen Zeit und der Jahre nach 1806 illustrieren.

25.09.2019

Stefan Heinlein: Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken und seine Vision vom Himmlischen Jerusalem. Ein Held in den Künsten des Friedens. Dem Fürsten zum 300. Geburtstag

Das Staatsziel für Fürst Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken war in erster Linie die Existenzsicherung seines kleinen Landes. Über Jahrhunderte hinweg Durchmarschgebiet für französische Truppen in Richtung Altes Reich, wurde es regelmäßig von Krieg, Zerstörung und Hunger heimgesucht. Wilhelm Heinrich verhinderte dieses vorprogrammierte Schicksal, indem er als französischer Offizier loyale Frankreichpolitik betrieb und sich herrschaftsikonographisch an die Sonnenikonographie Ludwigs XIV. anlehnte. Höhepunkt seiner damit verknüpften Friedenspolitik war die Saarbrücker Ludwigskirche, die er als Zeichen des vorweggenommenen Himmlischen Jerusalems in den Jahren nach 1762 errichten ließ.

23.09.2019

Thomas Biskup, Truc Vu Minh, Jürgen Luh (Hrsg.): Preußendämmerung. Die Abdankung der Hohenzollern und das Ende Preußens

Der Band der Reihe "Kulturgeschichte Preußens - Colloquien" beinhaltet die Beiträge des achten Colloquiums, welches vom 26.-27. Oktober 2018 stattfand.
Am 9. November 1918 verkündete Reichskanzler Max von Baden den doppelten Thronverzicht Wilhelms II.– als Deutscher Kaiser und als preußischer König; nach dem Zweiten Weltkrieg wurde am 25. Februar 1947 durch das Kontrollratsgesetz Nr. 46 der Staat Preußen vom Alliierten Kontrollrat aufgelöst, weil er, wie es im Wortlaut hieß, „seit jeher Träger des Militarismus und der Reaktion in Deutschland“ gewesen sei. Es ist die Zeit der „Preußendämmerung“, die Zeit des schleichenden Endes von Preußen und des langsamen Abrücken Deutschlands von seiner monarchischen Vergangenheit.
Tatsache bleibt aber, dass Preußen ein wichtiger Teil der deutschen Geschichte war und ist und man mit seinem Erbe auch heute noch umgehen muss. Auf die schon bald nach 1918 in Öffentlichkeit und Wissenschaft streitlustig oder in versöhnender Absicht gestellten Fragen „Wie umgehen mit dem preußischen Staat und seiner Dynastie, mit der Idee und der Konstruktion Preußens, mit den Idealen und Werten, die der Hohenzollernstaat verkörperte, den Erfolgen und Irrungen, der Duldsamkeit und Willkür der Herrscher sowie dem materiellen Erbe von Staat und Herrschaft?“ werden in diesem Band unaufgeregte, der Gegenwart und auch der Zukunft angemessene Antworten zu geben versucht.

05.09.2019

Regula Krähenbühl, Roger Fayet (Hrsg.): Authentizität und Material. Konstellationen in der Kunst seit 1900

Outlines, Band 11
Um Fragen zu Konzepten des Authentischen und ihrer Relevanz in der Kunst seit 1900 kreisen die Texte des Sammelbandes: So wird das referenzielle Authentizitätskonzept in der Skulptur um 1900, bei Piero Manzoni oder anhand von Verfahren der zeitgenössischen Kunst erörtert. Aufsätze zum Hamburger Faksimile-Streit Ende der 1920er Jahre, zu Dieter Roth und zu computerbasierten Werken thematisieren das Verhältnis von Original und Reproduktion. Echtheit im Sinne einer besonderen Beziehung zwischen einer Sache und deren Urheberschaft behandeln Beiträge zur kennerschaftlichen Expertise, zur haptischen Wahrnehmung des Artefakts und zur Authentizitätsproblematik im medienwissenschaftlichen Diskurs.

25.07.2019

Christian Nille, Von der Alltagsanschauung zur kunsthistorischen Raum-Kritik. Versuche am Beispiel der Vorhoffassade des Georg Forster-Gebäudes der Mainzer Universität

Bild als Ereignis, Band 1

Das Georg Forster-Gebäude befindet sich auf dem Campus der Universität Mainz. Gestalterisch sticht bei diesem Bauwerk die gläserne Vorhoffassade heraus. Die vorliegende Arbeit erschließt die Faszination, die von diesem Gebilde ausgeht, systematisch und trägt damit zur aktuellen wissenschaftlichen Bildkritik bei.
Hierbei wird der Frage nachgegangen, welche Position die Kunstgeschichte zwischen dem Umgang mit Bildern in der Alltagsanschauung und der wissenschaftlichen Analyse von Bildern einnehmen sollte. Bei der zu entwickelnden Antwort werden Anleihen bei der Kunstgeschichte, der Wissenschaftstheorie und der aktuellen Raumsoziologie genommen, um eine kunsthistorische Raum-Kritik zu formulieren.

25.07.2019

Ian Verstegen, Federico Barocci and the Science of Drawing in Early Modern ltaly

Federico Barocci ist aus dem Kanon der Kunstgeschichte der Spätrenaissance und des Barock nicht mehr wegzudenken. Doch trotz zahlreicher Monographien und Ausstellungen entzieht sein Werk sich einem umfassenden Verständnis. Das folgende Buch ist eine strukturelle Untersuchung der Arbeitsweise und des Vorgehens von Federico Barocci. Es wirft Licht auf die unterschiedlichen Zeichnungen, die während der Entstehung der einzelnen, typischen Gemälde entstanden. Das Buch untersucht die Logik hinter Baroccis Vorgehensweise, die idealisiert erscheinen mag aber dennoch sehr reell ist. Letztendlich dient das Buch als Schlüssel zum Verständnis der Funktion und Beschaffenheit der erstaunlichen grafischen Produktion Baroccis.

 

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Zum Einsatz kommt die Open-Source-Software OMP des Public Knowledge Project (PKP).

 

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