Bücher

Cover von 'Zukunft?!'
Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz (Hrsg.)

Zukunft?!

Erscheint im Winter 2025/2026
Ersatzbild; genutzt für 'Le chevet de l’église romane'
Alexandra Sotirakis

Le chevet de l’église romane

Erscheint im Winter 2025/2026
Cover von 'GLOBAL Nuremberg 1300-1600'
Benno Baumbauer (Hrsg.), Marie-Therese Feist (Hrsg.), Sven Jakstat (Hrsg.)

GLOBAL Nuremberg 1300-1600

Katalog zur Ausstellung: Nürnberg GLOBAL 1300-1600, GNM Nürnberg, 25.09.2025 - 22.03.2026

Nürnberg entwickelte sich zwischen 1300 und 1600 zu einem global vernetzten Handelszentrum. Wirtschaft, Politik, Kunst und Kultur waren eng miteinander verwoben. Anhand faszinierender künstlerischer Objekte zeichnet der Katalog die expandierenden Netzwerke der Stadt vom späten Mittelalter bis zur Renaissancezeit nach.
Der Erfolg als internationales Wissenszentrum und innovativer Industriestandort ermöglichte die kulturelle Blüte Nürnbergs zur Zeit Albrecht Dürers. Doch auch die Ausbeutung von Ressourcen im Bergbau, der Boom des Waffenhandels und frühe koloniale Aktivitäten bildeten zentrale Voraussetzungen dieses Aufstiegs. Der Katalog beleuchtet diese wenig erforschten Facetten der Stadtgeschichte und reflektiert kritisch die Rolle Nürnbergs in einer zunehmend globalisierten Welt.
Deutsche Ausgabe: Nürnberg GLOBAL 1300-1600

Erscheint im Winter 2025/2026
Cover von 'Silke Tammen'
Kristin Böse (Hrsg.), Barbara Schellewald (Hrsg.)

Silke Tammen

Erscheint im Winter 2025/2026
Cover von 'Trost der Philosophie'
Ilona Keil-Beruchashvili

Trost der Philosophie

FONTES, Band 97

Die prosimetrische Trostschrift De consolatione philosophiae oder einfach Consolatio Philosophiae des Anicius Manlius Severinus Boethius (um 480-524) gehört als eine der bedeutendsten philosophischen Schriften der Spätantike zur Weltkultur. Die Komplexität der facettenreichen Gedankenwelt der Consolatio spiegelt sich in der Straßburger Holzschnittfolge wider, die 1501 in der lateinischen Ausgabe bei Johann Grüninger gedruckt wurde. Ein alle Kapitel umfassendes und abgeschlossenes Konzept eröffnet dank der einzigartigen und polysemantischen Bildsprache mehrere Möglichkeiten für individuelle Interpretationen von religiös-mythologischen und philosophischen Anschauungen.

Erscheint im Winter 2025/2026
Cover von 'Die Kunststadt Darmstadt 1933–1945'
Philipp Gutbrod (Hrsg.), Miriam Olivia Merz (Hrsg.), Shammua-Maria Mohr (Hrsg.)

Die Kunststadt Darmstadt 1933–1945

Die Suche nach NS-Raubgut in Sammlungsbeständen ist eine bedeutsame und herausfordernde Aufgabe aller kulturgutbewahrenden Institutionen. In Darmstadt wird seit mehreren Jahren an verschiedenen Häusern Provenienzforschung betrieben: Herkunft und Geschichte von Sammlungsobjekten werden systematisch erforscht und dokumentiert. Über die Klärung der Objektbiografien und der Erwerbungskontexte hinaus, erweitern diese Recherchen auch die Kenntnisse zur jeweiligen Sammlungs- und Institutionsgeschichte. Die Beiträge der Expert*innen verschiedener Disziplinen auf dem Gebiet der Provenienz- und Sammlungsforschung bieten erstmals einen Überblick über Strukturen und Netzwerke einiger bedeutender kommunaler, staatlicher Darmstädter und Mainzer Kulturinstitutionen in der Zeit des Nationalsozialismus.

