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Branković, Carina , Heidbrink, Simone und Lagemann, Charlotte (Hrsg.): Religion in Ex-Position: Eine religionswissenschaftliche Ausstellung, Heidelberg: heiBOOKS, 2016 (2015) (Universitätsmuseum Heidelberg – Kataloge, Band 11). DOI: 10.11588/heibooks.69.59

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ISBN

978-3-946531-05-0 (PDF)

978-3-946531-04-3 (Softcover)

Veröffentlicht am 24.02.2016.

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Carina Branković, Simone Heidbrink, Charlotte Lagemann (Hrsg.)

Religion in Ex-Position

Eine religionswissenschaftliche Ausstellung

Der vorliegende Begleitband entstand im Kontext der Ausstellung Religion in Ex-Position (2014/2015) als Kooperation des Instituts für Religionswissenschaft und des Universitätsmuseums der Universität Heidelberg. Neben einem Katalogteil, der die Ausstellung vorstellt und zum Betrachten und ‚Nachmachen‘ anregen soll, nimmt ein ergänzender Essayteil die gesamte Ausstellung sowie einzelne Exponate und Installationen in den Blick. Die Leitfrage „Wie können wir Religion(en) untersuchen?“ lädt dazu ein, religionswissenschaftliche Konzepte kennenzulernen, neue Perspektiven einzunehmen und Ansichten zu hinterfragen. Vorgestellt werden Ansätze führender Religionswissenschaftler_innen, Schwierigkeiten der Religionsdefinition sowie unterschiedliche Blickwinkel auf den Gegenstandsbereich ‚Religion‘. Beispiele aus dem Ausstellungskontext geben vertiefende Einblicke in die Konzepte rezenter Religionsforschung. Das Spektrum reicht von international renommierten Religionswissenschaftler_innen, Dozierenden und wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen bis zu an der Ausstellung beteiligten Studierenden. Auch ‚fachfremde‘ Autor_innen kommen zu Wort.
Die Ausstellung Religion in Ex-Position war ein religionswissenschaftliches Lehrprojekt, welches anhand unterschiedlicher thematischer Schwerpunkte und praktischer Beispiele Arbeitsweisen kulturwissenschaftlicher Religionsforschung zeigte. Praxisnah und ‚zum Anfassen‘ wurden Theorien, Methoden und Konzepte der im frühen 20. Jahrhundert gegründeten ‚jungen‘ Disziplin Religionswissenschaft vorgestellt. Der Begleitband illustriert, wie vielfältig und gesellschaftsrelevant Religionsforschung sein kann.

Carina Branković und Simone Heidbrink sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Institut für Religionswissenschaft der Universität Heidelberg. Charlotte Lagemann ist Kunsthistorikerin und Kuratorin des Universitätsmuseums Heidelberg. Gemeinsam haben sie die Ausstellung Religion in Ex-Position (2014/2015) kuratiert, die aus einem Lehrprojekt mit Studierenden des Instituts für Religionswissenschaft hervorgegangen ist.

Inhaltsverzeichnis
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Titelei
Inhaltsverzeichnis
Carina Branković, Simone Heidbrink
„Holy Coffee“?
Ein Vorwort
Charlotte Lagemann
Ex-Position!
Noch ein Vorwort
Carina Branković, Simone Heidbrink
Religion in Ex-Position
Eine Einführung
Carina Branković, Simone Heidbrink, Gregor Ahn
„Wer eine kennt, kennt keine“
Religionswissenschaft in Heidelberg
Wißmann Hans
Ein Kapitel Heidelberger Religionswissenschaft
Günter Lanczkowski (1917-1993)
Peter J. Bräunlein
Religionswissenschaft im Museum
Anmerkungen zur Erschließung eines neuen Forschungsfeldes
Simone Heidbrink, Sinje Krause
„Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“
Individuelle Religiosität in qualitativer Perspektive
Leonardo Ruland
Wie können wir Religionen beschreiben?
Ansätze und Begrifflichkeiten der Religionswissenschaft
Daniel Helbig
Vom Problem einer Religionsdefinition – oder: Die religionswissenschaftliche Version der ‚Quadratur des Kreises‘
Sinje Krause
Der Dialog
Warum der FC St. Pauli Religion sein kann
Susanne Claußen
Religion im Überraschungs-Ei
Ausstellungsinterpretationen
Hartmut Zinser
Der Markt der Religionen
Carina Branković, Simone Heidbrink, Madeleine Brand
„Heute im Angebot …!“
Der ‚Markt der Religionen‘ aus religionssoziologischer Perspektive
Daniel Helbig, Eşe Belc
Im „(Super-)Markt der Religionen“
Nicole Maria Bauer
Branding Kabbala
Ein rotes Bändchen als religiöses Markenzeichen
Esther Berg
„Martial Arts“, Medien und Materiale Religion
Kampfkunst als Gegenstand religionswissenschaftlicher Forschung
Carina Branković
„Ich finde die Bibel komisch, weil: things go always wrong darin, ein wahres Bild unserer Existenz.“
Zu George Taboris Konstruktionen ausgewählter biblischer Erzählungen und Ereignisse in "Die Goldberg-Variationen" (1991)
Silke Hasper, Christiane Widmann
Hölzerne Bausteine, Heilige Klötze
Online-Werbung als religionswissenschaftliches Untersuchungsfeld
Simone Heidbrink
„Kirche 2.0“(?)
Religionshistorische und mediengeschichtliche Überlegungen
Tobias Knoll
„O Captain! My Captain!“ Ein Blick auf digitale Spiele, Handlungsmacht und explorative Spielanalyse
Kathrin Kohle
Von Tomaten, Gurken und christlichen Werten
"VeggieTales" und die Vermarktung von Religion in den USA
Dimitry Okropiridze
Die Energie im Apfel. Ammas religiöse Kraft
Ammas religiöse Kraft
Silke Hasper, Inken Prohl
Wünsche an die Götter
Material-religiöse Annäherungen
Antony Pattathu
Vom Sterben auf dem Bildschirm
Die Medialisierung der Bestattung im Film
Jan Wysocki
Religion und Games
Spiel trifft Ernst
Michaela Gayer, Laura Sommer
Religion – Bigger on the Inside?
Oder: Die Notwendigkeit einer religionswissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Science-Fiction Serie "Doctor Who"
Sören Heim
Baustelle Religionswissenschaft
Nina Tillhon
‚modern-museum‘ // ‚post-museum‘ // Theorie-Museum?
Museumswissenschaftliche Perspektiven
Ausstellungsteil
Ausstellungsmacher_innen und Autor_innen