Wilhelm Heinrich  von Nassau-Saarbrücken  und seine Vision vom Himmlischen Jerusalem
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Heinlein, Stefan: Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken und seine Vision vom Himmlischen Jerusalem: Ein Held in den Künsten des Friedens. Dem Fürsten zum 300. Geburtstag, Heidelberg: arthistoricum.net, 2019. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.444

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ISBN 978-3-947449-49-1 (Hardcover)
ISBN 978-3-947449-38-5 (PDF)

Veröffentlicht am 04.09.2019.

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Heinlein, Stefan

Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken und seine Vision vom Himmlischen Jerusalem

Ein Held in den Künsten des Friedens. Dem Fürsten zum 300. Geburtstag

Das Staatsziel für Fürst Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken war in erster Linie die Existenzsicherung seines kleinen Landes. Über Jahrhunderte hinweg Durchmarschgebiet für französische Truppen in Richtung Altes Reich, wurde es regelmäßig von Krieg, Zerstörung und Hunger heimgesucht. Wilhelm Heinrich verhinderte dieses vorprogrammierte Schicksal, indem er als französischer Offizier loyale Frankreichpolitik betrieb und sich herrschaftsikonographisch an die Sonnenikonographie Ludwigs XIV. anlehnte. Höhepunkt seiner damit verknüpften Friedenspolitik war die Saarbrücker Ludwigskirche, die er als Zeichen des vorweggenommenen Himmlischen Jerusalems in den Jahren nach 1762 errichten ließ.

Stefan Heinlein: 1994 Promotion in Kunstgeschichte über die Ikonographie des Kindermordes zu Bethlehem an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. 1995 wissenschaftliches Volontariat an der Staatsgalerie Stuttgart. Seit 2005 Leiter der Alten Sammlung des Saarlandmuseums Saarbrücken. 

Inhaltsverzeichnis
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Titelei
Inhalt
Der Krieg
I. Einführung
II. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation und Frankreich – zwei ungleiche Geschwister
III. Die französische Politik gegenüber dem Reich
IV. Der Österreichische Erbfolgekrieg
Der Mensch
V. Fürst Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken – die Geschichte seiner Residenzstadt und die Familie des Fürsten
Die Stadt
VI. Die ideale Stadt
VII. Die Idealität Saarbrückens
Der Frieden
VIII. Troja und die Übertragung von Herrschaft – von Aeneas zu Ludwig XIV.
IX. In den Künsten des Friedens ein Held – Saarbrücken als perfekte Stadt
X. Versuch eines Schlusswortes
XI. Anhang