Zitationsvorschlag

Lipps, Johannes, Deicke, Aline und Hofmann, Kerstin P. (Hrsg.): Römische Steinarchitektur in Deutschland und ihre Erforschung: eine Standortbestimmung: Akten der internationalen Konferenz in Ingelheim vom 18.–20. Oktober 2023, Heidelberg: Propylaeum, 2026 (Disiecta Membra. Forschungen zu Steinarchitektur und Städtewesen im römischen Deutschland, Band 1). https://doi.org/10.11588/propylaeum.1642

Identifier

ISBN 978-3-96929-443-7 (PDF)
ISBN 978-3-96929-444-4 (Hardcover)

Veröffentlicht

01.07.2026

Autor/innen

Johannes Lipps (Hrsg.), Aline Deicke (Hrsg.), Kerstin P. Hofmann (Hrsg.)

Römische Steinarchitektur in Deutschland und ihre Erforschung: eine Standortbestimmung

Akten der internationalen Konferenz in Ingelheim vom 18.–20. Oktober 2023

Das Akademielangfristvorhaben „Disiecta Membra“ widmet sich der umfassenden Dokumentation, Edition und Erforschung der Steinarchitektur und Städtewesens im römischen Deutschland. Der vorliegende Band geht auf den Auftaktkongress im Herbst 2023 zurück und bietet eine umfassende Standortbestimmung zum Thema. Nach Untersuchungen zu aktuellen Sammlungs-, Dokumentations- und Lagerungspraktiken römischer Bauglieder in sechs verschiedenen Bundesländern  Deutschlands und in der Schweiz werden Aspekte der archäologischen Wissensgeschichte zu römischer Steinarchitektur behandelt sowie Forschungsperspektiven der Digitalen Archäologie erörtert.

Johannes Lipps ist seit 2019 Professor für Klassische Archäologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der antiken Architektur, Skulptur sowie Urbanistik und konzentrieren sich besonders auf Rom, Pompeji und die römischen Provinzen von der Zeit der Römischen Republik bis in die Spätantike.

Aline Deicke ist Akademieprofessorin für Digital Humanities an der Philipps-Universität Marburg sowie stellvertretende Leiterin der Digitalen Akademie, der Digital Humanities-Forschungsabteilung der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Erschließung und Modellierung geistes- und kulturwissenschaftlicher Forschungsgegenstände, quantitativen und qualitativen Analysen mit Methoden der archäologisch-historischen Netzwerkforschung und der kritischen Reflexion digitaler Praktiken und Methoden.

Kerstin P. Hofmann ist Direktorin der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts in Frankfurt am Main. Als prähistorische Archäologin mit einem ausgeprägten Interesse an Interdisziplinarität und der Kombination von Theorien, Methoden und Empirik beschäftigt sie sich u. a. mit der Erforschung von Identitäten und Raum, kulturellen Interaktionen sowie dem Umgang mit Tod und Toten in den Metallzeiten Europas. Ferner arbeitet sie zu archäologischen Wissensgeschichten und -praktiken sowie Ding-Editionen und deren digitale Transformation.

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
Seiten
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Titelei
Inhaltsverzeichnis
Johannes Lipps, Aline Deicke, Kerstin P. Hofmann
7-9
11-32
Johannes Lipps
Materialbestand und Forschungsperspektiven
35-72
Thomas Becker
Verwendung, Erhaltung, Erforschung
73-96
Astrid Fendt, Martin Kemkes, Klaus Kortüm
97-121
Sebastian Gairhos
disiecta membra in und um Augsburg
123-154
155-177
Wolfram Ney
Villen – vici – Grabmonumente
179-196
197-226
227-280
Thomas Hufschmid
Untersuchungen, Forschungen und Probleme
281-321
Susanne Grunwald
Anspruch und Umsetzung früherer Inventarisationen römischer Architekturreste in Deutschland
347-392
Aline Deicke, Berenike Rensinghoff
Herausforderungen an ein archäologisches Langzeitvorhaben
507-537
Clemens Brünenberg
Aktualität und Perspektiven einer digitalen Bauforschung
539-559
Katharina Zerzeropulos
Wie agentenbasierte Modellierung Aufschluss über die römische Wirtschaft geben kann
561-596

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