Zitationsvorschlag

Wesselmann, Katharina: Die abgetrennte Zunge: Sex und Macht in der Antike neu lesen, Heidelberg: Propylaeum, 2024. https://doi.org/10.11588/propylaeum.1422

Identifier

ISBN 978-3-96929-340-9 (PDF)

Veröffentlicht

22.04.2024
Die Printausgabe erschien 2021 bei wbg Theiss, Darmstadt, ISBN 978-3-8062-4342-0.

Autor/innen

Katharina Wesselmann

Die abgetrennte Zunge

Sex und Macht in der Antike neu lesen

Die griechisch-römische Antike hat die westlichen Kulturen stark beeinflusst – auch im Hinblick auf Frauen- und Männerbilder. Wer kennt sie nicht, die Sagen von Göttern, die schöne Nymphen verführen? Die Begeisterung eines Apoll für seine Daphne oder die Verzweiflung der verlassenen Dido finden sich ähnlich auch heute in Filmen oder Songs wieder: can’t live, if living is without you!
Doch sind die Texte von Homer, Ovid & Co. noch zeitgemäß – ja, sind sie überhaupt noch salonfähig? Ist Apoll eigentlich ein Vergewaltiger, Dido das Opfer einer ›toxischen Männlichkeit‹? Katharina Wesselmann liest klassische antike Texte neu und findet überraschende Parallelen zu unserer Gegenwart.

Katharina Wesselmann ist Professorin für Klassische Philologie an der Universität Potsdam. Zu ihren Forschungsgebieten gehören das antike Epos und die Historiographie, Mythos, Gender Studies und Fachdidaktik.

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
Seiten
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Was ist bloß mit dem Feminismus los?
7-18
Sklavin, Gattin, Göttin
20-41
Die mächtige Frau
42-61
Mundtote Opfer
80-101
Die Tradition der legalisierten Gewalt
102-119
Konsens und Asymmetrie
120-139
Der gekränkte Liebhaber
140-164
Mackertum und Brechung
165-181
Hässlich, alt und geil
182-200

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