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Die Beiwerke der Leere – Die Beiwerke des Lebens
Paratext und Parergon: Konstellationen der Konzeptkunst
Dieses Buch untersucht die Funktion und den Status der Beiwerke sowie die Transformation und Zerstreuung des Werks in der New Yorker Konzeptkunst der Jahre 1966 bis 1972. Im Zentrum stehen Auseinandersetzungen mit je einem paradigmatischen Werkkomplex von On Kawara („Today“), Lee Lozano („Drawing for Lucy’s Peace Show“) und Lawrence Weiner („Done Without“). Ergänzt werden sie um theoretisch-methodische Fallstudien zu Gérard Genettes „Paratext“ und Jacques Derridas „Parergon“, die eine bis dato noch immer unterbestimmte Zone der Transaktion zwischen Exponat und Diskurs, Text und Kontext sowie Werk und Deutungsrahmen fokussieren helfen. Es wird im Einzelnen begründet, warum konzeptuelle Kunstwerke eher als offene und vielteilige „parergonale Konstellationen“ beschrieben werden sollten und wie in ihnen die Aufteilung in ein scheinbar vorrangiges Werk und seine scheinbar nachrangigen Beiwerke parasitär und paradox außer Kraft gesetzt ist.