Erscheint im Winter 2025/2026
Cover von 'Das Frontispiz in der Kunstliteratur'
Constanze Keilholz

Das Frontispiz in der Kunstliteratur

FONTES, Band 98

Frontispize wurden in der Kunstliteratur der Frühen Neuzeit vor allem eingesetzt, um die Profession der Künstlerautoren und das Buch als Träger von Wissen über Kunst visuell zu inszenieren. Durch das Zusammenwirken von Personifikationen wurden kunsttheoretische, -didaktische und moralische Überlegungen dargestellt. Die Motive partizipieren an zeitgenössischen Bilddiskursen. Im Laufe des 16. Jahrhunderts entwickelte sich dafür eine Bildsprache mit paneuropäischem Wirkungskreis, die bis ins 18. Jahrhundert ihre Gültigkeit behielt. Diese Studie untersucht Topoi, die die Titelillustration der Kunstliteratur in der Frühen Neuzeit prägten. Erstmals erfolgt eine umfassende Schau des Bildmaterials.

Erscheint im Winter 2025/2026
Cover von 'Beruf, Blick und Bild'
Nathalie Dimic

Beruf, Blick und Bild

Frauen kommen in der tradierten Fotografiegeschichte selten vor. Ihre Spuren verlieren sich in der Rezeptionsgeschichte, sie werden quasi ‚ausgeblendet‘ oder bekommen den Status einer Ausnahme zugewiesen. Anhand von Biografien rekonstruiert die Autorin die Entwicklung des Berufs der Fotografin. Beleuchtet werden auch die sozialen, bildungspolitischen und medientechnischen Bedingungen, die Frauen ab Ende des 19. Jahrhunderts vorfanden. Das junge und offene Berufsfeld Fotografie ermöglichte solide ausgebildeten Frauen schöpferisches Arbeiten und ökonomische Unabhängigkeit. Nathalie Dimic leistet mit der Studie Pionierarbeit, indem sie die Sozialfigur der Fotografin erstmals inter- und multidisziplinär konturiert.

Erscheint im Winter 2025/2026
Cover von 'The Paris World Fairs – (Re-)Productions of Art and Fashion'
Buket Altinoba (Hrsg.), Alexandra Karentzos (Hrsg.), Miriam Oesterreich (Hrsg.)

The Paris World Fairs – (Re-)Productions of Art and Fashion

Passages online, Band 22

folgt

Erscheint im Winter 2025/2026
Ersatzbild; genutzt für 'Diving into artworks interpretations through the lenses of semantic data'
Sofia Baroncini

Diving into artworks interpretations through the lenses of semantic data

Die Arbeit präsentiert eine Ontologie zur Beschreibung ikonografischer und ikonologischer Interpretationen, einen auf Erwin Panofskys Werk basierenden RDF-Datensatz und eine quantitative Analyse desselben. Ikonologie und Ikonografie werden oft in unstrukturierten Texten festgehalten, was ihre Nachnutzung erschwert. Eine formale Modellierung als LOD eröffnet neue Wege zur Erforschung des kulturellen Erbes. Die Ergebnisse zeigen, dass datengestützte Ansätze traditionelle kunsthistorische Fragestellungen unterstützen und neue methodische Einblicke ermöglichen.

Erscheint im Frühling 2026
Cover von 'The EU's European Capital of Culture format between local and international cultural policies'
Thomas Schmitt, Jonas Lendl

The EU's European Capital of Culture format between local and international cultural policies

HEIDELBERG PAPERS in HERITAGE STUDIES & Cultural Policy, Band 2

Die „Kulturhauptstadt Europas“ gilt als kulturpolitische Flagship-Initiative der Europäischen Union. Insgesamt acht deutsche Städte hatten sich in einem Auswahlverfahren um diesen Titel für das Jahr 2025 beworben, welcher schließlich Chemnitz zugesprochen wurde. Kulturelle und kulturpolitische Veranstaltungen und zum Beispiel öffentliche Diskussionen in den Städten gingen der Abgabe der Bewerbungsbücher voraus. Der Beitrag gibt einen Einblick in das Auswahlverfahren, die städtischen Bewerbungsaktivitäten und die lokalen stadt-, kultur- und europapolitischen Debatten. Er zeigt auf, wie verschiedene Lesarten des EU-Formats ineinandergreifen und dessen Erfolg begünstigen.

