Ernst-Heinz Lemper

Adolf Traugott von Gersdorf (1744-1807)
Naturforschung und soziale Reformen in Dienste der Humanität

Veröffentlichungen des Mathematisch-Physikalischen Salons – Forschungsstelle Dresden, Band 6

"In der Schriftenreihe des Staatliehen Mathematisch-Physikalischen Salons werden neben den eigenen Forschungsberichten auch wissenschaftliche Arbeiten anderer Autoren aus den Bereichen der Geschichte und Entwicklung der Naturwissenschaften, des Kunsthandwerkes und der frühen Feinmechanik veröffentlicht, die mit den vielseitigen Sammlungen des Museums und seiner Forschungsstelle auch fachwissenschaftlich und museumstechnisch in Verbindung stehen. Deshalb ist auch in Zusammenarbeit mit den Städtischen Kunstsammlungen Görlitz eine umfangreiche wissenschaftliche Arbeit über das Lebenswerk des Naturforschers, Ökonomen und Sozialreformers Adolf Traugott von Gersdorf für diesen Band 6 als ein bedeutungsvoller Beitrag zu unserer Museumsgeschichte übernommen worden." (Vorwort)

Helmut Grötzsch

Thomas Kirchner, Laurence Bertrand Dorléac, Déborah Laks, Nele Putz (Hrsg.)

Les Arts à Paris après la Libération
Temps et Temporalités

Passages online, Band 2

Der Band wirft neues Licht auf die Pariser Kunstwelt nach dem Zweiten Weltkrieg, ihre Akteure, (inter)nationalen Dimensionen und ästhetischen Spannungsfelder. Er vereint eine Auswahl an Beiträgen des Jahreskongresses 2014/2015 des Deutschen Forums für Kunstgeschichte Paris sowie weitere Forschungsergebnisse dieses Jahres. Neben historiografischen Fragestellungen stellt der Band konkrete Fallbeispiele in den Mittelpunkt, in denen bekannte Protagonisten wie Giacometti, Picasso und Brassaï untersucht werden, aber auch neue Akteure, Institutionen und Medien vorgestellt sowie innovative Perspektiven entwickelt werden. Er leistet so einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Kunst der Nachkriegszeit.

Cet ouvrage porte sur le contexte artistique après la Libération, ses acteurs, ses dimensions (inter)nationales, ses enjeux esthétiques. Il réunit un choix d’interventions du congrès annuel 2014/2015 du Centre allemand d’histoire de l’art Paris ainsi que d’autres contributions liées au sujet de recherche de cette année. A l’intérêt historiographique de cette publication s’ajoute nombre d’études de cas précis, portant sur des protagonistes bien connus tels que Giacometti, Picasso et Brassaï, tout en introduisant d’autres acteurs, des institutions et medias variés ainsi que des perspectives novatrices. L’ouvrage constitue ainsi un apport important à la recherche sur la période de la Libération à Paris.

Helmut Schramm

Astronomische Instrumente
Katalog

„Im vorliegenden Katalog stellt der Staatliche Mathematisch Physikalische Salon Dresden erstmals die Sammlungsgruppe „Astronomische Instrumente" geschlossen der Öffentlichkeit vor. Sie umfaßt u.a. Linsenfernrohre, Spiegelteleskope, Passageinstrumente, Quadranten sowie Halb- und Vollkreisinstrumente aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Einige der hier vorgestellten Instrumente dokumentieren die Tatsache, daß astronomische und geodätische Meßprobleme häufig eng miteinander verknüpft sind. Dies spiegelt sich in einer teilweise engen Verwandtschaft von Instrumenten-konstruktionen für die Lösung astronomischer bzw. geodätischer Meßaufgaben wider. […]“ (Vorwort)

Ewa Chojecka

Astronomische und astrologische Darstellungen und Deutungen bei kunsthistorischen Betrachtungen alter wissenschaftlicher Illustrationen des XV. bis XVIII. Jahrhunderts

Veröffentlichungen des Mathematisch-Physikalischen Salons – Forschungsstelle Dresden, Band 4

„Nachdem bereits in den letzten Jahren die ersten Bände der 'Veröffentlichungen des Staatlichen Mathematisch-Physikalischen Salons' erscheinen konnten, wird, heute ein weiteres Heft dieser eigenen Schriftenreihe der Fachwelt vorgelegt. Durch eine seit Jahren bestehende enge wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der Jagiellonischen Universität in Krakau war es möglich, einige bedeutende Arbeiten einer international bekannten Wissenschaftlerin für den Math.-Phys. Salon zu übernehmen. Nach einer Vortragsveranstaltung mit Fräulein Dr. EWA CHOJECKA in Dresden und nach den sich anschließenden Besprechungen stellte sie bereitwilligst einige Arbeiten zur Verfügung, die durch ihre astronomischen, astrologischen und kalendarischen Aussagen auch für die Instrumente der eigenen Sammlungen wissenschaftlich von großem Interesse sind. […]“ (Vorwort)

Claudia Selheim, G. Ulrich Großmann, Barbara Stambolis (Hrsg.)

