Reconstructing Scales of Production in the Ancient Greek World: Producers, Processes, Products, People
Empfohlene Zitierweise

Hasaki, Eleni und Bentz, Martin (Hrsg.): Reconstructing Scales of Production in the Ancient Greek World: Producers, Processes, Products, People: Panel 3.4, Heidelberg: Propylaeum, 2020 (Archaeology and Economy in the Ancient World – Proceedings of the 19th International Congress of Classical Archaeology, Cologne/Bonn 2018, Band 8). https://doi.org/10.11588/propylaeum.639

Weitere Zitierweisen
Lizenz

Dieses Werk ist unter der
Creative Commons-Lizenz 4.0
(CC BY-SA 4.0)
veröffentlicht.
Creative Commons Lizenz BY-SA 4.0

Identifikatoren
ISBN 978-3-948465-33-9 (PDF)
ISBN 978-3-948465-34-6 (Softcover)

Veröffentlicht am 16.12.2020.

Statistik


Eleni Hasaki und Martin Bentz (Hrsg.)

Reconstructing Scales of Production in the Ancient Greek World: Producers, Processes, Products, People

Panel 3.4

Archaeology and Economy in the Ancient World – Proceedings of the 19th International Congress of Classical Archaeology, Cologne/Bonn 2018

Forscher haben unterschiedliche, sowohl traditionelle als auch experimentelle Ansätze verfolgt, um den Umfang handwerklicher Produktion zu bestimmen, eine wichtige Grundlage für Aussagen zur antiken Wirtschaft. In diesem Panel werden neue Berechnungsmethoden vorgestellt: zur Größe von Werkstätten und ihrer Belegschaft, zum Zeitaufwand für den gesamten Herstellungsprozess von Produkten, zur Bedarfsmenge bzw. zur Nachfrage der Bevölkerung nach bestimmten Produkten sowie zum heute erhaltenen Anteil antiker Produktionsmengen. Methoden, die teilweise von benachbarten Disziplinen entwickelt wurden, helfen, das archäologische Material neu zu interpretieren. Durch Anwendung der sozialen Netzwerkanalyse und durch Berechnungen der Arbeitsleistung einzelner Handwerker, der Bauwirtschaft und des Verhältnisses von Produktions- und Konsumptionsmengen soll ein besseres Verständnis der Leistungsfähigkeit und des Umfangs des Handwerks in Griechenland und in den griechischen Kolonien geschaffen werden. Archäologen und Wirtschaftshistoriker nutzen hierbei, vor allem auf der Mikro-Ebene, Variablen wie die Rohstoffbeschaffung, den Einsatz von Arbeitskraft, gegenseitige Abhängigkeiten verschiedener Handwerke, Ausbildungszeiten und Nachfragezahlen. Chronologisch reicht der Rahmen von der Prähistorie bis in die klassische Zeit, geographisch liegt der Fokus auf Griechenland und Italien, thematisch auf Keramik, aber auch auf Fußbodenbelägen sowie Grabarchitektur.

Eleni Hasaki ist Professorin für Anthropologie und Altertumswissenschaften an der Universität von Arizona. Sie ist Co-Direktorin der Abteilung für ‚Traditional Technology‘ an der Anthropologischen Fakultät. Ihre Forschungen konzentrieren sich auf Handwerker, ihre Ausbildungsstrukturen, soziale Netzwerke, Technologie und Werkstätten.

Martin Bentz ist Professor für Klassische Archäologie an der Univeristät Bonn. Er leitet das Ausgrabungsprojekt im Töpferviertel von Selinunt auf Sizilien.