Erscheint im Frühling 2026
Ersatzbild; genutzt für 'Das Projektformat „Erstcheck: Koloniale Kontexte“'
Claudia Andratschke (Hrsg.), Louisa Hartmann (Hrsg.), Annekathrin S. Krieger (Hrsg.)

Das Projektformat „Erstcheck: Koloniale Kontexte“

Veröffentlichungen des Netzwerks Provenienzforschung in Niedersachsen, Band 8

Seit 2021 ist es möglich, bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste kurzfristige Projektanträge für „Erstchecks: Koloniale Kontexte“ zu stellen. In einer Projektlaufzeit von bis zu sechs Monaten können antragsstellende Institutionen Recherchen durchführen, um sich einen ersten Überblick über potenzielle Verdachtsfälle zu verschaffen und damit nicht nur weitere Forschungsbedarfe zu ermitteln, sondern auch um auf konkrete Auskunftsforderungen zu reagieren. Stand Juni 2025 wurden 13 Projekte dieser Art beantragt. Um hier eine erste Bilanz zu ziehen und das eigene Projekt zu Beständen aus Subsahara-Afrika in einen größeren Kontext einzubetten, organisierten das Netzwerk Provenienzforschung in Niedersachsen und der Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e.V. zwei Workshops, auf denen sich Projektmitarbeiter:innen, antragsstellende Institutionen und Vertreter:innen Dekolonialer Netzwerke austauschten. Der vorliegende Band dokumentiert diese Beiträge und damit die vielfältigen Erfahrungen, Ergebnisse und Herausforderungen und fragt, wie sich Erstchecks möglichst nachhaltig gestalten lassen.

Erscheint im Frühling 2026
Cover von 'Von der himmlischen Sphäre zur düsteren Taverne'
Alessandra Barabaschi

Von der himmlischen Sphäre zur düsteren Taverne

Diese transdisziplinäre Dissertation verbindet erstmals Kunstgeschichte, Musikinstrumentenkunde und Geigenbaukunst, um die Darstellung der Geige in italienischen und niederländischen Gemälden des 16. und 17. Jahrhunderts umfassend zu deuten. Im Fokus steht die Frage, wie präzise und glaubwürdig die Instrumente abgebildet wurden und welche Relevanz diesen Darstellungen in der Forschung bisher beigemessen wurde. Durch die Zusammenarbeit mit renommierten Geigenbauexperten gelingt es, nicht nur die Spielbarkeit und Authentizität der dargestellten Geigen zu analysieren, sondern auch mögliche Verbindungen zu konkreten Geigenbauschulen oder Meistern aufzudecken. Besonders aufschlussreich sind die neuen Erkenntnisse zu Caravaggios Gemälden, die bisherige Deutungen korrigieren und die Violine als zentrales Element zwischen allegorischer Symbolik und realer Handwerkskunst positionieren. Die Studie zeigt, wie der transdisziplinäre Ansatz das Verständnis der Geige als kulturelles und künstlerisches Phänomen vertieft und ein innovatives Forschungsfeld eröffnet, das Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Instrumentenkunde vereint. Anhand ausgewählter Werke wird deutlich, dass die Geige nicht nur als musikalisches Instrument, sondern auch als Spiegel gesellschaftlicher und künstlerischer Entwicklungen fungierte.

