Buchcover des Bandes mit Text auf grünem Grund

Zitationsvorschlag

Keuper, Ulrike und Kuhn, Léa (Hrsg.): Pilze – Dürer – Flaschentrockner: Künstler*innensammlungen und ihre Programmatik, Heidelberg: arthistoricum.net, 2026. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1704

Identifier

ISBN 978-3-98501-403-3 (PDF)

Veröffentlicht

04.08.2026
Die gedruckte Ausgabe erschien 2025 bei edition metzel. ISBN: 978-3-88960-254-1

Autor/innen

Ulrike Keuper (Hrsg.), Léa Kuhn (Hrsg.)

Pilze – Dürer – Flaschentrockner

Künstler*innensammlungen und ihre Programmatik

Von Künstler*innen zusammengetragene Sammlungen stellen einen aufschlussreichen Sonderfall des Sammelns dar: Produktion und Rezeption von Artefakten modellieren sich hier wechselseitig. Der Band leistet einen Beitrag zu einem grundsätzlichen Verständnis künstlerischer Sammelpraktiken und nimmt Beispiele von der Frühen Neuzeit bis in die 1960er Jahre in den Blick. Erstmals wird dabei dem programmatischen Charakter von Künstler*innensammlungen Rechnung getragen. Inwiefern sich das Sammeln nicht nur auf den künstlerischen Schaffensprozess auswirkt, sondern auch auf dessen zeitgenössische und postume Rezeption, untersucht dieses Buch.

Dr. Ulrike Keuper ist Referentin für italienische, französische und englische Kunst des 15. bis 18. Jahrhunderts an der Staatlichen Graphischen Sammlung München. Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Dort forschte sie unter anderem zu den Sammlungen französischer Künstler*innen der Frühen Neuzeit und den vielfältigen Wechselwirkungen zwischen künstlerischem Schaffen und Sammelpraxis.

Dr. Léa Kuhn leitet den Forschungsschwerpunkt Moderne und Gegenwart am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München. Derzeit arbeitet sie an einem Buchprojekt zu Konzepten künstlerischer Arbeit in der Moderne und ihren Visualisierungen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen außerdem im Bereich Objektkonstellationen und der Geschichte des Ausstellens und Sammelns von 1800 bis heute sowie im Bereich der Wissensgeschichte der Kunstgeschichte und ihren Verbindungen zur Soziologie.

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
Seiten
PDF
Titelei
Inhalt
Ulrike Keuper, Léa Kuhn
Künstler*innensammlungen und ihre Deutungen
6-21
Rekonstruktionen
Daniela Stöppel
Gustave Courbets Sammlung von Gemälden und Kopien alter Meister
73-112
Die Sammlung als Instrumentarium
Sammeln und Kunstgeschichtsentwürfe
Ulrike Keuper
Pariser Künstler*innensammlungen um 1700 und das Paradigma der Öffentlichkeit
185-208
Michael Thiman
Individuelle und kollektive Praktiken des Sammelns bei den Nazarenern
209-226
Grenzen des Sammelns
Léa Kuhn
Claude Cahun und die Unverfügbarkeit der (An-)Sammlung
248-266
Tobias Vogt
Robert Rauschenbergs Anordnungen der Werke von anderen im eigenen Atelier 1953–1965
267-281
Anhang
Bildnachweis
285-286
Impressum
287

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