Zitationsvorschlag

Austermann, Mathias et al.: Die Stadt Münster: Ausgrabungen an der Königsstraße, Heidelberg: Propylaeum, 2026 (Denkmalpflege und Forschung in Westfalen, Band 55). https://doi.org/10.11588/propylaeum.1701

Identifier

ISBN 978-3-96929-483-3 (PDF)

Veröffentlicht

20.04.2026

Autor/innen

Mathias Austermann, Ulrich Holtfester, Holger Jakobi, Arie J. Kalis, Jutta Meurers-Balke, Nadine Nolde, Alfred Pohlmann, Tanja Zerl

Die Stadt Münster

Ausgrabungen an der Königsstraße

Die aus zahlreichen Städten bekannten Königsstraßen hatten in karolingischer Zeit als überregionale Heerstraßen vor allem militärische Bedeutung und dienten in Westfalen als fränkische Anmarschwege während der Sachsenkriege. Im Mittelalter standen sie unter obrigkeitlicher Aufsicht, im Hochmittelalter unter dem Schutz der deutschen Könige.
Dank umfangreicher Untersuchungen der Stadtarchäologie Münster in den Jahren 2005 bis 2007 konnte die wechselvolle Geschichte der Königsstraße 48 bis 58 in Münster bis in die zweite Hälfte des 11. Jahrhunderts zurückverfolgt werden. Aus dieser Zeit stammt mit einem Kastenbrunnen der älteste sicher datierbare Befund der Ausgrabungen mit einer dendrochronologischen Datierung »um 1085«.
Die Untersuchungen an der Königsstraße sind ein beinahe mustergültiges Beispiel dafür, welchen Erkenntnisgewinn eine interdisziplinäre Zusammenarbeit bringen kann. Die Ergebnisse aus Archäologie, Archäozoologie und Archäobotanik lassen den Wandel auf den innerstädtischen Parzellen von noch landwirtschaftlich geprägten Anwesen bis zur städtischen Bebauung in der Neuzeit nachvollziehen.

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
Seiten
PDF
Titelei
Prof. Dr. Michael M. Rind
Inhalt
Ulrich Holtfester, Holger Jakobi
Einführung und Rahmenbedingungen
13-21
Mathias Austermann
Befunde und Funde der Grabungen an der Königsstraße
23-172
Mathias Austermann
289-291
7 Literatur
293-320
Mathias Austermann, Alfred Pohlmann, Holger Jakobi
321-538
9 Konkordanz
540-591
Beilage 01
Beilage 02
Beilage 03

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