The Economic Structure of Eastern Anatolian Highland from Urartian Period to the End of Late Antiquity
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Işikli, Mehmet (Hrsg.): The Economic Structure of Eastern Anatolian Highland from Urartian Period to the End of Late Antiquity: Panel 2.6, Heidelberg: Propylaeum, 2022 (Archaeology and Economy in the Ancient World – Proceedings of the 19th International Congress of Classical Archaeology, Cologne/Bonn 2018, Band 7). https://doi.org/10.11588/propylaeum.707

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ISBN 978-3-948465-73-5 (PDF)
ISBN 978-3-948465-74-2 (Softcover)

Veröffentlicht am 20.07.2022.

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Mehmet Işikli (Hrsg.)

The Economic Structure of Eastern Anatolian Highland from Urartian Period to the End of Late Antiquity

Panel 2.6

Archaeology and Economy in the Ancient World – Proceedings of the 19th International Congress of Classical Archaeology, Cologne/Bonn 2018

Das ostanatolische Hochland war aufgrund seiner sehr spezifischen Lage eine der herausragenden Subregionen des alten Nahen Ostens. Diese Region mit ihren schwierigen geographischen und klimatischen Bedingungen liegt zentral zwischen Nordmesopotamien, dem Südkaukasus, dem nordwestlichen Iran und Zentralanatolien, die alle wichtige Kulturregionen des Nahen Ostens waren. Das ostanatolische Hochland hat eine wichtige Rolle in den wirtschaftlichen Netzwerken und kulturellen Beziehungen gespielt, die sich im Laufe der Zeit zwischen den südlichen und nördlichen Regionen entwickelten. Trotz seiner schwierigen Geographie und der eher ungünstigen klimatischen Bedingungen war diese Region aufgrund ihrer strategischen Lage und ihres Reichtums an natürlichen Ressourcen und Rohstoffen im Laufe der Zeit die Heimat viele Kulturen und Gesellschaften. Die archäologischen Funde zeigen, dass die anfänglichen Perioden der Zentralisierung und Staatsbildung in der Region mit Urartu begannen und sich im Laufe der Zeit fortsetzten. Der bedeutendste Beitrag hierzu war die Tatsache, dass das Hochland aufgrund seiner strategischen geographischen Lage als Transitregion fungierte. Danach lassen sich die wirtschaftlichen und politischen Strukturen in dieser Bergregion des Nahen Ostens leichter beobachten. Die wirtschaftlichen Strukturen dieser Randzone des antiken Vorderen Orients werden in dieser Session von der Urartu-Zeit bis zum Ende der Spätantike analysiert.

Mehmet Işıklı ist Professor für Archäologie an der Atatürk-Universität in Erzurum, Türkei. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit der Archäologie des Südkaukasus und Ostanatoliens, insbesondere mit der Kura-Araxen-Kultur, die ein Charakteristikum dieser riesigen Region ist, und dem Königreich Urartu, das die Eisenzeit in der Region prägte. Diese Kulturen waren auch Gegenstand eines internationalen Symposiums der ostanatolischen und südkaukasischen Kulturen (EASC), das 2013 in Erzurum stattfand. Mehmet Isikli war einer der Redakteure dieses Symposiums, dessen Schriftenreihe 2015 im Cambridge Scholar Publishing (CSP) veröffentlicht wurden. Darüber hinaus ist Mehmet Isikli seit 2013 Leiter der Ausgrabungen in Ayanis, einer urartianischen Burg am Ufer des Van-Sees in der Osttürkei. Mehmet Işıklı hat eine Reihe von Artikeln, Vorträgen, Präsentationen und Büchern über die Archäologie dieser bemerkenswerten und immer noch etwas mysteriösen Region in Ostanatolien und im Südkaukasus veröffentlicht.