Erscheint im Frühling 2026
Cover von 'Warum die Akademie das Porträt nicht liebte'
Thomas Kirchner

Warum die Akademie das Porträt nicht liebte

HYBRIDS, Band 4

Das Porträt war sicherlich die fruchtbarste Kunstgattung der Frühen Neuzeit, auch wenn ihr künstlerischer Gehalt mitunter in Frage gestellt wurde. So schwieg sich die 1648 gegründete Pariser Académie Royale de Peinture et de Sculpture nahezu vollkommen zum Porträt aus und leugnete damit die Bedeutung, die es nicht nur in künstlerischer Hinsicht besaß. Konzentriert sich die Kunstgeschichte im Allgemeinen auf das Porträt in Malerei, Skulptur oder Graphik, wird hier auch gefragt, welche Bedeutung Literatur, Geschichtsschreibung, Theologie, Diplomatie, Kriminalistik, die staatliche Administration, Verhaltensnormen und selbst die Zahnheilkunde für das künstlerischen Porträt besaßen. So zeichnet die vorliegende Studie eine erstaunlich lebhafte Diskussion im Frankreich des 17. Jahrhunderts nach, in der auch überlegt wurde, ob nicht dem Porträt – statt der Historienmalerei – der erste Platz unter den künstlerischen Gattungen gebühre.

Erscheint im Frühling 2026
Ersatzbild; genutzt für 'Pflanzen – Tiere – Menschen im Dazwischen'
Annekathrin S. Krieger (Hrsg.), Victoria Morick (Hrsg.)

Pflanzen – Tiere – Menschen im Dazwischen

Veröffentlichungen des Netzwerks Provenienzforschung in Niedersachsen, Band 7

Der Band versammelt die Beiträge der Konferenz „Pflanzen – Tiere – Menschen: Präparieren, Konservieren, Ausstellen. ‚Doing Objects‘ in historischer und aktueller Perspektive“, die im Oktober 2024 an der Georg-August-Universität Göttingen veranstaltet wurde. Die als Kooperation des Lehrstuhls für Mittlere und Neuere Geschichte der Georg-August-Universität Göttingen und des Netzwerks Provenienzforschung in Niedersachsen durchgeführte Konferenz wurde durch Mittel des Programms „zukunft.niedersachsen“ gefördert. Ziel war es, Akteur:innen mit unterschiedlichen Perspektiven, darunter Kultur- und Naturwissenschaftler:innen, Präparator:innen und Restaurator:innen, zu versammeln, um Debatten zum  Umgang mit Präparationen und Modellen auf Basis menschlicher, tierischer und pflanzlicher Materialität zu diskutieren. Zudem wurden bislang kaum beachtete, thematische Überschneidungen hinsichtlich konservatorischer Praktiken wie dem „Doing Objects“ in historischer und aktueller Perspektive ausgelotet.

Erscheint im Frühling 2026
Ersatzbild; genutzt für 'Facetten der frühen Moderne'
Kati Renner

Facetten der frühen Moderne

Erscheint im Frühling 2026
Cover von 'Le fragment en archipel'
Isabelle Tillerot (Hrsg.)

Le fragment en archipel

Das Fragment ist mit seiner widersprüchlichen Wahrheit ein Überbleibsel eines Kunstwerks, das verschwunden ist oder unvollendet blieb, das war oder nie existierte. Als Spur eines verlorenen Wunders ist es von entscheidender Bedeutung, den paradigmatischen Charakter des Fragments und die bemerkenswerten Veränderungen, denen es unterworfen wurde, nachzuzeichnen. Als Urgrund phantasievoller Werke von großer Vielfalt gestaltet das Fragment die Beziehungen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft neu trägt damit zum Verständnis ferner Welten in Raum und Zeit bei. Unabhängig von seinem Aussehen und seinem Zweck liegt die Bedeutung des Fragments in einer nur scheinbar einfachen Tatsache. Es bespielt eine gewisse Komplexität, denn es wird an der Kreuzung von Intrigen und Sehnsüchten ausgegraben.

