Ingo Pini, Walter Müller (Hrsg.)

The Middle Minoan three-sided soft stone prism
A study of style and iconography

Corpus der minoischen und mykenischen Siegel, Beiheft 9.2

  

Ingo Pini, Walter Müller (Hrsg.)

The Middle Minoan three-sided soft stone prism
A study of style and iconography

Corpus der minoischen und mykenischen Siegel, Beiheft 9.1

  

Ingo Pini, Jean-Claude Poursat (Hrsg.)

Sceaux minoens et myceniens
IVe Symposium international 10-12 septembre 1992, Clermont-Ferrand

Corpus der minoischen und mykenischen Siegel, Beiheft 5

  

Ingo Pini (Hrsg.)

A bibliography for Aegean glyptic in the Bronze Age

Corpus der minoischen und mykenischen Siegel, Beihheft 4

  

Michael Rathmann

Untersuchungen zu den Reichsstraßen in den westlichen Provinzen des Imperium Romanum

Beihefte der Bonner Jahrbücher, Band 55

Die Studie legt den Fokus auf die Reichsstraßen in den Provinzen des Imperium Romanum, ihre Definition, Administration und Finanzierung. Auf italischem Boden wird eine Via publica durch Rechtsnormen  definiert, für überregionale Straßen in den Provinzen sind wir hingegen auf Meilensteine entlang der Strecke, die Erwähnung der Verbindung in den Itineraren sowie ihre Darstellung auf der Tabula Peutingeriana angewiesen. Die Administration erfolgt in Italien durch Straßenkuratoren, in den Provinzen primär durch die Städte, punktuell von den Statthaltern unterstützt; kaiserliche Eingriffe sind selten. Folglich obliegen auch die Finanzierung und der Unterhalt den Städten an der Strecke.

Rezensionen: Gerion 22, 2004, S. 554f.; sehepunkte 5, 2005, Nr. 9; Gymnasium 112, 2005, S. 570f.; Museum Helveticum 62, 2005, S. 257; Historische Zeitschrift 282, 2006, S. 174f.; Latomus 65, 2006, S. 1072f.; Klio 89, 2007, 237f.; Anzeiger für die Altertumswissenschaft 62, 2009, S. 72-74; Gnomon 85, 2013, S. 342-347 

Heide Frielinghaus, Thomas Schmidts, Vasiliki Tsamakda (Hrsg.)

Schiffe und ihr Kontext
Darstellungen, Modelle, Bestandteile – von der Bronzezeit bis zum Ende des Byzantinischen Reiches

Byzanz zwischen Orient und Okzident, Band 5

Die Schifffahrt war in Antike und Mittelalter von herausragender Bedeutung für Wirtschaft und Herrschaftsausübung. Sie ermöglichte darüber hinaus Kontakte zwischen weit entfernten Räumen. Schiffe als maßgebliche Objekte wurden zum einen dekoriert und ausgeschmückt, zum anderen waren sie auch häufig Gegenstand von Abbildungen. Dabei reicht die Spannweite vom skizzenhaften Graffito bis zur dreidimensionalen Wiedergabe. Die Kontexte der Darstellungen umfassen so unterschiedliche Bereiche wie die öffentliche und private Repräsentation sowie die Religion.
Der Band versammelt 18 Beiträge, die im Rahmen eines internationalen Workshops im Jahre 2013 in Mainz präsentiert wurden. Für den Zeitraum von der Bronzezeit bis zum Ende des Byzantinischen Reiches werden verschiedene Materialgruppen untersucht sowie schiffbauliche und nautische Entwicklungen dargestellt. Ein  Schwerpunkt liegt dabei auf den Darstellungen von Schiffen, die in ihrer Vielschichtigkeit bislang kaum erforscht sind.

Virginia Fabrizi (Hrsg.)

