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Christian Lau: Zur Keramikchronologie der Römischen Kaiserzeit in Ostwestfalen anhand der Siedlungen von Enger, Hüllhorst und Kirchlengern im Ravensberger Land, Heidelberg: Propylaeum-eBOOKS, 2014 (Archäologische Berichte, Band 25). DOI: 10.11588/propylaeum.22.15

ISBN

978-3-945663-00-4 (PDF)

978-3-945663-02-8 (Hardcover)

Veröffentlicht am 01.10.2014.

Statistik ab 07.03.16


Christian Lau

Zur Keramikchronologie der Römischen Kaiserzeit in Ostwestfalen anhand der Siedlungen von Enger, Hüllhorst und Kirchlengern im Ravensberger Land

Die in den 1930er-Jahren durch Rafael von Uslar erarbeitete und bis heute gültige Typologie und Chronologie der rhein-weser-germanischen Keramik (1.–3. Jh. n. Chr.) erfährt in diesem Buch eine gründliche Revision, wobei die zugrunde liegenden Fundkomplexe mithilfe einer Seriation (Korrespondenzanalyse) geordnet werden. Den Ausgangspunkt der Studie bilden die vollständige Vorlage, differenzierte Aufarbeitung und Typisierung der Keramik von drei kaiserzeitlichen Siedlungen in Ostwestfalen – Enger, Hüllhorst und Kirchlengern – sowie die Re-Analyse verwandter Keramik zahlreicher bereits veröffentlichter Komplexe, die ebenfalls zumeist von Siedlungen stammen. Die auf diesem Weg erstellte Chronologie erlaubt es nun, Siedlungen der Römischen Kaiserzeit genauer zu datieren als bisher. Auf Grundlage der Keramik wird für die drei Siedlungen Enger, Hüllhorst und Kirchlengern die Abfolge der Häuser und Nebengebäude skizziert und datiert sowie eine  Besiedlungsgeschichte der drei Orte rekonstruiert.

Weitere zugehörige Forschungsdaten finden Sie unter nachstehendem Open Data-Link:

doi:10.11588/data/10016

 

Der Autor Christian Lau, geb. 1975 in Berlin, studierte in Berlin, Göttingen und Basel Ur- und Frühgeschichte sowie Ethnologie und Altorientalistik. Der Magisterabschluss erfolgte 2004, die Promotion zum Dr. phil. 2009. Nach dem Studium war er zunächst in wechselnden Aufgabengebieten auf Ausgrabungen in Niedersachsen und Baden-Württemberg tätig. Von 2009–2011 arbeitete er als Volontär am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, anschließend als stellvertretender Koordinator des Großprojektes „Autobahn A 14 / Ortsumgehung Colbitz“. Nach der Geburt seines Sohnes folgte 2013 eine Familienphase.