Dans sa vérité contradictoire, le fragment est l’unique trace d’une œuvre disparue ou inachevée qui ne fut jamais qu’absente. Vestige d’une merveille perdue, il devient à une époque charnière de son histoire exemplaire et idéal. Il s’agit ici de restituer ses usages, ses paradigmes et ses transformations. Les multiples diversités selon lesquelles le fragment informe l’œuvre d’imagination et les savoirs fondent la manière dont il modifie le rapport au passé et contribue à l’appropriation des mondes lointains. Sa pertinence tient à ce qu’il ne va jamais de soi, quelles que soient ses apparences et raisons d’être et semble toujours surgir et se dérober à la croisée d’autres intrigues et désirs.

Erscheint im Frühling 2026
Cover von 'Feminismus im Zeitschriftenformat? Visuelle Diskurse bei Marta Astfalck-Vietz, Marianne Breslauer und Hanna Nagel, 1925 bis 1944'
Inga Elsbeth Schwarz

Feminismus im Zeitschriftenformat? Visuelle Diskurse bei Marta Astfalck-Vietz, Marianne Breslauer und Hanna Nagel, 1925 bis 1944

„Wir haben viele Serien einfach versucht – nicht bloß Einzelbilder – und haben dann versucht, diese als Bildfolge, als Geschichte, den Zeitungen anzubieten.“ – Marta Astfalck-Vietz

Mutig und gewitzt, technisch versiert und von Experimentierfreude geprägt, am Puls der Moderne und dies mit deutlich feministischer Haltung – das sind die Werke der beiden Fotografinnen Marta Astfalck-Vietz und Marianne Breslauer sowie der Grafikerin Hanna Nagel. Die drei Künstlerinnen kooperierten während der Weimarer Republik eng mit der zeitgenössischen Presse und gestalteten progressive Diskurse zu Gleichstellung, Körperpolitik und Mode mit.

Feminismus im Zeitschriftenformat? bearbeitet erstmals aus kunsthistorischer Perspektive eine Auswahl dieser Presseveröffentlichungen, rückt die Künstlerinnen als zeitgenössische Kulturakteurinnen in den Fokus und scheut sich nicht davor, auch die Entwicklungen ab 1933 differenziert in den Blick zu nehmen.

Erscheint im Frühling 2026
Cover von 'Von gestochenen Bildern zum Kulturgüterschutz'
Helga Kaiser-Minn (Hrsg.), Esther Wipfler (Hrsg.)

Von gestochenen Bildern zum Kulturgüterschutz

Mit dieser Festschrift würdigen Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, Kolleginnen und Kollegen sowie ehemalige Schülerinnen und Schüler den Kunsthistoriker Johann Michael Fritz anlässlich seines 90. Geburtstages, der die Erforschung der europäischen Gold- und Silberschmiedekunst des Mittelalters und der frühen Neuzeit nachhaltig geprägt hat.
Die Beiträge spiegeln die Schwerpunkte der Forschung und der Biographie des Jubilars wider: Exemplarisch werden die Kunst und Architektur Westfalens, die Gold- und Silberschmiedekunst vom Mittelalter bis zur späten Neuzeit sowie weitere Gattungen des Kunstgewerbes behandelt. Darüber hinaus stehen grundsätzliche Fragen der Denkmalpflege an ausgewählten Beispielen zur Diskussion. Den Abschluss bilden Studien zur christlichen Ikonographie.

Erscheint im Sommer 2026
Cover von 'Ausgehoben!'
Laura Breede

Ausgehoben!

Erscheint im Sommer 2026
Cover von 'Matrice et signum – Fonctions et usages de la croix dans la culture du Moyen Âge'
Daniel Russo (Hrsg.), Isabelle Marchesin (Hrsg.)

