Die Zukunft des kunsthistorischen Publizierens
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Burioni, Matteo: Neue Formen des kunsthistorischen Publizierens jenseits von Aufsatz und Monografie, in: Effinger, Maria und Kohle, Hubertus (Hrsg.): Die Zukunft des kunsthistorischen Publizierens, Heidelberg: arthistoricum.net, 2021, S. 155-169. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.663.c10516

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ISBN 978-3-948466-73-2 (PDF)
ISBN 978-3-948466-74-9 (Softcover)

Veröffentlicht am 26.03.2021.


Matteo Burioni

Neue Formen des kunsthistorischen Publizierens jenseits von Aufsatz und Monografie

Die Publikationsdatenbank des Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland

Der Beitrag zeigt kunsthistorische Publikationsformen jenseits von Monografie und Aufsatz am Beispiel der Publikationsdatenbank des Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland auf. Die Vorteile des digitalen Publizierens für Corpus-Projekte, die Bedeutung von Metadaten und semantischen Verknüpfungen werden erörtert. Kunsthistorische Forschungsdaten werden bei Corpus-Werken in erheblichem Umfang erhoben und können auf neuartige Weise zur Vernetzung genutzt werden. Der Text kann so mit den Forschungsdaten und mit herkömmlicherweise im Register oder Index abgelegten Informationen verknüpft und angereichert werden. Die Einträge des Corpus können durch die digitale Publikation nach unterschiedlichen Sachkriterien geordnet und dargestellt werden. Ein Corpus-Werk riskiert immer ein insulares Wissen zu sein. Die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung können diesem Mangel abhelfen. Neue Möglichkeiten im digitalen Raum erlauben die Anmutung eines Kunstbuches nachzuempfinden. Die hochauflösende Digitalfotografie und 3D-Rekonstruktionen machen das Corpus von ortsfesten Objekten zu einem virtuellen Museum.

Schlagworte:
Ausdifferenzierung des Publikationswesens, Corpus, Datenbanken, Deckenmalerei, Digitale Kunstgeschichte, Digitale Strategie, Digitales Publizieren, Digitalisierung, Forschungsdaten, Geisteswissenschaften, Langzeitarchivierung, Langzeitverfügbarkeit, Linked Open Data (LOD), Maschinenlesbarkeit, Metadaten, Normdaten, Ontologien, Open Access, Open Data, Open Science, Publikationsdatenbank, Publikationsformate, Wissenschaftliches Publizieren

Matteo Burioni ist Leiter der Arbeitsstelle München des Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, LMU München. Forschungsschwerpunkte: Kunst- und Architekturgeschichte Italiens.
https://orcid.org/0000-0002-6891-885X