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Effinger, Maria und Kirsch, Joachim (Hrsg.): Hier freut sich der Tod, dem Leben zu helfen: Anatomie in Heidelberg gestern und heute, Heidelberg: heiBOOKS, 2017 (Schriften der Universitätsbibliothek Heidelberg, Band 13). DOI: 10.11588/heibooks.200.268

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ISBN

978-3-946531-44-9 (PDF)

Veröffentlicht am 20.01.2017.

Die Originalausgabe erschien 2013 beim Universitätsverlag Winter, ISBN 9783825361358

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Maria Effinger, Joachim Kirsch (Hrsg.)

Hier freut sich der Tod, dem Leben zu helfen

Anatomie in Heidelberg gestern und heute

Die Lehre vom Aufbau des menschlichen Körpers, von den Strukturen und den Beziehungen der Organe, Gewebe und Zellen untereinander, etablierte sich seit dem 16. Jahrhundert als wesentliche Grundlage der medizinischen Forschung und Lehre. Seither haben sich die Methoden der Anatomie stark verändert: Konnte einst allein mit dem Seziermesser freigelegt und mit dem bloßen Auge beobachtet werden, verfeinerten sich die Einblicke immer weiter. Heute bestehen in diesem Bereich durch Elektronenmikroskopie und Computertomographie ganz neue Möglichkeiten.
Die Ausstellung stellt verschiedene Aspekte der Anatomie vor: Neben den aktuellen Aufgaben des Heidelberger Instituts für Anatomie und Zellbiologie in Lehre und Forschung wird auch dessen bis ins Jahr 1805 zurückgehende Geschichte beleuchtet. Im Mittelpunkt stehen dabei die jeweiligen Institutsleiter, die mit ihren Forschungsschwerpunkten und Veröffentlichungen prägend wirkten. Eine dritte Abteilung stellt die seit dem 18. Jahrhundert gebräuchlichen anatomischen Präparate und Modelle sowie die dabei angewendeten Techniken vor. Die Heidelberger Anatomische Sammlung, ihr Aufbau und ihr aktuelles Fortbestehen sind ein weiterer Schwerpunkt der Schau. In einem letzten Abschnitt wird die Entwicklung anatomischer Illustrationen im Spiegel von Druckwerken des 16. bis 19. Jahrhunderts, die fast alle aus dem Besitz der Universitätsbibliothek Heidelberg stammen, veranschaulicht.

Inhaltsverzeichnis
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Titelei
Geleitwort
Inhaltsverzeichnis
Maria Effinger
Einleitung
Joachim Kirsch
Hic gaudet mors succurrere vitae. Hier freut sich der Tod, dem Leben zu helfen Anatomie zwischen Tradition und Innovation
Wolfgang U. Eckart
Besser als „von den Würmern zerfressen“? Globales Spektakel mit Plastinaten Anatomische Präparation gestern und heute
I. Anatomische Lehre und Forschung m Heidelberg heute
II. Geschichte der Anatomie in Heidelberg im 19. und frühen 20. Jahrhundert
III. Anatomische Lehrmittel: Präparationstechmken und Modelle
IV. Was vom Leben übrig bleibt: Wege, Irrwege und Neuanfang
V. Tabulae anatomicae: Anatomische Illustrationen des 16. bis 19. Jahrhunderts
Literaturverzeichnis
Bildnachweis