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Hagemann, Christoph J.: Geschichtsfiktion im Dienste territorialer Macht: Die Chronik von den 95 Herrschaften des Leopold von Wien, Heidelberg: heiBOOKS, 2017. DOI: 10.11588/heibooks.226.298

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978-3-946531-45-6 (PDF)

978-3-946531-46-3 (Softcover)

Veröffentlicht am 28.03.2017.

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Christoph J. Hagemann

Geschichtsfiktion im Dienste territorialer Macht

Die Chronik von den 95 Herrschaften des Leopold von Wien

Im Zentrum dieser Arbeit steht die sogenannte Österreichische Chronik von den 95 Herrschaften des Leopold von Wien, die dieser Ende des 14. Jahrhunderts in volkssprachlicher Prosa für Herzog Albrecht III. verfasste. Ihre Merkwürdigkeit besteht in einer 95 Fürsten zählenden, zu einem großen Teil fiktiven Herrschersukzession, mit der der Verfasser die österreichische Geschichte von der biblischen Patriarchenzeit bis in seine Gegenwart heraufführt. Angesichts der Überlieferung in mehr als 80 teilweise illuminierten Handschriften, Bearbeitungen und einer erheblichen Rezeption fragt man sich: Wie konnte es zu so einem historiographischen Unfall kommen und wieso war er allem Anschein nach auch noch so beliebt?

Christoph Hagemann hat Geschichte und Germanistik an der TU Dresden studiert und arbeitete dort von 2006 bis 2008 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 537 "Institutionalität und Geschichtlichkeit". Nach Aufenthalten in Kiel und Heidelberg ist er seit 2010 als Lehrer tätig.

Inhaltsverzeichnis
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Titelei
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
I. Das historische Umfeld der Chronik von den 95 Herrschaften
II. Institutionen und Geschichtsfiktion
III. Die weltchronistischen Passagen
IV. Rezeption
V. Schlussbetrachtung
Bibliographie