The Semantics of Space in Greek and Roman Narratives

Distant Worlds Journal Special Issues

Im Rahmen des „spatial turns“ der Geisteswissenschaften wurde in letzter Zeit den Formen der literarischen Raumdarstellung wachsende Aufmerksamkeit geschenkt. Erzähltheoretische Studien haben u. A. gezeigt, dass Raum bei literarischen Erzählungen keinen bloßen realistischen oder dekorativen Rahmen bildet: Räume und Orte, in denen die erzählten Ereignisse spielen, können semantisiert – d.h. mit extra-räumlicher Bedeutung aufgeladen – werden und somit an der Erzeugung des Sinnes eines Textes teilnehmen. Dieses Buch widmet sich der Raumsemantik bei griechischen und römischen Erzählungen. Die Aufsätze behandeln Texte, die zu unterschiedlichen Gattungen der griechischen und römischen Literatur gehören, und die vom 5. Jh. v. Chr. bis zum 1. Jh. n. Chr. verfasst wurden. Durch die Analyse wird neues Licht auf antike Diskurse über Städte, Landschaften und Gesellschaften geworfen.

Ingo Pini (Hrsg.)

Kleinere europäische Sammlungen

Corpus der minoischen und mykenischen Siegel, Band 11

Band XI beinhaltet Siegel aus kleineren europäischen Sammlungen, die im Verlauf zahlreicher Reisen in ganz Europa zusammengetragen worden sind. Aufgrund der großen zeitlichen Unterschiede sind insbesondere in den Fotografien und Zeichnungen Qualitätsunterschiede teilweise uneinheitlich. Das Material ist in alphabetischer Reihenfolge der einzelnen Länder und, innerhalb dieser, nach Aufbewahrungsorten sortiert. Stücke in öffentlichen Sammlungen gehen denen privater Sammlungen voraus. Den Abschluss bilden Siegel im europäischen Kunsthandel, deren Aufbewahrungsort zum Zeitpunkt der Publikation nicht bekannt waren.

Falko Daim (Hrsg.)

Die byzantinischen Häfen Konstantinopels

Byzanz zwischen Orient und Okzident, Band 4

Die Geschicke des byzantinischen Konstantinopel waren stets untrennbar mit dem Meer verbunden. Die topographische, demographische und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt spiegelt sich in der Geschichte ihrer Häfen, die erstmalig im vorliegenden Band in ihrer Gesamtheit behandelt wird.
Zwölf Untersuchungen zu den Häfen und Anlegestellen der Stadt am Marmarameer und am Goldenen Horn – aber auch zu jenen in ihrem europäischen und asiatischen Vorfeld – schaffen unter Auswertung schriftlicher, bildlicher und archäologischer Quellen eine Synthese des aktuellen Forschungsstandes

Friedrich Matz, Ingo Pini (Hrsg.)

Nordamerika I
New York, The Metropolitan Museum Of Art

Corpus der minoischen und mykenischen Siegel, Band 12

Band XII präsentiert die Siegel aus dem New Yorker Metropolitan Museum of Arts, das sich damit rühmt, eine der vollständigsten Sammlungen minoischer und mykenischer Siegel zu besitzen. Diese wurden dem Museum  aus der Sammlung Richard B. Seagers vermacht. Vor allem in den Bereichen der dreiseitigen Prismen der Phasen MM I–II, Siegeln aus SM I, sowie der talismanischen Siegel verfügt es über viele wichtige Siegel. Allerdings haben nur wenige Exemplare dokumentierte Fundorte. Die Stücke sind in chronologischer Reihenfolge geordnet, die den Datierungen FM – MM –SM unter Berücksichtigung von Übergangsphasen folgt.

Ingo Pini (Hrsg.)

Fragen und Probleme der bronzezeitlichen ägäischen Glyptik
Beiträge zum 3. Internationalen Marburger Siegel-Symposium 5.-7 September 1985

Corpus der minoischen und mykenischen Siegel, Beiheft 3

CMS Beiheft 3 beinhaltet die Beiträge des 3. Marburger Siegel-Symposiums im September 1985. Wie bereits die Beiträge des vorangegangenen Symposiums decken die Beiträge chronologisch wie auch thematisch ein weites  Spektrum der minoischen und mykenischen Glyptik ab und behandeln sowohl Fragen der Technik, Datierung, des Materials, Stil und Ikonographie sowie verschiedenen regionale Gruppen von Siegeln in allen Phasen der ägäischen Bronzezeit.

