Zitationsvorschlag
Gromotka, Michael G.: Die Geschichte der Kirchenausstattung von S. Pietro in Perugia, Bd. 1+2: Die Geschichte der Kirchenausstattung von S. Pietro in Perugia: Räumliche Disposition und Gestaltung der Raumhülle und Einrichtungsgegenstände. Ein exemplarischer Beitrag zur Kircheninnenraumforschung, Heidelberg: arthistoricum.net, 2025. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.662
Mehrbändiges Werk
Die Geschichte der Kirchenausstattung von S. Pietro in Perugia
Lizenz
Urheberrechtsschutz
Identifier
ISBN 978-3-948466-66-4 (PDF)
ISBN 978-3-948466-67-1 (Hardcover)
Veröffentlicht
05.11.2025
Die Geschichte der Kirchenausstattung von S. Pietro in Perugia
Räumliche Disposition und Gestaltung der Raumhülle und Einrichtungsgegenstände. Ein exemplarischer Beitrag zur Kircheninnenraumforschung
Die Innenräume italienischer Kirchen sind regelmäßig Gegenstand umfassender Umgestaltungskampagnen geworden. Dabei wurden die Raumhülle sowie die Einrichtungsgegenstände wechselnden Repräsentationsbedürfnissen, religiösen und profanen Nutzungen und verändertem künstlerischem Geschmack angepasst. Die vorliegende Schrift untersucht dieses Phänomen am Beispiel der Kirche S. Pietro in Perugia und skizziert dabei auch die übergreifende Geschichte der Kircheninnenräume in Umbrien, Mailand, Venetien und Rom. Besondere Berücksichtigung erfährt die frühwissenschaftliche Beschäftigung mit italienischer Kirchen- und Heiligengeschichte sowie die Baugesetzgebung der Cassinensischen Kongregation.
Kapitel
Inhaltsverzeichnis
Seiten
PDF
Band 1
Text
I.
Einleitung
Einführung in die Kircheninnenraumforschung und S. Pietro in Perugia als exemplarischer Gegenstand
5-83
III.
Die angebliche Gründung von S. Pietro vor der Mitte des 6. Jahrhunderts – Die Wirkmächtigkeit hagiographischer Mythen vom Mittelalter bis in die moderne kunsthistorische Forschung
129-199
IV.
Ein papstunmittelbares Benediktinerkloster
Die tatsächliche Entstehung des Klosters von S. Pietro zwischen 965 und 996 und der Schriftquellenbefund
203-303
V.
Ein Kirchenbau zur Begründung eines Heiligenkults? Der Baubefund des Ursprungsbaus aus dem 10. Jahrhundert
307-399
VI.
Familienrepräsentation und raumikonographische Bezugnahme auf das Papsttum
Die Kircheninnenraumgestalt von S. Pietro, ca. 1330 bis 1436
403-485
VII.
Die Aufnahme von S. Pietro in die Kongregation von S. Giustina im Jahre 1436
Eine Kirchenumgestaltung als notwendige Voraussetzung für die Klosterreform
489-563
VIII.
Die Umgestaltungen vom späten 15. bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts: Die Ajourierung der künstlerischen Gestaltung der Raumhülle und Einrichtungsgegenstände unter weitgehender Beibehaltung der räumlichen Disposition
567-723
IX.
Die Schaffung eines Hochaltar-Tabernakels und die Verlagerung von Peruginos Altarwerk in den Jahren 1567 und 1568 als genuin nachtridentinische Umgestaltungsmaßnahme
727-751
Band 2
Text
XII.
Die Einrichtung einer Bildergalerie in S. Pietro im 17. und 18. Jahrhundert
Die Erweiterung der liturgischen Innenraumnutzung um Kunstgenuss und private Andacht
1137-1233
XIII.
Französische Requisitionen und die denkmalpflegerische Wende
Die Transformationen des 19. Jahrhunderts
1237-1343
XIV.
Restaurierung, Archäologie, funktionelle Erweiterung und Zweites Vatikanisches Konzil: Die Umgestaltungen des 20. und frühen 21. Jahrhunderts
1347-1425
Anhang
Quellenteil C – ASPi, Lib. div. 38, S. 240v f.
(Tagebuch des zw. Juni 1606 und Mai 1611 amtierenden Kämmerers)
1565-1567



