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Springfeld, Sara: Modi di cantar sonetti: Italienische Sonettvertonungen bis ins 17. Jahrhundert, Heidelberg: heiBOOKS, 2018. DOI: 10.11588/heibooks.421

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978-3-946531-92-0 (PDF)

978-3-946531-91-3 (Hardcover)

978-3-946531-93-7 (Softcover)

Veröffentlicht am 05.10.2018.

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Sara Springfeld

Modi di cantar sonetti

Italienische Sonettvertonungen bis ins 17. Jahrhundert

Das Sonett gilt als eine der beständigsten Formen der europäischen Lyrik. In den fast 800 Jahren seiner Geschichte forderte es nicht nur Dichter, sondern auch Komponisten immer wieder zu einer künstlerischen Auseinandersetzung heraus. Die vielfältigen Möglichkeiten einer Vertonung, aber auch die Probleme, die bei einer musikalischen Bearbeitung der asymmetrischen Strophenform des Sonetts auftreten konnten, werden in dieser Arbeit in den Fokus genommen. Gegenstand sind italienische Sonette von Francesco Petrarca bis Giambattista Marino, die vor allem im 16. und 17. Jahrhundert zu beliebten Textvorlagen in der Frottola, im Madrigal und im begleiteten Sologesang avancierten.

Sara Springfeld promovierte am Musikwissenschaftlichen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und ist zurzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am Musikwissenschaftlichen Institut der Eberhard-Karls- Universität Tübingen. Ihre Forschungsinteressen sind das Verhältnis von Textform und musikalischer Form vor allem im Bereich der italienischen Vokalmusik bis ins 17. Jahrhundert sowie im deutschen Lied vom 17. bis 19. Jahrhundert, literarische Sujets in der Musikgeschichte sowie Methoden und Techniken des musikwissenschaftlichen Arbeitens und ihre Vermittlung.

Inhaltsverzeichnis
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Titelei
Inhaltsverzeichnis
Danksagung
1 Einleitung
2 Das italienische Sonett. Metrische Struktur und literarische Entwicklung bis ins 17. Jahrhundert
3 Poesia senza musica? Das frühe italienische Sonett und sein Verhältnis zur Musik
4 Die ersten aufgezeichneten Sonettvertonungen im 15. Jahrhundert
5 Das Primat der Form. Musikalische Deklamationsmodelle für Sonette im 16. und 17. Jahrhundert
6 Syntax und Semantik. Das Durchkomponieren als alternative Strategie der Sonettvertonung im mehrstimmigen Madrigal des 16. Jahrhunderts
7 Formale Vielfalt und Synthesen. Sonettvertonungen nach 1600
8 Das Verschwinden des Sonetts aus der Musik des 17. Jahrhunderts
9 Schluss
10 Anhang: Transkriptionen
11 Quellen- und Literaturverzeichnis