Studien zu einer Kreuzigung im Louvre
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Weiger, Katharina: Studien zu einer Kreuzigung im Louvre: Malerei nach Giotto in Unteritalien und Kunst am Anjou-Hof, Heidelberg: arthistoricum.net, 2021. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.754

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ISBN 978-3-948466-70-1 (PDF)
ISBN 978-3-948466-71-8 (Softcover)

Veröffentlicht am 07.04.2021.

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Katharina Weiger

Studien zu einer Kreuzigung im Louvre

Malerei nach Giotto in Unteritalien und Kunst am Anjou-Hof

Blut und Gotteserkenntnis – das sind die Themen, welche die Konzeption der in dieser Arbeit behandelten Kreuzigung aus Giottos neapolitanischer Werkstatt, datiert auf 1332/33, bestimmt haben. Giotto hat das Bild begonnen und die Ausführung an einen Mitarbeiter, dem die Kunst Sienas und Assisis vertraut war, delegiert. Die Datierung ergibt sich aus der Debatte um die visio beatifica Dei, die den Hof Roberts von Anjou stark beschäftigt und die Gestaltung der Tafel beeinflusst hat. Davon ausgehend erforscht die Arbeit die Kunst Unteritaliens aus der Zeit nach Giottos Aufenthalt in Neapel. Dass die Kreuzigung, wie die Stuttgarter Apokalypse, die ebenso dem Anjou-Hof zuzuordnen ist, eine zweifache Rezeption – zeitnah in der höfischen Buch- und einige Jahrzehnte später in der Wandmalerei des Königreichs – erfuhr, ist mit der Kunstpolitik Roberts zu erklären.

Katharina Weiger hat Kunstgeschichte, Romanische Philologie (Italienisch) und Neuere Deutsche Literatur in Freiburg, Rom und Berlin studiert. Nach einem Doktorandenstipendium am Kunsthistorischen Institut in Florenz war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem am DHI Rom angesiedelten DFG-Editionsprojekt zu den Briefen von Ferdinand Gregorovius tätig. Seit September 2020 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz.

Inhaltsverzeichnis
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Titelei
Inhalt
Dank
Einleitung
Die ideellen und stilistischen Bezüge der Kreuzigung sowie ihr frühes Schicksal
Die Zuordnung der Kreuzigung zum Königshof der Anjous oder die Mehrfachcodierung eines Bildes
Italien und darüber hinaus: die Rezeption der Kreuzigung und die kunstpolitische Relevanz der Tafel
Schlussbetrachtung
Anhang