Town-Country Relations in the Northern Parts of Germania inferior from an Economic Perspective
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Brüggler, Marion, Obladen-Kauder, Julia und Enckevort, Harry van (Hrsg.): Town-Country Relations in the Northern Parts of Germania inferior from an Economic Perspective: Panel 8.9, Heidelberg: Propylaeum, 2020 (Archaeology and Economy in the Ancient World – Proceedings of the 19th International Congress of Classical Archaeology, Cologne/Bonn 2018, Band 46). https://doi.org/10.11588/propylaeum.727

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ISBN 978-3-948465-86-5 (PDF)
ISBN 978-3-948465-87-2 (Softcover)

Veröffentlicht am 16.12.2020.

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Marion Brüggler, Julia Obladen-Kauder und Harry van Enckevort (Hrsg.)

Town-Country Relations in the Northern Parts of Germania inferior from an Economic Perspective

Panel 8.9

Archaeology and Economy in the Ancient World – Proceedings of the 19th International Congress of Classical Archaeology, Cologne/Bonn 2018

Die Provinz Germania inferior ist ein interessanter Kandidat für die Forschung zu Stadt-Land-Beziehungen. Während ihr südlicher Teil an das Verbreitungsgebiet der oppida grenzt, gab es in ihren nördlichen Teilen keine eisenzeitliche Tradition größerer Siedlungen. Dennoch wurden hier in der Römerzeit Städte gegründet: die Colonia Ulpia Traiana (Xanten) und die Municipia Ulpia Noviomagus (Nimwegen) sowie Forum Hadriani/Municipium Aelium Cananefatium (Voorburg). Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der damaligen Zeit war die römische Armee mit ihren zahlreichen Kastellen entlang des Niederdeutschen Limes. Diese massiven und neuen Ansammlungen von Personen, die nicht primär in der Nahrungsmittelproduktion tätig waren, müssen eine Herausforderung für die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Gütern gewesen sein.

Dieses Panel fasst die Stadt-Land-Beziehungen in zwei civitates zusammen und vergleicht sie: die civitas Cugernorum mit ihrer Hauptstadt Colonia Ulpia Traiana und die civitas Batavorum mit ihrer Hauptstadt Municipium Ulpia Noviomagus. Welche Versorgungsstrategien für die Städte lassen sich ausmachen? In welcher Weise haben die Primärzentren das Land beeinflusst? Gibt es Unterschiede zwischen den civitates? Unterscheiden sie sich von den civitates in den südlichen Teilen von Germania inferior? Und wenn ja, was sind die Gründe hierfür? Ein weiterer Schwerpunkt sind Fragen methodische Art, wie z.B.: Können wir diese Fragen mit den Daten, die uns vorliegen, überhaupt beantworten? Und wenn das nicht der Fall ist, welche anderen Methoden können angewandt werden, um einen tieferen Einblick in diesen Aspekt der römischen Wirtschaft zu gewinnen?

Marion Brüggler ist Archäologin in der Abteilung Xanten des LVR-Landesamtes für Archäologie und Denkmalpflege im Rheinland.

Julia Obladen-Kauder ist Archäologin und Leiterin der Abteilung Xanten des LVR-Landesamtes für Archäologischen Kulturbesitz im Rheinland.

Harry van Enckevort ist Archäologe bei der Gemeinde Nimwegen.

Inhaltsverzeichnis
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Titelei
Contents
Preface
Julia Obladen-Kauder
Vergleichende Ergebnisse der Beziehungen zwischen Stadt und Land der civitas Batavorum (mit Oppidum, Ulpia Noviomagus und Militärstandort) sowie der civitas Cugernorum (mit vorcoloniazeitlicher Siedlung und Colonia Ulpia Traiana):
Siedlungsstrukturen, Landwirtschaft und Ernährung
Harry van Enckevort
Stones, Tiles, Temples and Villas
A Social-Economic Transformation of the civitas Batavorum (85–120 AD)
Laura I. Kooistra, Maaike Groot
Supplying Food to Ulpia Noviomagus Batavorum
Christoph Eger
Colonia Ulpia Traiana: The Economy of a Garrison and Border Town at the Lower German Limes
Marion Brüggler, Renate Gerlach, Jutta Meurers-Balke, Tanja Zerl, Michael Herchenbach
The Hinterland of the Colonia Ulpia Traiana (Xanten): Supply Basis for the Town?