Siedlungsarchäologie im Alpenvorland XV

André Billamboz; Renate Ebersbach; Irenäus Matuschik; Adalbert Müller; Oliver Nelle; Helmut Schlichtherle
Siedlungsarchäologie im Alpenvorland XV

Die Fundstelle „Sipplingen-Osthafen“ am Nordufer des Überlinger Sees gehört zu den bedeutendsten prähistorischen Seeufersiedlungen des Bodensees. Seit 2011 ist sie Teil des UNESCO-Welterbes „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“. Bereits 1978 begannen in Sipplingen die ersten taucharchäologischen Untersuchungen. In den folgenden drei Jahrzehnten gelang es durch systematische Sondagen, Bohrungen und Oberflächenaufnahmen, ein detailreiches Bild der Entwicklung des Siedlungsareals im Zeitraum von 3900–900 v. Chr. zu entwerfen. Archäobiologische, geoarchäologische und dendroökologische Untersuchungen ermöglichten dabei Einblicke in die Wirtschaftsweise, die Ressourcennutzung und den menschlichen Einfluss auf die Umwelt in der Siedlungskammer von Sipplingen im Lauf der Jahrtausende.

2 Titel

Reihe

Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg

  • Band: 22,1, 22,2
  • Online-ISSN: 2942-0393
  • Print-ISSN: 2511-9869
Bd. 1
André Billamboz, Renate Ebersbach, Irenäus Matuschik, Adalbert Müller, Oliver Nelle, Helmut Schlichtherle

Siedlungsarchäologie im Alpenvorland XV: Die Pfahlbausiedlungen von Sipplingen-Osthafen am Bodensee I.Befunde und dendrochronologische Untersuchungen

Die Fundstelle „Sipplingen-Osthafen“ am Nordufer des Überlinger Sees gehört zu den bedeutendsten prähistorischen Seeufersiedlungen des Bodensees. Seit 2011 ist sie Teil des UNESCO-Welterbes „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“. Bereits 1978 begannen in Sipplingen die ersten taucharchäologischen Untersuchungen. In den folgenden drei Jahrzehnten gelang es durch systematische Sondagen, Bohrungen und Oberflächenaufnahmen, ein detailreiches Bild der Entwicklung des Siedlungsareals im Zeitraum von 3900–900 v. Chr. zu entwerfen. Archäobiologische, geoarchäologische und dendroökologische Untersuchungen ermöglichten dabei Einblicke in die Wirtschaftsweise, die Ressourcennutzung und den menschlichen Einfluss auf die Umwelt in der Siedlungskammer von Sipplingen im Lauf der Jahrtausende.
Im Textband werden in drei separaten Beiträgen die Ergebnisse der Grabungen und der dendrochronologischen Analysen vorgelegt sowie die Schlussfolgerungen zur Besiedlungsgeschichte und zur Siedlungs- und Hausbauweise diskutiert.

Bd. 2
André Billamboz, Renate Ebersbach, Irenäus Matuschik, Adalbert Müller, Oliver Nelle, Helmut Schlichtherle

Siedlungsarchäologie im Alpenvorland XV: Die Pfahlbausiedlungen von Sipplingen-Osthafen am Bodensee I. Befunde und dendrochronologische Untersuchungen

Die Fundstelle „Sipplingen-Osthafen“ am Nordufer des Überlinger Sees gehört zu den bedeutendsten prähistorischen Seeufersiedlungen des Bodensees. Seit 2011 ist sie Teil des UNESCO-Welterbes „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“. Bereits 1978 begannen in Sipplingen die ersten taucharchäologischen Untersuchungen. In den folgenden drei Jahrzehnten gelang es durch systematische Sondagen, Bohrungen und Oberflächenaufnahmen, ein detailreiches Bild der Entwicklung des Siedlungsareals im Zeitraum von 3900–900 v. Chr. zu entwerfen. Archäobiologische, geoarchäologische und dendroökologische Untersuchungen ermöglichten dabei Einblicke in die Wirtschaftsweise, die Ressourcennutzung und den menschlichen Einfluss auf die Umwelt in der Siedlungskammer von Sipplingen im Lauf der Jahrtausende.
Der zweite Band enthält umfangreiches Abbildungsmaterial zur Auswertung der Befunde aus den taucharchäologischen Grabungen (Planums- und Profilzeichnungen, Grabungsfotos sowie großformatige Pläne als Beilagen).