Guido Nockemann

Die bandkeramische Siedlungsgruppe Weisweiler 107 / Weisweiler 108 im Schlangengrabental
Band 2. Anhang und Tafeln

Archäologische Berichte, Band 29

Die Aldenhovener Platte liegt seit über 40 Jahren im Fokus der Bandkeramik-Forschung. Im Vorfeld der rheinischen Braunkohletagebaue wurden und werden zahlreiche Grabungen und Prospektionen durchgeführt. Dieses Buch beschäftigt sich mit der Auswertung der archäologischen Funde und Befunde der bandkeramischen Siedlungsgruppe Weisweiler 107/Weisweiler 108 im Schlangengrabental der Aldenhovener Platte. Ziel der hier vorgelegten Untersuchung ist zum einem die Dokumentation und Vorlage der bandkeramischen Hinterlassenschaften und zum anderen die Herausarbeitung der Besonderheiten und Charakteristika der Siedlungsgruppe Weisweiler 107/Weisweiler 108 sowie die Klärung ihrer kulturhistorischen Position und Funktion in der rheinischen Bandkeramik. Hierzu werden ihre Hinterlassenschaften untersucht und mit anderen Siedlungen verglichen. Des Weiteren wird die Chronologie der Siedlungsgruppe vorgestellt und ihre Rolle in verschiedenen Netzwerken (Keramikverzierungen, Weitergabe von Silexartefakten etc.) analysiert. Damit schließt diese Arbeit eine Lücke, denn nun liegen alle bisher bekannten bandkeramischen Siedlungen im Schlangengrabental vor und werden in dieser Arbeit zusammenfassend betrachtet. Band 2 dokumentiert die Datengrundlagen der Untersuchungen.
Band 1 stellt die Analysen und ihre Ergebnisse vor.

Guido Nockemann

Die bandkeramische Siedlungsgruppe Weisweiler 107 / Weisweiler 108 im Schlangengrabental
Band 1. Dokumentation und Auswertung

Archäologische Berichte, Band 28

Die Aldenhovener Platte liegt seit über 40 Jahren im Fokus der Bandkeramik-Forschung. Im Vorfeld der rheinischen Braunkohletagebaue wurden und werden zahlreiche Grabungen und Prospektionen durchgeführt. Dieses Buch beschäftigt sich mit der Auswertung der archäologischen Funde und Befunde der bandkeramischen Siedlungsgruppe Weisweiler 107/Weisweiler 108 im Schlangengrabental der Aldenhovener Platte. Ziel der hier vorgelegten Untersuchung ist zum einem die Dokumentation und Vorlage der bandkeramischen Hinterlassenschaften und zum anderen die Herausarbeitung der Besonderheiten und Charakteristika der Siedlungsgruppe Weisweiler 107/Weisweiler 108 sowie die Klärung ihrer kulturhistorischen Position und Funktion in der rheinischen Bandkeramik. Hierzu werden ihre Hinterlassenschaften untersucht und mit anderen Siedlungen verglichen. Des Weiteren wird die Chronologie der Siedlungsgruppe vorgestellt und ihre Rolle in verschiedenen Netzwerken (Keramikverzierungen, Weitergabe von Silexartefakten etc.) analysiert. Damit schließt diese Arbeit eine Lücke, denn nun liegen alle bisher bekannten bandkeramischen Siedlungen im Schlangengrabental vor und werden in dieser Arbeit zusammenfassend betrachtet. Band 1 stellt die Analysen und ihre Ergebnisse vor.
Band 2 dokumentiert die Datengrundlagen der Untersuchungen.

Ingo Pini (Hrsg.)

