Cover des Bandes

Zitationsvorschlag

Morick, Victoria und Krieger, Annekathrin S. (Hrsg.): Im Dazwischen: Praktiken und Materialitäten der Konservierung von Pflanzen, Tieren und Menschen im langen 19. Jahrhundert, Heidelberg: arthistoricum.net, 2026 (Veröffentlichungen des Netzwerks Provenienzforschung in Niedersachsen, Band 7). https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1560

Identifier

ISBN 978-3-98501-327-2 (PDF)
ISBN 978-3-98501-328-9 (Softcover)

Veröffentlicht

27.05.2026

Autor/innen

Victoria Morick (Hrsg.), Annekathrin S. Krieger (Hrsg.)

Im Dazwischen

Praktiken und Materialitäten der Konservierung von Pflanzen, Tieren und Menschen im langen 19. Jahrhundert

Der Band versammelt die Beiträge der Konferenz „Pflanzen – Tiere – Menschen: Präparieren, Konservieren, Ausstellen. ‚Doing Objects‘ in historischer und aktueller Perspektive“, die im Oktober 2024 an der Georg-August-Universität Göttingen veranstaltet wurde. Die als Kooperation des Lehrstuhls für Mittlere und Neuere Geschichte der Georg-August-Universität Göttingen und des Netzwerks Provenienzforschung in Niedersachsen durchgeführte Konferenz wurde durch Mittel des Programms „zukunft.niedersachsen“ gefördert. Ziel war es, Akteur:innen mit unterschiedlichen Perspektiven, darunter Kultur- und Naturwissenschaftler:innen, Präparator:innen und Restaurator:innen, zu versammeln, um Debatten zum  Umgang mit Präparationen und Modellen auf Basis menschlicher, tierischer und pflanzlicher Materialität zu diskutieren. Zudem wurden bislang kaum beachtete, thematische Überschneidungen hinsichtlich konservatorischer Praktiken wie dem „Doing Objects“ in historischer und aktueller Perspektive ausgelotet.

Victoria Morick studierte Geschichte, Englisch und Politikwissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen und der University of York (England). Von 2021 bis 2023 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Infection and Injustice. Narrative Responses to Pandemics“ am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Göttingen tätig. Seit 2020 promoviert sie unter dem Arbeitstitel „Krankheit als Wissensding. Visualisierungen und Materialisierungen von Syphilis im 19. und 20. Jahrhundert“ und wird hierfür seit 2022 von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Wissens- und Medizingeschichte sowie Visualisierungen und Materialisierungen von Wissensdingen.

Annekathrin S. Krieger studierte Geschichte und Religionswissenschaft in Göttingen. 2023 promovierte sie mit dem Förderprogramm Pro*Niedersachsen des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur. Für ihre Dissertation „Wissen global im Kaiserreich: Wie der Gorilla ins Naturkundemuseum kam“ wurde sie von der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen der Georg-August-Universität Göttingen mit dem Christian-Gottlob-Heyne Preis 2024 ausgezeichnet. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Wissens- und Globalgeschichte, Tiergeschichte sowie die Materialität und Praxeologie von Wissen. Seit 2023 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Netzwerk Provenienzforschung in Niedersachsen.

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
Seiten
PDF
Titelei
Inhaltsverzeichnis
8-10
Claudia Andratschke, Annekathrin S. Krieger
12-14
Carolin Kosuch, Victoria Morick, Annekathrin S. Krieger
Im Dazwischen: Praktiken und Materialitäten der Konservierung von Pflanzen, Tieren und Menschen im langen 19. Jahrhundert
16-35
Beiträge
Theoretische Überlegungen
Pflanzen
Ressourcengenetik und Reproduktion, Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung
104-110
Tiere
Freischaffender Präparator
152-155
Menschen
Dipl. Restaurator, Deutsches Hygiene-Museum Dresden
198-202
Anhang
Kurzbiografien der Autor:innen
270-273

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