Archäologie – Kultur – Theorie. Heidelberger Beiträge zur klassischen Archäologie

Die Heidelberger Reihe Archäologie – Kultur – Theorie (AKT) soll eine Plattform bieten für Publikationen, denen es daran gelegen ist, die Potenziale der Klassische Archäologie als Methode der Kulturanalyse jenseits rein fachwissenschaftlichen Erkenntnisgewinns auszuloten. Die leitende Frage, auf welche Publikationen in der AKT-Reihe Antworten liefern sollen, lautet folglich, worin der spezifische heuristische Wert der für Archäologie konstitutiven Konzentration der Analysearbeit auf materielle Erscheinungsformen von Kultur liegen kann.

Der Gegenstandsbereich der Klassischen Archäologie wird dabei in seiner weiten Definition verstanden, welche die materielle und visuelle Kultur der griechisch-römischen Antike von der ägäischen Bronzezeit bis in die Spätantike umfasst. Wiewohl nahsichtige Materialstudien hochwillkommen sind, ist es Voraussetzung für die Aufnahme eines Manuskripts in die Reihe, dass mit den verfolgten Fragestellungen auch ein theoretischer Anspruch verbunden sei. Damit möchte die AKT-Reihe Position beziehen gegen das Auseinanderdriften materialorientierter und ‚theorieaffiner‘ Ansätze in der gegenwärtigen Klassischen Archäologie.

Zugesandte Manuskripte durchlaufen ein peer-review-Verfahren, auf dessen Grundlage die Herausgeber über die Aufnahme entscheiden.

Editors
Nikolaus Dietrich,
Caterina Maderna,
Diamantis Panagiotopoulos