Zitationsvorschlag

Verstegen, Ute: Christliche Archäologie, in van Oorschot, Frederike und Nunn, Christopher A. (Hrsg.): Kompendium Computational Theology, Bd. 2: Potentiale Digitaler Forschung in der Theologie, Heidelberg: heiBOOKS, 2026, S. 91–131. https://doi.org/10.11588/heibooks.1715.c25584

Identifier (Buch)

ISBN 978-3-911056-57-1 (PDF)

Veröffentlicht

12.02.2026

Autor/innen

Ute Verstegen

Christliche Archäologie

Abstract Digitale Technologien haben die Christliche Archäologie in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert und eröffnen neue Wege der Datenerhebung, Analyse und Vermittlung. Der Beitrag zeigt, wie Methoden aus dem Bereich der Digital Humanities– von GIS und 3D-Modellierung bis hin zu Künstlicher Intelligenz und agentenbasierten Simulationen – archäologische Fragestellungen erweitern und interdisziplinäre Perspektiven ermöglichen. Dabei stehen sowohl methodische Innovationen als auch ethische, epistemologische und praktische Herausforderungen im Fokus. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung digitaler Werkzeuge für die Erforschung religiöser Räume, Bildwelten und materieller Kultur der Spätantike. Digitale Technologien werden in der Christlichen Archäologie nicht nur als technische Hilfsmittel verstanden, sondern als aktive Impulsgeber für neue Fragestellungen, Theorien und Wissensformate. Die digitale Transformation erweist sich damit als treibende Kraft für eine reflektierte, interdisziplinär ausgerichtete und zukunftsfähige Christliche Archäologie mit Verankerungen in der Computational Theology ebenso wie der Digital Archaeology.

Keywords Christliche Archäologie, Antike, Spätantike, Mittelalter, Byzanz, Digital Humanities, Interdisziplinarität, Archäoinformatik, Digital Archaeology. Computational Theology