Coastal Geoarchaeology in the Mediterranean – on the Interdependence of Landscape Dynamics, Harbour Installations and Economic Prosperity in the Littoral Realm
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Engel, Max, Stock, Friederike und Brückner, Helmut (Hrsg.): Coastal Geoarchaeology in the Mediterranean – on the Interdependence of Landscape Dynamics, Harbour Installations and Economic Prosperity in the Littoral Realm: Panel 2.3, Heidelberg: Propylaeum, 2022 (Archaeology and Economy in the Ancient World – Proceedings of the 19th International Congress of Classical Archaeology, Cologne/Bonn 2018, Band 5). https://doi.org/10.11588/propylaeum.897

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ISBN 978-3-96929-072-9 (PDF)
ISBN 978-3-96929-073-6 (Softcover)

Veröffentlicht am 09.03.2022.

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Max Engel, Friederike Stock und Helmut Brückner (Hrsg.)

Coastal Geoarchaeology in the Mediterranean – on the Interdependence of Landscape Dynamics, Harbour Installations and Economic Prosperity in the Littoral Realm

Panel 2.3

Archaeology and Economy in the Ancient World – Proceedings of the 19th International Congress of Classical Archaeology, Cologne/Bonn 2018

Die Küsten des Mittelmeers sind hochdynamische Landschaftbereiche, die sich innerhalb der vergangenen etwa sechs Jahrtausende im Fall progradierender Deltaebenen um bis zu mehrere Zehner Kilometer lateral verschoben haben. Dieser Prozess führte zur Gefährdung zahlreicher antiker Hafenanlagen und schließlich auch zu deren Trennung von der Küste, was schwerwiegende politische und ökonomische Folgen für die städtischen Zentren und ihr Hinterland mit sich brachte. Gleichzeitig führte der Anstieg des relativen Meeresspiegels stellenweise zur Versalzung von Grundwasserleitern und demnach zu nachteiligen Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion. Diese Sammlung an Beiträgen des Panel 2.3 „Coastal geoarchaeology in the Mediterranean – on the interdependence of landscape dynamics, harbour installations and economic prosperity in the littoral realm“ behandelt diese Themen für verschiedene B+ereiche des Mittelmeerraums in den letzten 2500 Jahren. Die dargestellten Studien zeigen erfolgreich, wie geowissenschaftliche Daten entweder zur Lokalisierung von Häfen beitragen oder wie sie die Interpretation archäologischer Überreste und Literaturquellen antiker Autoren maßgeblich unterstützen. Jeder Beitrag ist insofern ein eindrucksvolles Beispiel für die Relevanz interdisziplinärer Ansätze in der Archäologie, wie sie im Konzept der Geoarchäologie zusammengefasst sind.

Max Engel ist Leiter des Labors für Geomorphologie und Geoökologie des Geographischen Instituts an der Universität Heidelberg, assoziierter Postdoktorand am Königlichen Belgischen Institut für Naturwissenschaften und ein Korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI). Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Geoarchäologie, Küstengeomorphologie, Tsunamisedimentologie und Landschaftswandel in ariden Gebieten.

Friederike Stock ist Postdoktorandin an der Bundesanstalt für Gewässerkunde. Während ihrer Promotion an der Universität zu Köln arbeitete sie zur Geoarchäologie der antiken Stadt Ephesos. Ihre Forschungsschwerpunkte bilden Geoarchäologie, antike Häfen und Mikroplastik.

Helmut Brückner ist emeritierter Professor für Geomorphologie an der Universität zu Köln. Seine Forschungsschwerpunkte sind Küstengeomorphologie, Geoarchäologie und Geochronologie. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina sowie ein Korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) und des Österreichischen Archäologischen Instituts (OEAI).

Inhaltsverzeichnis
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Titelei
Contents
Martin Bentz, Michael Heinzelmann
Florian Hermann, Kevin Paul, Felix Teichner, Klaus Reicherter, Inês Vaz Pinto, João Pedro Bernardes, Helmut Brückner
Boca do Rio (Algarve) und Tróia (Alentejo)
Reinhard Stupperich, Corinna Stupperich
Camilla Colombi
Erste Ergebnisse eines neuen Forschungsprojektes