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Digitale Geisteswissenschaften in der Dogmatik
Abstract Digitale Geisteswissenschaften (Digital Humanities, DH) fordern dogmatische Forschung besonders heraus: Gegenstände müssen verdatet und eindeutig annotierbar gemacht werden, Methoden in algorithmisierbare Teilschritte zerlegt werden. Und schon tut sich ein neuer garstiger Graben auf zwischen digitalen Geisteswissenschaften und Dogmatik. Die folgenden Ausführungen versuchen tentativ über diesen Graben zu schauen anhand der Leitfrage, wo und wie jene Perspektiven konvergieren und wie die spezifischen Fragen dogmatischer Forschung von digitalen Methoden und Ansätzen profitieren können. Hierzu beginnt der Beitrag mit einer knappen Klärung eines möglichen
Selbstverständnisses der Dogmatik, welches dann als Grundlage für die Verhältnisbestimmung der Dogmatik zur DH dient (Kapitel 2). Anschließend arbeitet der Beitrag die durch DH ermöglichten Operationalisierungen der Methodik (Kapitel 3) und des Gegenstandsbereichs der Dogmatik (Kapitel 4)
heraus – konkret anhand Methoden der DH und exemplarischer Anwendungsbeispiele.
Keywords Theologie, Dogmatik, Digital Humanities, Computational Theology, digitale Epistemologie,
digitale Hermeneutik, Theology, Dogmatics, Prolegomena, Digital Humanities, Computational Theology, Digital Epistemology, Digital Hermeneutics

