PALATIUM e-Publications

Stephan Hoppe, Stefan Breitling (Hrsg.)

Virtual Palaces, Part II
Lost Palaces and their Afterlife. Virtual Reconstruction between Science and Media

PALATIUM e-Publications, Band 3

Der Band befasst sich mit der digitalen Rekonstruktion und Visualisierung von Schlössern, Burgen und Residenzarchitektur der Frühen Neuzeit. Das Hauptaugenmerk liegt dabei weniger darauf, digitale Modelle von noch bestehenden Gebäuden zu erstellen als vielmehr auf der virtuellen Rekonstruktion „verlorener“ Bauten, besonders bezogen auf Schlösser, die zerstört, stark umgebaut oder auch nie errichtet wurden.
Die 13 Aufsätze des Bandes wurden zuerst anlässlich des Palatium Workshops "Virtual Palaces, Part II" präsentiert, der im April 2012 in München stattfand.

Pieter Martens (Hrsg.)

Virtual Palaces, Part I
Digitizing and Modelling Palaces

PALATIUM e-Publications, Band 2

Dieser Band befasst sich mit den Möglichkeiten virtueller Modelle für die wissenschaftliche Erforschung historischer Orte und Plätze. Das Aufkommen digitaler Messtechniken und Entwicklungen im Modellbau haben die Art und Weise revolutioniert, in der historische Gebäude wie bspw. Residenzen untersucht werden können. Die neuen Techniken bieten noch nie da gewesene Möglichkeiten für Architekturhistoriker, führen aber auch zu neuen Herausforderungen.

Eine dieser Herausforderungen betrifft die Zuverlässigkeit und Nachprüfbarkeit der Daten, die für die Erstellung der Modelle – sowohl bestehender als auch rekonstruierter Bauten - verwendet werden. Auch die Verwendung virtueller Gebäude als eigentliche „Werkzeuge“ für die Forschung, die dabei helfen sollen, Hypothesen über Bauphasen oder zur zeremoniellen Verwendung von Räumen zu visualisieren und zu erläutern, birgt nicht selten Probleme.

Herbert Karner, Ingrid Ciulisová, Bernardo J. García García (Hrsg.)

The Habsburgs and their Courts in Europe, 1400–1700
Between Cosmopolitism and Regionalism

PALATIUM e-Publications, Band 1

Dieser Band untersucht Architektur und Kultur an verschiedenen Höfen einer der wichtigsten Königsdynastien Europas, der Habsburger. Er sucht nach der spezifisch Habsburgischen Ausdrucksweise im Bereich fürstlicher Repräsentation an den Höfen von Madrid, Brüssel, Wien, Prag, Bratislava und Budapest. Überstaatliche Charakteristika der dynastischen Identität werden den regionalen Repräsentationen gegenübergestellt.

Kern der fürstlichen Repräsentation war die Hofresidenz. Infolgedessen werden die offiziellen Räume der Habsburger bezogen auf ihre Bedeutung im Hofzeremoniell in den Schlössern in Brüssel, Madrid und Zentraleuropa untersucht, um zu erkennen, ob es ein vereinendes Modell gab. Diese von den Habsburgern entwickelte, übernationale dynastiche Identität wird dann mit lokalen Identifikationsformen verglichen, wie sie beim Adel in Böhmen, Ungarn und Polen anzutreffen sind. Dies zeigt wie die Schlösser und ihre Ausschmückung auch die Loyalität zu den Traditionen des Heimatlandes, den sogenannten Landespatriotismus, ausdrückten.