Matrice et signum – Fonctions et usages de la croix dans la culture du Moyen Âge

Passages online, Band 23
Ersatzbild; genutzt für 'Paul Cezanne – Skizzenbücher und lose Blätter'
Fabienne Ruppen

Paul Cezanne – Skizzenbücher und lose Blätter

Art & Photography, Band 7

Die rund 2100 Arbeiten auf Papier machen mehr als zwei Drittel von Paul Cezannes Œuvre aus. Trotzdem standen sie bislang im Vergleich zu seinen Gemälden nur selten im Fokus. Vielmehr erfolgte eine beispiellose materielle und konzeptionelle Fragmentierung der Werke.

Ziel der vorliegenden Studie ist es, den ursprünglichen materiellen Kontext aller Zeichnungen und Aquarelle zu rekonstruieren. Zu diesem Zweck erfolgte eine systematische Erfassung der Originale, die eine grundlegende Unterteilung in Skizzenbücher und lose Blätter erlaubt. Auf diese Weise lassen sich die einzelnen Darstellungen ins Gesamtwerk einordnen, wodurch eine zutiefst verwirrende und verworrene Situation geklärt werden kann.

Ersatzbild; genutzt für 'Rhythms and Resonances. Sounding Objects in the Middle Ages'
Philippe Cordez (Hrsg.), Joanna Olchawa (Hrsg.), Rebecca Müller (Hrsg.)

Rhythms and Resonances. Sounding Objects in the Middle Ages

Passages online, Band 27

folgt

Ersatzbild; genutzt für 'Japan Inside/Out'
Bettina Gockel

Japan Inside/Out

Art & Photography, Band 6

Das Buch dokumentiert die Beiträge zu der Eröffnungssektion «Gastland Japan» der Jahreskonferenz der VKKS (Vereinigung der Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker in der Schweiz) im Jahr 2022, die am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich stattfand. Ein breites Fachpublikum erhielt ausgewählte Einblicke in die Museumsgeschichte Japans, in die Wissenschaftsgeschichte des Faches Kunstgeschichte und in Forschungsthemen vom Mittelalter bis zur Moderne, vom Farbholzschnitt bis zur Fotografie. Dabei wurden komplexe Perspektiven von Innen nach Außen zwischen «Ost» und «West» in globalen Netzwerken eingenommen. – Mit Beiträgen von Bettina Gockel, Ikeda Yuko, Susanne Pollack, Judith Rauser, Christian Rümelin, Satō Naoki, Shimizu Minoru, Hans Bjarne Thomsen, Yamamoto Satomi.

Ersatzbild; genutzt für 'Anatolian Rugs from Bistritz/Bistriţa'
Anja Kregeloh (Hrsg.)

Anatolian Rugs from Bistritz/Bistriţa

folgt

Ersatzbild; genutzt für 'Dionysos des lumières – Aux sources de la modernité artistique'
Markus A. Castor (Hrsg.)

Dionysos des lumières – Aux sources de la modernité artistique

Passages online, Band 20

Folgt!

Ersatzbild; genutzt für 'Les Plafonds peints en France et en Allemagne'
Olivier Bonfait (Hrsg.), Matthieu Lett (Hrsg.), Matteo Burioni (Hrsg.)

Les Plafonds peints en France et en Allemagne

Passages online, Band 34
Ersatzbild; genutzt für 'SKATEBOARD MUSIK STADT'
Konstantin Butz (Hrsg.), Lea Letzel (Hrsg.)

SKATEBOARD MUSIK STADT

SKATEBOARD MUSIK STADT ist eine Buch- und Schallplattenproduktion, die sich mit Skateboarding als urbanem Phänomen auseinandersetzt. Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit der kulturellen Praxis des Skateboarding, steht eine künstlerische Position im Mittelpunkt, die durch Lea Letzels Konzertperformance »2 Second Manual« gegeben ist. Dabei werden Geräusche und Klänge des Skateboarding mit denen von Musikinstrumenten (Violine und Percussion) auf innovative Weise in Bezug gesetzt und inszeniert. Eine Tonaufnahme, die der Publikation in Form einer Vinylschallplatte beiliegt, liefert einen akustischen Eindruck der Konzertperformance, während der zugehörige Aufsatz von Konstantin Butz theoretische und historische Überlegungen zu Skateboarding und Sound vorstellt.

