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Veröffentlicht
Mœbius’ Metamorphosen
Die äußere und innere Verwandlung von Körpern im Comic
Für den französischen Comickünstler Jean Giraud alias Mœbius bedeutete die äußere Verwandlung seiner Comickörper, eine Verschiebung der Lesbarkeit seiner Figuren im Inneren. Er fordert die Leser:innen heraus, das Dargestellte neu zu bewerten und sich überraschen zu lassen. Während Mœbius mit Le chasseur deprimé (2007/08) in das träumerisch-diffuse Unterbewusstsein eindringt, beweist er die medienspezifischen Qualitäten des Comics in Bezug auf metamorphe Prozesse. In Die Gärten von Edena (1988) durchleben die zwei Protagonist:innen eine Verwandlung ihrer Körper, die Fragen nach dem Verhältnis von Mensch, Natur und Sexualität nach sich zieht.



