Positionen aus dem Institut für Museumsforschung
In der Reihe Positionen aus dem Institut für Museumsforschung veröffentlicht das Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin seit 1994 in unregelmäßigen Abständen und unterschiedlichen Formaten. Aus der ursprünglichen Reihenbenennung Mitteilungen und Berichte aus dem Institut für Museumskunde (Bände 1 bis 35), wurden zunächst die Mitteilungen und Berichte aus dem Institut für Museumsforschung (Bände 36 bis 56), die seit 2026 abgelöst wurden durch den aktuellen Reihentitel (Band 57, 2026 ff.).
Ursprünglich erschienen in dieser Reihe überwiegend Handreichungen zur Museumsforschung und themenspezifische Sonderauswertungen der Daten, die im Rahmen der „Statistischen Gesamterhebung an den Museen der Bundesrepublik Deutschland“ jährlich vom Institut erhobenen werden. Mittlerweile ist das Portfolio der Reihe, die seit 2020 von Patricia Rahemipour und Kathrin Grotz für das Institut herausgegeben wird, wesentlich breiter. Veröffentlicht werden hier neben Handreichungen und statistischen Analysen auch aktuelle Forschungsergebnisse, Arbeitsergebnisse, Kurzstudien und Tagungsberichte aus allen Themengebieten der Museumsforschung.
Bei arthistoricum erscheinen ebenfalls die Zahlen aus dem Institut für Museumsforschung.
Für das Institut für Museumsforschung, Staatliche Museen zu Berlin herausgegeben von Patricia Rahemipour und Kathrin Grotz
Institut für Museumsforschung
der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
In der Halde 1
14195 Berlin
Bisher erschienen
Bewegte Museen: Bedarfe an und Erfahrungen mit Organisationsentwicklung in öffentlichen Museen in Deutschland
Museen der öffentlichen Hand in Deutschland stehen in einem Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichem Auftrag und begrenzten Ressourcen, weshalb Organisationsentwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die qualitative Studie untersucht anhand leitfadengestützter Expert:inneninterviews Bedarfe, Ressourcen, Erfahrungen und Wirksamkeit professioneller Organisationsentwicklung in öffentlichen Museen. Die Auswertung von Interviews mit Museumsleitungen zeigt, dass der Bedarf an begleiteter Organisationsentwicklung die bisherigen Erfahrungen deutlich übersteigt. Neben Veränderungsbedarfen im Bereich der Betriebsorganisation gewinnen Agilität und Employer Branding an Relevanz. Fehlende finanzielle und personelle Ressourcen hemmen den Wandel, während Qualifizierung in Management, Führung und Organisationsentwicklung als zentraler Erfolgsfaktor gilt.



