Neuerscheinung

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Aktuelles

13.05.2020

Digitale 3D-Modelle historischer Architektur. Entwicklung, Potentiale und Analyse eines neuen Bildmediums aus kunsthistorischer Perspektive

3D-Modelle von Städten und Gebäuden ermöglichen dem Betrachter faszinierende Perspektiven und lassen längst zerstörte oder nie gebaute Architektur entstehen. Heike Messemer zeichnet die Entstehungsgeschichte digitaler Architekturrekonstruktionen aus kunsthistorischer Perspektive nach und beschreibt die Einsatzmöglichkeiten in den Geistes- und Kulturwissenschaften.

07.05.2020

Feminismus und Konsum. Perspektiven feministischer Konsumkritik in der Kunst der 1960er bis 1980er Jahre

Ist Konsumieren ein Symbol für gesellschaftliche Freiheiten? Oder (re-)produziert Konsum eine Geschlechterordnung, die „die Frau“ auf ein Objekt männlichen Begehrens reduziert? Die neu erschienene Arbeit aus der Reihe „Dissertationen der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe“ zeigt, wie widersprüchlich Weiblichkeit in Konsumkulturen konstruiert wird. Entsprechend zeigen sich feministische Positionen der 1960er bis 1980er Jahre kritisch gegenüber der Konsumkultur, reflektieren gleichwohl auch die potentielle Macht der Konsumentin und einer feministisch geprägten Konsumästhetik. Sie werden anhand von Werken wie Evelyne Axell, Nathalia LL, Martha Rosler, Christa Dichgans, Sanja Iveković und Judith Barry herausgearbeitet.

24.04.2020

Microstructures of global trade. Porcelain acquisitions for Augustus the Strong

Im Jahr 1716 entsandte der sächsisch-polnische Kurfürst-König August der Starke den Italiener Peter Robert Taparelli Graf von Lagnasco nach Den Haag, um vor Ort ostasiatisches Porzellan zu kaufen. Die Korrespondenz rund um dieses Unternehmen gibt detaillierte Einblicke in die Handelssituation in den Niederlanden. Die transkribierten Briefe erlauben Rückschlüsse auf die Verfügbarkeit asiatischer Waren, den Wettbewerb zwischen Käufern, Preise und Handelsnetzwerke, sowie die Objekte, die für den König erworben wurden. Die Publikation untersucht die Bedeutung privater Händler und ihre Rolle in der Versorgung des sächsischen Hofes mit ostasiatischen Luxusgütern.

09.04.2020

Discovering/Uncovering the Modernity of Prehistory

Wann begann die Abstraktion? Wie haben prähistorische Artefakte dazu beigetragen, künstlerische Probleme europäischer Avantgardisten zu lösen? Diese grundlegenden kunsthistorischen Fragen zu Frühgeschichte und Moderne werden sowohl in der französischen als auch in der deutschen Kunstgeschichte grundlegend diskutiert - aber die Traditionen unterscheiden sich. Der neu veröffentlichte Band in der Reihe "Passages online" sammelt Konferenzbeiträge (Deutsches Zentrum für Kunstgeschichte Paris, 2017), die das Bewusstsein dafür schärfen, einen Dialog initiieren und weitere Forschungen anregen.

19.03.2020

Ist Kultur in virtueller Umgebung authentisch und glaubwürdig? Ein neuer Konferenzband gibt Antworten

Sammlungsobjekte im Cyberspace, Konzerte und Performances als Datastreams, Kulturvermittlung in der Virtual Reality – in allen Medien erweitern digitale Technologien die Sichtbarkeit des kulturellen Erbes und generieren neue Kontexte, Narrative und Vermittlungsoptionen.
Aber lassen sich Glaubwürdigkeit und Einzigartigkeit der materiellen Evidenz der Objekte in den digitalen Datenströmen abbilden? Welche technischen Anforderungen sind nötig? Ein neuer Konferenzband mit Beiträgen der internationalen EVA-Tagung (Electronic Visualisation and the Arts), die im Herbst 2019 in Berlin stattfand, versucht sich an den Antworten. 

13.03.2020

María López-Fanjul y Díez del Corral: Der zweite Blick. Spielarten der Liebe

Das Projekt »Der zweite Blick« zeigt die Sammlung des Berliner Bode-Museums aus neuen und ungewohnten Perspektiven, die für gewöhnlich im kunsthistorischen Diskurs keinen Raum finden. Der erste Band der Reihe ist jetzt online bei Artbooks erschienen und beschäftigt sich mit den "Spielarten der Liebe" in den Exponaten der Dauerausstellung. Gemäß dem Motto Friedrichs des Großen, dass "jeder nach seiner Façon selig werden" solle, spielt Offenheit und Toleranz in Berlin traditionell eine Rolle und das spiegelt sich auch in den Exponaten des Museums.

 

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arthistoricum.net – ART-Books

ist die Open-Access-Publikationsplattform von arthistoricum.net für wissenschaftliche E-Books aus den Fachbereichen Kunstgeschichte, Fotografie und Design.
Wir unterstützen Open Access als Publikationsmodell für die Verbreitung von Forschungsergebnissen und veröffentlichen sowohl Erstpublikationen ("goldener Weg") als auch Zweitveröffentlichungen ("grüner Weg"). Das kostenfreie Angebot richtet sich an Kunstwissenschaftlerinnen und Kunstwissenschaftler weltweit.
Zum Einsatz kommt die Open-Source-Software OMP des Public Knowledge Project (PKP).

 

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