Ersatzbild; genutzt für 'Der Blick des Pan / Textband'
Felix Thürlemann

Der Blick des Pan / Textband

Die Studie begründet eine neue These zum Berliner Zeichnungskonvolut mit den berühmten Romzeichnungen. Ihr Autor war nicht, wie traditionell angenommen, Maarten van Heemskerck, sondern Cornelis Floris (1514–1575), Schöpfer zahlreicher figürlicher Grabmäler, Architekt des Antwerpener Rathauses und Erfinder der niederländischen Groteske. Floris’ Auseinandersetzung mit den Werken der Antike und der Renaissance – sie ist in drei zwischen 1535/6 und 1538 in Mantua und Rom entstandenen Skizzenbüchern dokumentiert – war für sein späteres Schaffen zentral.

Ersatzbild; genutzt für 'elektrisierend!'
Wibke Bornkessel (Hrsg.), Claudia Kanowski (Hrsg.), Lothar Lambacher (Hrsg.)

elektrisierend!

Ersatzbild; genutzt für 'Wer war Dr. Andreina Schwegler-Torré?'
Koordinationsstelle für Provenienzforschung in Nordrhein-Westfalen (Hrsg.)

Wer war Dr. Andreina Schwegler-Torré?

In Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste führte die KPF.NRW von September 2023 bis April 2024 ein Projekt zur Erforschung der Kunsthändlerin Dr. Andreina Schwegler-Torré (1908–1991) und ihrem Handel mit Kunst- und Kulturgütern aus der ehemaligen SBZ und DDR durch. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand sie nachweislich in Kontakt mit Institutionen und Personen in der ehemaligen DDR. Beispielweise pflegte die gebürtige Mailänderin, die durch ihre Ehe mit dem Schweizer Alfred Schwegler Schweizer Bürgerrecht erhielt, geschäftliche Verbindungen mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Für die Untersuchung ihrer Person von Bedeutung war aber auch ihr Handeln und ihre Verstrickung in der NS-Zeit. Ziel des Projektes war daher die Rekonstruktion ihrer Biografie, ihrer kunsthändlerischen Aktivitäten und Handelsnetzwerke sowie die Identifizierung von Objekten, mit denen Schwegler-Torré u.a. in ihrer Züricher Galerie Ars Domi handelte.

Die Ergebnisse dieses Projekts, aber auch die noch vorhandenen Desiderate sollen in der Publikation veröffentlicht werden, damit auf der Grundlage des generierten Sachstands und der Schlüsseldokumente eine weiterführende Forschung erfolgen kann. Dabei sollen sich die verschiedenen, teils divergierenden Facetten der Kunsthändlerin in der Gliederung sowie durch die (farbliche) Gestaltung des Layouts widerspiegeln. Neben eines biographischen Abrisses sollen die Persönlichkeit Schwegler-Torrés, ihre Händlertätigkeit sowie ihre Netzwerke in Form von „Spotlights“ charakterisiert werden. Diese „Spotlights“ orientieren sich an einzelnen geographischen Stationen ihrer Biographie und enthalten neben verschiedenen Beiträgen, Zitate befragter Zeitzeug:innen, Zitate aus den Quellen sowie Fotografien/Abbildungen. Daneben werden in den einzelnen „Spotlights“ auch die Quellen und Schlüsseldokumente abgebildet, um sie für die Forschung direkt zugänglich und nutzbar zu machen.

Ersatzbild; genutzt für 'Albrecht Altdorfer'
Philippe Cordez (Hrsg.)

Albrecht Altdorfer

Passages online, Band 29
Ersatzbild; genutzt für 'Signum and Simulacrum – The Marble in 18th Century and Photography'
Marthe Kretzschmar (Hrsg.), Markus A. Castor (Hrsg.)

Signum and Simulacrum – The Marble in 18th Century and Photography

Passages online, Band 30
Ersatzbild; genutzt für 'Intérieur Numérique'
Jörg Ebeling (Hrsg.), Anne Klammt (Hrsg.), Markus Castor (Hrsg.)