Aufbruch der Jugend
Deutsche Jugendbewegung zwischen Selbstbestimmung und Verführung

Begleitband zur Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum vom 26.09.2013–19.01.2014.
Jugend stand ganz besonders um 1900 für Aufbruch und Erneuerung, für Zukunft und Visionen. Jugendliche aus bürgerlichen Kreisen begehrten gegen die Elternwelt auf. Viele ihrer Ziele trafen sich mit den Forderungen der Lebensreformbewegung. Junge Leute schlossen sich in Bünden wie dem „Wandervogel“ zusammen. Gemeinsame Unternehmungen stärkten das Gruppengefühl.
Der reich bebilderte Band zeichnet in 35 wissenschaftlich kritischen Essays und einem 280 Nummern umfassenden Objektkatalog die Jugendbewegung von ihren Anfängen über ihre politische Ideologisierung bis hin zum ersten Open-Air-Festival in der BRD auf Schloss Waldeck 1964 nach.

Janneke Schoene

Beuys’ Hut
Performance und autofiktionale Subjektivität

Die exegetische Rezeption um Joseph Beuys geht davon aus, dass Beuys ein ‚authentischer‘ Künstler ist, dessen Performance sich durch eine besondere Unmittelbarkeit auszeichnet. Die Studie zeigt anhand einer Untersuchung der Tatarenlegende als Erzählung, einiger autobiographischer Schriftstücke, Performances bzw. Medialisierungen und der Beuys-Retrospektive im New Yorker Guggenheim Museum 1979 als Bühne der Künstlerschaft, dass Beuys eine autofiktionale Figur ist, die ihre Künstlichkeit, Konstruiertheit und Fiktionalität selbst ausstellt. So wird ersichtlich, dass die Beuys’sche Inszenierung als ironischer Kommentar des Stellenwerts und der Rolle des Künstlers zu sehen ist, die er zugleich so offensiv einnahm.

Dominic E. Delarue, Johann Schulz, Laura Sobez (Hrsg.)

Das Bild als Ereignis
Zur Lesbarkeit spätmittelalterlicher Kunst mit Hans-Georg Gadamer

Bild als Ereignis, Band 1

Für den Heidelberger Philosophen Hans-Georg Gadamer ist ein Kunstwerk kein statisches Objekt, sondern ein sich wandelndes Subjekt, das uns dialogisch gegenübertritt. Kunstwerke sieht Gadamer in ihrem prozesshaften Wesen bestimmt, die im Vollzug überhaupt erst zu ihrem vollen Sein gelangen - der Sinn von Kunst geschieht. Das "Bild als Ereignis" bezeichnet somit viel mehr als nur einen materiellen Bildträger und einen darüber vermittelten geistigen Gehalt, sondern ein dynamisches Sinngeschehen zwischen Werk und Betrachter. Ausgehend von diesen Überlegungen Gadamers sollen in vorliegendem Band unterschiedliche Formen spätmittelalterlicher Kunst neu diskutiert und so eine Erweiterung kunsthistorischer Betrachtungsweisen angeregt werden. An dieser Stelle erscheint die ausführliche Einleitung des 38. Bandes der Heidelberger Forschungen (Winter Universitätsverlag).

Thomas Steinruck

Business Artists. Strategische Vermarkter im Kunstbetrieb
Andy Warhol - Damien Hirst - Jeff Koons - Takashi Murakami

Seit wenigen Jahrzehnten hat sich ein neuer Künstlertypus herausgebildet, dessen Existenz als ein weiteres Symptom der aktuellen Ökonomisierung aller Lebensbereiche verstanden werden kann: der Business Artist. Er ist Unternehmer und Manager, Art Director und Designer. Er organisiert die Produktion streng ökonomisch und delegiert die Arbeit an zahlreiche Mitarbeiter. Er ist als globale Marke etabliert und kontrolliert alle strategischen Vermarktungsaktivitäten. Als Kunstmarktstar inszeniert er sein Image und verbindet nicht selten seine  Marke mit den Luxusmarken internationaler Unternehmen.

In der Nachfolge von Andy Warhol sind mit Damien Hirst, Jeff Koons und Takashi Murakami die drei aktuell erfolgreichsten Business Artists ausgewählt, die in den einschlägigen Diskursen diesen Typus gegenwärtig am prominentesten repräsentieren.

