Zitationsvorschlag

Baier, Simon: Feld und Signal: Aporien der Malerei bei Elʹ Lisickij und Kazimir Malevič, Heidelberg: arthistoricum.net-ART-Books, 2021. https://doi.org/10.11588/arthistoricum.895

Identifier

ISBN 978-3-98501-029-5 (PDF)

Veröffentlicht

31.08.2021
Die gedruckte Ausgabe erschien 2021 bei edition metzel. ISBN: 978-3-88960-218-3

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Autor/innen

Simon Baier

Feld und Signal: Aporien der Malerei bei Elʹ Lisickij und Kazimir Malevič

Die Untersuchung stellt zwei zentrale Figuren der historischen Avantgarden ins Zentrum: Kazimir Malevič und El’ Lisickij. Für beide markiert das Jahr 1928 eine Wende. Lisickij bricht seine Praxis abstrakter Malerei ab, um sich auf die Produktion monumentaler, politisch motivierter sowie medientechnisch avancierter Installationen zu konzentrieren. Lisickijs ehemaliger Mitstreiter Kazimir Malevič kehrt dagegen nicht nur zur Handarbeit der Malerei zurück: Diese zeigt mit einem Mal wieder menschliche Figuren, jedoch inmitten einer dystopisch leeren Welt. Beides sind Reaktionen auf die Exzesse der Moderne, die Ende der 1920er Jahre die Situation unserer Gegenwart vorzeichnen.

Gefördert durch den SNF (Schweizerischer Nationalfonds)

Simon Baier ist Laurenz-Professor für Zeitgenössische Kunst an der Universität Basel.

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
Seiten
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Titelei
Inhalt
5
Einleitung
7-13
Methode, Symptom, Ersatz
13-31
Politik der Ungegenständlichkeit / Spektakel der Abstraktion
32-35
Lenins Papiere
36-43
Der Name und die Ökonomie der Malerei
44-53
Die Schreiber
53-92
Die Schreiber II
92-96
Die Leser
96-114
Schnitt, Falte, Rotation
114-123
Nach der Konstruktion
124-130
Nach der Konstruktion II
130-147
Die toten Geleise der Gegenwart oder die Zukunft des Mangels
147-160
Retour
160-164
Postskriptum: Phänomenologie des Gerümpels, Strom aus Besuchern
164-192
Ursprüngliche Akkumulation. Grund und Boden in Malevics Malerei
192-240
Literaturverzeichnis
241-246
Abbildungsverzeichnis / Bildnachweis
246-247

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