Intérieur Numérique

Passages online, Band 33
Ersatzbild; genutzt für 'Images featuring apes'
Ulrich Blanché

Images featuring apes

Blanchés Buch untersucht mit kulturwissenschaftlichem Ansatz, wie sich Bilder von Affen zwischen 1859 und 2014 in Kunst, Karikatur, Film und Popkultur, etc. massiv verändern und wanderten. Es zeigt, dass Affen nicht als „Tiere an sich“, sondern als unterschiedliche Projektionsflächen menschlicher Vorstellungen erscheinen—früher als Teufel, Sünder oder Narren, im Untersuchungszeitraum dann als Spiegel, Bedrohung oder positives Alter Ego des Menschen. Werke von Frémiet, Picabia, Kahlo, Bacon, Koons, Fairhurst, Banksy, Huyghe u. a. werden analysiert, aber auch Filme und Musikvideos. Bilder mit Affen verhandeln Grenzen zwischen Natur und Kultur, Mensch und Tier, zudem Macht, Gender und Identität, West und Rest, etc.

Ersatzbild; genutzt für 'Hello Nature'
Sabine Thürigen (Hrsg.)

Hello Nature

Ersatzbild; genutzt für 'Les réceptions de Charles Le Brun'
Olivier Bonfait (Hrsg.), Bénédicte Gady (Hrsg.), Thomas Kirchner (Hrsg.), Matthieu Lett (Hrsg.)

Les réceptions de Charles Le Brun

Passages online, Band 21
Ersatzbild; genutzt für 'Erwerbungen und Provenienzen islamischer Kunst zwischen 1933 und 1945: Aktuelle Forschungen'
Franziska Bloch (Hrsg.), Miriam Kühn (Hrsg.)

Erwerbungen und Provenienzen islamischer Kunst zwischen 1933 und 1945: Aktuelle Forschungen

Der vorliegende Band präsentiert Beiträge und Ergebnisse des Workshops "Erwerbungen und Provenienzen islamischer Kunst zwischen 1933 und 1945 – Aktuelle Forschung und Vernetzung", der im Oktober 2023 von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, den Staatlichen Museen zu Berlin und dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste organisiert wurde. Als erste Veranstaltung dieser Art bot der Workshop eine Plattform für den interdisziplinären Austausch und die Vernetzung von Forschenden zur Provenienz islamischer Kunst während der NS-Zeit.

Ersatzbild; genutzt für 'Das Altarretabel des Monogrammisten H.L. in St. Michael in Niederrotweil am Kaiserstuhl'
Sebastian Bock

Das Altarretabel des Monogrammisten H.L. in St. Michael in Niederrotweil am Kaiserstuhl

Studien zur Kunst- und Kulturgeschichte am Oberrhein, Band 5

Gegenstand der Studie ist das vom Monogrammisten H.L. geschaffene Retabel des Hochaltares in Kirche St. Michael in Niederrotweil am Kaiserstuhl. Es zählt zu den Höhepunkten der Holzskulptur im Oberrheingebiet am Ende der Spätgotik. Ausgehend von den materialen und technischen Befunden sowie unter Einbezug der langen Forschungsgeschichte werden das originäre Erscheinungsbild und die später vorgenommenen Veränderungen geklärt. Einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt bildet die eingehende Analyse der Darstellungen. Diese sind - bislang unerkannt - als äußerst kritische künstlerische Auseinandersetzungen H.L.s mit Werken von Hans Baldung und Albrecht Dürer zu werten. Erörtert werden zudem u.a. die Eigenheiten der künstlerischen Gestaltung sowie die Frage der Datierung.

Ersatzbild; genutzt für '1874-2024. 150 Jahre Stadtmuseum'
Susanne Anna (Hrsg.), Markus Walz (Hrsg.)

1874-2024. 150 Jahre Stadtmuseum