Von analogen und digitalen Zugängen zur Kunst
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Logemann, Cornelia und Pfisterer, Ulrich: Kunst zum Gähnen!, in: Effinger, Maria et al. (Hrsg.): Von analogen und digitalen Zugängen zur Kunst: Festschrift für Hubertus Kohle zum 60. Geburtstag, Heidelberg: arthistoricum.net, 2019, S. 131–140. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.493.c6659

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ISBN 978-3-947449-57-6 (PDF)
ISBN 978-3-947449-58-3 (Softcover)
ISBN 978-3-947449-59-0 (Hardcover)

Veröffentlicht am 07.06.2019.


Cornelia Logemann , Ulrich Pfisterer

Kunst zum Gähnen!

Joseph Ducreux’ Selbstporträts

Als Selfie-Hintergrund, Classic Art Meme oder Kunstreproduktion sind die aufsehenerregenden Selbstporträts des Joseph Ducreux heute allgegenwärtig. Dagegen steht die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem OEuvre des Malers und dessen kunsttheoretischem Anspruch bislang erst am Anfang. Zur selben Zeit wie Franz Xaver Messerschmidt nutzte er vor allem Selbstporträts für die Darstellung starker Bildaffekte und physiognomischer Extremfiguren. Er kommt dabei Forderungen nahe, wie sie schon Leonardo da Vinci im Rahmen der Paragone-Diskussion an die Leistungsfähigkeit des Bildes stellte. Ducreux’ berühmter Gähnender, heute im J. Paul Getty Museum zu sehen, steht im Zentrum dieses Beitrages.