02.07.2020

Maren Manzl: Intermedialität im Werk von Gregory Crewdson

Der 1962 in Brooklyn geborene Fotograf Gregory Crewdson inszeniert großformatige Fotos mit Blick auf das melancholische und entfremdete Leben in amerikanischen Vorstädten. Hauptthemen sind scheinbar zufällig festgehaltene Szenen von Innenräumen, Vorgärten und Straßenfluchten, in denen die Protagonisten zumeist wie teilnahmslos in sich gekehrt wirken. Maren Manzl stellt in ihrer neu erschienenen Monografie das Gesamtwerk des Bildkünstlers im Kontext von Malerei, Film und Fotografie vor. Crewdsons Aufnahmen werden zum Beispiel mit den Werken von Hopper, Eggleston, Wall und Sternfeld sowie Filmen von Lynch, Spielberg und Hitchcock verglichen.