07.05.2020
Antonia Wagner: Feminismus und Konsum. Perspektiven feministischer Konsumkritik in der Kunst der 1960er bis 1980er Jahre
Ist Konsumieren ein Symbol für gesellschaftliche Freiheiten? Oder (re-)produziert Konsum eine Geschlechterordnung, die „die Frau“ auf ein Objekt männlichen Begehrens reduziert? Die neu erschienene Arbeit aus der Reihe „Dissertationen der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe“ zeigt, wie widersprüchlich Weiblichkeit in Konsumkulturen konstruiert wird. Entsprechend zeigen sich feministische Positionen der 1960er bis 1980er Jahre kritisch gegenüber der Konsumkultur, reflektieren gleichwohl auch die potentielle Macht der Konsumentin und einer feministisch geprägten Konsumästhetik. Sie werden anhand von Werken wie Evelyne Axell, Nathalia LL, Martha Rosler, Christa Dichgans, Sanja Iveković und Judith Barry herausgearbeitet.



