Neuerscheinung

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Aktuelles

23.09.2021

Birgit Dalbajewa et al (Hrsg.): The Internationale Kunstausstellung Dresden 1926 in Historic Photographs by Alexander Paul Walther

Die Internationale Kunstausstellung Dresden 1926 war eine der markantesten ihrer Art in der Weimarer Republik. Auf ihren Errungenschaften fußte auch die erste documenta 1955 in Kassel. Anhand historischer Aufnahmen des Architekturfotografen Alexander Paul Walther werden Erscheinungsbild, Intentionen und Wirkung dieses Großereignisses nachgezeichnet.
Die bedeutenden fotografischen Dokumente befinden sich im Archiv der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und wurden bisher noch nie gemeinsam und vollständig publiziert. Ihre kommentierte Edition leistet das Dresdner Albertinum innerhalb des BMBF-Verbundforschungsprojekts „Vom Gegenstand zum Exponat“ als eine inspirierende Grundlage für weitere Forschungen

22.09.2021

Sabine Lang, Andrea Nicklisch: Den Sammlern auf der Spur. Provenienzforschung zu kolonialen Kontexten am Roemer- und Pelizaeus- Museum Hildesheim 2017/18

Veröffentlichungen des Netzwerks Provenienzforschung in Niedersachsen, Band 2, hrsg. von Claudia Andratschke

„Den Sammlern auf der Spur“ präsentiert die Ergebnisse eines Provenienzforschungsprojektes, das 2017/18 am Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim durchgeführt wurde. Im Fokus standen Herkunft und Erwerbungsumstände von ethnografischen Objekten, die um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert aus den umfangreichen Beständen des Königlichen Museums für Völkerkunde Berlin nach Hildesheim gelangten. Die meisten dieser Gegenstände von nahezu sämtlichen Erdteilen stammen aus kolonialen Zusammenhängen. Der Schwerpunkt des Bandes liegt auf einer Vorstellung der Sammler und einer Erörterung der sehr heterogenen Umstände, unter denen sie Ethnographica erworben haben.

31.08.2021

Simon Baier: Feld und Signal. Aporien der Malerei bei Elʹ Lisickij und Kazimir Malevič

Die Untersuchung stellt zwei zentrale Figuren der historischen Avantgarden ins Zentrum: Kazimir Malevič und El’ Lisickij. Für beide markiert das Jahr 1928 eine Wende. Lisickij bricht seine Praxis abstrakter Malerei ab, um sich auf die Produktion monumentaler, politisch motivierter sowie medientechnisch avancierter Installationen zu konzentrieren. Lisickijs ehemaliger Mitstreiter Kazimir Malevič kehrt dagegen nicht nur zur Handarbeit der Malerei zurück: Diese zeigt mit einem Mal wieder menschliche Figuren, jedoch inmitten einer dystopisch leeren Welt. Beides sind Reaktionen auf die Exzesse der Moderne, die Ende der 1920er Jahre die Situation unserer Gegenwart vorzeichnen.

30.08.2021

Antoinette Maget Dominicé et. al.(Hrsg.): Lehr- und Schausammlungen im Wandel. Archive, Displays, Objekte

Wie können öffentliche und universitäre Sammlungen in Zukunft bewahrt und ausgestellt werden? Aktuell wird die Präsentation solcher Sammlungen oft von Veränderungen in den Institutionen bestimmt. Dabei spielt die Disziplin- und Institutionsgeschichte ebenso eine Rolle wie der auf Einzelobjekte gelegte Fokus der Wissenschaft, wenn es um Provenienz und Ausstellungsmöglichkeiten geht.
Die Autor:innen behandeln die Herausforderungen und die Zukunft von Lehr- und Schausammlungen. Neben der Integration der Objekte in Forschung und Lehre werden Fragen der Präsentation heterogener Sammlungen und Unsicherheiten in der Eigentumslage von Objekten thematisiert.

19.07.2021

M. Chatzidakis, et al. (Hrsg.): Con bella maniera. Festgabe für Peter Seiler zum 65. Geburtstag

Con bella maniera... unter diesem Titel ehren die Autor:innen des vorliegenden Bandes den Kunsthistoriker Peter Seiler. Ihre Beiträge spiegeln nicht nur das gattungs- und epochenübergreifende Forschungsinteresse und den interdisziplinären Zugang des Jubilars, sondern bezeugen Freundschaften, die sich aus allen Phasen seiner wissenschaftlichen Vita erhalten haben – von den studentischen Anfängen in Heidelberg über die prägende Zeit als Stipendiat in Rom an der Bibliotheca Hertziana bis zu seinem Wirken an den kunstgeschichtlichen Instituten der Freien Universität und der Humboldt-Universität zu Berlin als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Privatdozent, Leiter des Census und außerplanmäßiger Professor. Seine bella maniera geht über den kunsthistorischen terminus technicus hinaus und verbindet „altehrwürdige erlernbare Praktiken“ der Kunstgeschichte, innovative Forschungsansätze und die feine Art des menschlichen Umgangs.

15.07.2021

Ute Christiane Hoefert: Rollenflexibilität und Demokratisierung in der Kunst. Der Konzeptkünstler, Mail Artist und Networker H. R. Fricker

Art & Photography, Band 1

Der 1947 geborene Schweizer Künstler Hans Ruedi Fricker praktiziert seit 1981 Mail Art. Diese Kunstform findet in einem offenen Netzwerk statt, in dem die Teilnehmenden über den Postweg Objekte und Gegenstände sowie selbstgestaltete Briefmarken, Postkarten und Kuverts austauschen und eigenverantwortlich die Aufgaben des Ausstellens, Sammelns und Bewahrens übernehmen. Fricker beabsichtigte bereits vor seiner Mail Art-Aktivität, den von ihm als elitär empfundenen Kunstmarkt zu enthierarchisieren, zu dezentralisieren und schließlich zu demokratisieren. Er zählt zu einem neuen Künstlertypus, der auf originelle Weise auf Gegenwärtiges reagiert und sich mit seiner Kunst für persönliche und gesellschaftliche Prozesse engagiert.

 

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