Die >Talismanischen< Siegel

Corpus der minoischen und mykenischen Siegel, Beiheft 2

CMS Beiheft 2 publiziert die Erkenntnisse aus Artemis Onassoglous Dissertation zur Gattung der sogenannten „talismanischen Siegel“. Dabei handelt es sich um eine ikonographische Zuweisung einer Gruppe von Siegeln mit stereotypen Motiven (i.d.R. Gegenstände oder Tiere) und einigen für den modernen Betrachter schwer- oder unverständlichen Darstellungen. Sie stimmen in ihrem schlichten linearen Stil überein. Onassoglou zeigt auf, dass die Siegel für die breite Masse gearbeitet waren, was unter anderem an der Einheitlichkeit des Motivrepertoires und dem großen Umfang der Gruppen talismanischer Siegel festgemacht wird. Beiheft 2 beginnt mit einem forschungsgeschichtlichen Kapitel, gefolgt von einer Darstellung der Motivgruppen und Untergruppen. Des Weiteren wird die Bearbeitungstechnik der Siegel dargelegt und der sogenannte Cut Style vorgestellt.

Ingo Pini (Hrsg.)

Studien zur minoischen und helladischen Glyptik
Beiträge zum 2. Marburger Siegel-Symposium 26.-30. September 1978

Corpus der minoischen und mykenischen Siegel, Beiheft 1

CMS Beiheft 1 enthält die Beiträge des 2. Marburger Siegel-Symposiums im September 1978. Diese decken chronologisch wie auch thematisch ein weites Spektrum der minoischen und mykenischen Glyptik ab und behandeln sowohl Fragen der Technik, Datierung, des Materials, Stil und Ikonographie sowie verschiedenen regionale Gruppen von Siegeln in allen Phasen der ägäischen Bronzezeit.

Ingo Pini (Hrsg.)

Kleinere Griechische Sammlungen

Corpus der minoischen und mykenischen Siegel, Band 5.2

Der zweiteilige Band CMS V publiziert Siegel von Neolithikum bis zum Ende der späthelladischen Periode aus Museen und Sammlungen in Griechenland mit Ausnahme des Athener Nationalmuseums (siehe CMS I, CMS I  Suppl.) und des Archäologischen Museums Iraklion (siehe CMS II, III, IV). Die Erfassung des Materials für den Band wurde 1973 abgeschlossen.

Für viele Siegel liegen Kontextdatierungen vor, da die Mehrheit der Stücke aus gesicherten Fundplätzen sowie wissenschaftlichen Ausgrabungen stammt. Die Anordnung des Materials erfolgt zunächst in der alphabetischen Reihenfolge der Museumsorte. Der zweite Teil des Bands enthält Siegel, die in Sammlungen von „Delphi“ bis „Volos“ aufbewahrt sind.

Friedrich Matz, Ingo Pini (Hrsg.)

Nordamerika II
Kleinere Sammlungen

Corpus der minoischen und mykenischen Siegel, Band 13

Band XIII beinhaltet die Siegel aus verschiedenen nordamerikanischen Sammlungen exklusive der Siegel des Metropolitan Museum of Art, New York, welche bereits in Band XII publiziert sind. Der vorliegende Band beinhaltet Siegel aus dem University Museum in Philadelphia, dem Museum of Fine Arts in Boston sowie Sammlungen aus Baltimore, Cambridge (Mass.), Harvard und kleineren öffentlichen Sammlungen. Der Katalogeinträge sind alphabetisch nach den Aufbewahrungsorten der Siegel gegliedert. Die öffentlichen Sammlungen stehen vor den privaten, den Abschluss des Bandes bilden die Gemmae Dubitandae. Die Datierung erfolgt nach den Perioden FM – MM – SM/SH.

Alexandra W. Busch, Jochen Griesbach, Johannes Lipps (Hrsg.)