Daniel Burger

Die Cadolzburg
Dynastenburg der Hohenzollern und markgräflicher Amtssitz

Die Cadolzburg war ein wichtiges Verwaltungszentrum der Hohenzollern in Franken und zählte bis zu den verheerenden Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg zu den besterhaltenen Burgen Deutschlands. Das Germanische Nationalmuseum (GNM) beteiligte sich an Nutzungsüberlegungen für die Cadolzburg und beauftragte Daniel Burger, ein Konzept für ein dort einzurichtendes Deutsches Burgenmuseum zu erstellen. In diesem Zusammenhang entstand die vorliegende Monographie. Sie umfasst den Forschungsstand, einen historischen Abriss, eine analysierende Baubeschreibung sowie die Stellung der Cadolzburg innerhalb des zollernschen Burgenbaus in Franken. Exkurse gehen auf Steinmetzzeichen, die Befestigung des Marktes Cadolzburg sowie die Folter in der Cadolzburg ein; ein Verzeichnis der Beamten und Inventare der Burg sowie Personen- und Ortsregister beschließen den Band.

Christina Haak, Miguel Helfrich (Hrsg.)

Casting. Ein analoger Weg ins Zeitalter der Digitalisierung?
Ein Symposium zur Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin

Als älteste bis heute aktive Einrichtung der Staatlichen Museen zu Berlin feiert die Gipsformerei 2019 ihr zweihundertjähriges Bestehen. Ihr bevorstehendes Jubiläum ist ein willkommener Anlass, um u. a. folgende Frage zu diskutieren: Wie kann sich eine Institution, deren Fokus auf der traditionellen handwerklichen Fertigung liegt, gegenüber technischen Innovationen behaupten? Die Publikation widmet sich dieser Frage und bietet darüber hinaus einen interessanten Querschnitt zur aktuellen Forschungsdebatte. Neben den einzelnen Vorträgen werden sämtliche Diskussionsbeiträge, eine Podiums- sowie eine Schlussdiskussion am Ende der Publikation in deutscher und in englischer Sprache zusammengefasst.
Den Band als interaktive Version direkt im Browser ansehen.

Juliane Betz

Le Chant du cygne
Die Gazette des Beaux-Arts und die französische Reproduktionsgraphik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts

In seinem Artikel über den Salon des Beaux-Arts von 1881 unterschied der Kritiker Jules Buisson zwischen den Druckgraphiken der großen Kupferstecher des 17. und 18. Jahrhunderts, die er als »Chant du Triomphe« titulierte, und jenen des ausklingenden 19. Jahrhunderts, die er als »Chant du Cygne« charakterisierte. Die Bezeichnung als »Schwanengesang« deutet unmissverständlich darauf hin, dass der als durchaus kunstvoll wahrgenommenen Gattung der Reproduktionsgraphik die Ablösung durch photographische Verfahren bevorstand.
Die vorliegende Untersuchung der französischen Reproduktionsgraphik basiert auf der 1859 gegründeten Gazette des Beaux-Arts, einer der wichtigsten Kunstzeitschriften des 19. Jahrhunderts. Bis 1927 wurden dort Reproduktionsgraphiken und bis 1933 Originalgraphiken publiziert, die auch Gegenstand zahlreicher Artikel waren. In diesen geht es vor allem um die Erwartungen, die an druckgraphische Reproduktionen gestellt wurden, um die Beurteilung einzelner Blätter und Graphiker sowie um die Frage, ob und warum angesichts photographischer Reproduktionsmöglichkeiten die ›bloße‹ Wiedergabe von Gemälden oder auch Skulpturen im Medium der Druckgraphik als eigenständige Kunst zu betrachten sei.
Aus den rund 1450 Tafeln, die die Gazette bis zum Jahr 1900 regelmäßig veröffentlichte, wurden 64 Reproduktionsgraphiken ausgewählt. Die Untersuchung dieser und weiterer Beispiele veranschaulicht, dass es während des gut fünfzig Jahre dauernden Übergangs von der manuellen zur photographischen Kunstreproduktion zwei wesentliche Tendenzen in der stilistischen Entwicklung gab: Zunächst orientierten sich die Graphiker an Reproduktionsstichen der vorangegangenen Jahrhunderte und an der Malerradierung, die ab den 1840er Jahren wieder auflebte. Später entwickelten einige von ihnen eine deutlich durch die Photographie beeinflusste Reproduktionsweise.

Gerd Stanke, James Hemsley (Hrsg.)

