ad picturam Fachverlag für kunstwissenschaftliche Literatur e. K.

Als kunstwissenschaftlicher Fachverlag hat sich ad picturam auf Dissertationen, Habilitationen, Werk- und Künstlermonographien, Tagungsbände, Aufsatzsammlungen und sonstige Publikationen mit wissenschaftlichem Anspruch aus allen Bereichen der bildenden Kunst und Architektur spezialisiert. In enger Zusammenarbeit mit den Autoren und Herausgebern entwickelt der Verlag individuelle Buchkonzepte und legt dabei großen Wert auf ein sinnvolles, ansprechendes Layout sowie auf eine hohe Qualität der Abbildungen. Darüber hinaus bietet ad picturam ein professionelles (stilistisches und inhaltliches) Lektorat.

Seit 2016 betreut und gestaltet ad picturam auch Online-Publikationen, die frei zugänglich auf der Verlags-Homepage oder einem anderen Server (z. B. auf arthistoricum.net - ART-Books oder der Homepage eines SFBs oder DFG-Projektes) veröffentlicht werden können. Ergänzend wird eine kleine, digital gedruckte Auflage empfohlen (hybride Publikation).


Doris H. Lehmann (Hg.)
Vom Streit zum Bild. Bildpolemik und andere Waffen der Künstler
ISBN: 978-3-942919-04-3, Hardcover, Fadenheftung, 25 x 19 cm, ca. 180 Seiten, ca. 100 Abbildungen
Erscheinungstermin: Juli 2017
Mit Beiträgen von Helen Barr, Giuseppe Capriotti, Cristina Fontcuberta i Famadas, Ekaterini Kepetzis, Petra Kunzelmann, Doris H. Lehmann und Charlotte Mende

Wie stritten bildende Künstler miteinander und wie setzten sie dabei ihre Werke als Waffe ein? Wie konnten sie ihren Kritikern und Feinden zeigen, was sie von ihrem Kunsturteil hielten und – wenn möglich ohne Worte – dafür sorgen, dass ihr Publikum dies auch verstand? Wie konnten sie ferner ignorante Auftraggeber bestrafen und ungestraft beleidigen? Und was passierte, wenn ein Künstler emotional überreagierte und durch irrationales Handeln Toleranzgrenzen überschritt? Oder wenn ein Gegner antwortete?

Diesen und anderen Fragen widmet sich der Sammelband des DFG-Projekts „Streitstrategien bildender Künstler in der Neuzeit“, der auf der vom 4. bis 5. Dezember 2015 an der Universität Bonn veranstalteten internationalen Tagung „Vom Streit zum Bild – Bildpolemik und andere Waffen der Künstler“ basiert. Im Zentrum der Diskussionen stehen hier Streitfälle, in denen Künstler ihre Werke als Medium einer Auseinandersetzung instrumentalisierten und inszenierten. Jenseits der bereits intensiv erforschten Aspekte Paragone, Agon, Aemulatio und der Künstler als Verbrecher widmet sich dieser Sammelband damit dem Phänomen des Künstlerstreits unter Berücksichtigung des durch Kontroversen freigesetzten kreativen Potentials, seinen bildsprachlichen Traditionen und Innovationen. Das behandelte Spektrum von Fallstudien umfasst im Schwerpunkt Beispiele des 16. Jahrhunderts und reicht bis in die Gegenwart.

Kontakt
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