Urbanitas – urbane Qualitäten
Die antike Stadt als kulturelle Selbstverwirklichung

RGZM – Tagungen, Band 33

Die schier unüberschaubare Anzahl antiker Städte lässt keinen Zweifel daran, wo im klassischen Altertum das Leben pulsierte. Worin genau die große Anziehungskraft der Städte bestand, lässt sich allerdings nur anhand seltener Äußerungen in den Schriftquellen erahnen: Abgesehen von den vielfältigen Unterhaltungsangeboten, mit denen die Städte aufwarten konnten, ist dort stets von Verfeinerungen die Rede, sei es im gesellschaftlichen Miteinander oder in der Gestaltung der materiellen Welt. Aber wie lassen sich solche Facetten urbaner Kultur auch archäologisch nachweisen? Der Tagungsband wendet sich der Frage antiker urbanitas exemplarisch von verschiedenen Seiten zu: Zum einen gilt das Augenmerk all denjenigen architektonisch greifbaren Installationen, die ein kultiviertes Leben jenseits ökonomischer Kriterien der Nützlichkeit erkennen lassen. Zum anderen wird beleuchtet, mit welchen Mitteln sich die  Städte ein eigenes Selbstbewusstsein verschafft haben, das von Stolz, Prestigedrang und nachhaltigem Wir-Gefühl zeugt. Schließlich geht es aber auch ganz einfach um die Frage: Was macht die Stadt in den Augen der antiken Menschen zur Stadt? Welche urbanen Qualitäten mussten erfüllt sein, damit ein Gemeinwesen den Anspruch erheben konnte, sich auf Augenhöhe mit anderen Städten zu befinden? Die hier gesammelten Beiträge, die nicht nur die  großen Zentren, sondern auch Städte verschiedenster Größenordnungen bis an die Peripherie der Mittelmeerwelt im Zeitraum vom 7. Jahrhundert v. Chr. bis in die Spätantike in den Blick nehmen, geben unterschiedliche Antworten  darauf: Es gibt durchaus wiedererkennbare Muster und verbindliche Normvorstellungen, aber nicht minder eigenwillige Lösungen und Sonderwege, dank derer die Städte ein eigenes Image entwickeln konnten.

Charlotte Schubert, Sven-Philipp Brandt (Hrsg.)

Der Protreptikos des Iamblich
Rekonstruktion, Refragmentarisierung und Kontextualisierung mit Textmining

Digital Classics Books, Band 1

Der vorliegende Sammelband vereint verschiedene Aufsätze, die mit den Methoden des Textmining Iamblichs Protreptikos analysieren und dadurch neue Erkenntnisse für den Forschungsdiskurs über dessen Zusammenhänge mit dem aristotelischen Protreptikos und mit den Werken Platons liefern.

Iamblichs Protreptikos befasst sich mit der Lehre des Pythagoras und setzt sich zu diesem Zweck mit den philosophischen Strömungen der klassischen Zeit auseinander. Entsprechend viele Zitate jener Philosophen sind in diesem Werk zu finden. Die hier verwendeten Textminingtools des Portals eAQUA sind die Zitatanalyse und die Kookkurrenzanalyse. Beide Tools geben einen vielversprechenden Einblick in die Zitationspraxis Iamblichs.

Falko Daim, Jörg Drauschke (Hrsg.)

Hinter den Mauern und auf dem offenen Land
Leben im Byzantinischen Reich

Byzanz zwischen Orient und Okzident, Band 3

Wie lebten die Menschen im Byzantinischen Reich, wie gestaltete sich ihre Lebenswirklichkeit in den Städten und auf dem Land? Was war jeweils anders? Es lohnt sich, diese Frage aus interdisziplinärer Perspektive zu stellen.
Die Ausstellung „Byzanz – Pracht und Alltag“ der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn und des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (26.2.-13.6.2010) eröffnete für die Byzanzforschung neue Perspektiven. Die begleitende Tagung “Hinter den Mauern und auf dem offenen Land: Neue Forschungen zum Leben im Byzantinischen Reich” nahm diesen Ansatz auf und vertiefte im interdisziplinären Rahmen die Themen der Ausstellung. Im Mittelpunkt stand dabei das Alltagsleben innerhalb der urbanen und ländlichen Regionen des Reiches. Die Beiträge des Bandes führen die Ergebnisse der Mainzer Tagung zusammen. Sie widmen sich der Hauptstadt Konstantinopel, den Städten und ihrem Umland auf dem Balkan und in Kleinasien sowie dem alltäglichen Leben zur See, in Klöstern und auf dem Land.