Conference Proceedings EVA Europe '99 Berlin. Electronic Imaging & the Visual Arts
The 6th EVA Berlin is the main European event in 1999 of the worldwide EVA series.

EVA Berlin, Band 6.1

   

Birgit Franz, Gerhard Vinken (Hrsg.)

Das Digitale und die Denkmalpflege
Bestandserfassung – Denkmalvermittlung – Datenarchivierung – Rekonstruktion verlorener Objekte

Veröffentlichungen des Arbeitskreises Theorie und Lehre der Denkmalpflege e.V., Band 26

Die „digitale Revolution“ ist längst in vollem Gange. Für die Denkmalpflege haben digitale Anwendungen neue Perspektiven geöffnet, etwa in der interaktiven Visualisierung verlorener Zustände, im Monitoring bedrohter Stätten und Artefakte oder in der komplexen Vernetzung heterogener Wissensbestände. Deutlicher werden inzwischen auch Grenzen und ungelöste Probleme im Einsatz digitaler Technologien, etwa was die Nachhaltigkeit der rapide wachsenden Datenmengen betrifft.
Doch haben wir es in Bezug auf die Digitalisierung nicht in erster Linie mit einer nur „technischen“ Neuerung zu tun. So wird das Bemühen um das digitale Erbe, mit dem Auftrag zur Dokumentation, Erforschung und Publizierung von Kulturgütern, nicht nur die Institution Museum transformieren. Zu beobachten ist auch, dass sich mit der neuen Fülle an digital erzeugten Bildern die wissenschaftlichen Standards verändern. Ein weiterer unterschätzter Aspekt der digitalen Revolution ist eine Umschichtung der Aufmerksamkeiten auf dem „Markt“ der Wissenschaften.
Die wohl auffälligste Folge des digitalen Versprechens einer genauen und verlustfreien Reproduktion des Verlorenen ist, dass bei jeder spektakulären Zerstörung von bekannten Monumenten reflexhaft die Forderung nach einer Rekonstruktion aufkommt. Deutlich wird hier, dass dem Digitalen eine innere Affinität zur Rekonstruktion innewohnt, insofern seine Leistungsfähigkeit in der Übersetzung aller Informationen in einen binären Code, in der angeblich verlustfreien Speicherung und Kopie beruht. Im digitalen Zeitalter wird die Unterscheidung von Original und Kopie so an Relevanz verlieren – auch zu dem Preis einer totalen Manipulierbarkeit der Daten, wie der Realität. (Gerhard Vinken)

Herbert Wunderlich

Das Dresdner "Quadratum geometricum" aus dem Jahre 1569 von Christoph Schißler d. Ä., Augsburg

Veröffentlichungen des Mathematisch-Physikalischen Salons – Forschungsstelle Dresden, Band 1

Nach einem jahrhundertelangen Bestehen tritt jetzt der Staatliche MathematischPhysikalische Salon mit einer eigenen Schriftenreihe an die Öffentlichkeit. In diesen neu herausgegebenen Bänden, die nunmehr periodisch erscheinen werden, sollen hauptsächlich die fachlichwissenschaftlichen Arbeiten Aufnahme finden, deren Inhalt mit den vielseitigen Sammelgebieten des Museums und Forschungsinstitutes wissenschaftlich und museumstechnisch in engem Zusammenhang stehen. Seit der um 1728 erfolgten Ausgliederung des „Physikalischen Cabinetts" aus der Dresdner Kunstkammer hat sich der MathematischPhysikalische Salon zu einem der bekanntesten und berühmtesten Museen naturwissenschaftlicher Instrumente, Apparate und Kunstgegenstände entwickeln können. Nach einer fast restlosen Zerstörung der Arbeits- und Sammlungsräume im Februar 1945 konnte das Institut bereits im Sommer 1952 mit einer Teilausstellung in seinem wiederaufgebauten früheren einzigen Ausstellungspavillon unter Teilnahme des In- und Auslandes an die Öffentlichkeit treten. Weitere Sammlungsräume — wie der ehemalige Grottensaal und die lange Bogengalerie — konnten 1954 und 1956 mit der fortschreitenden Restaurierung des Dresdner Zwingers übernommen und als neue Museumssäle den Besuchern übergeben werden. […]" (Vorwort)

Elisabeth Tietmeyer (Hrsg.)

Einsichten in flüchtige Leben

Schriftenreihe des Museums Europäischer Kulturen, Band 19

Ausgangspunkt der Publikation ist die Präsentation daHEIM: Einsichten in flüchtige Leben, die das Museum Europäischer Kulturen 2016/17 in Zusammenarbeit mit der Künstlerin barbara caveng und der Initiative KUNSTASYL in Berlin realisiert hat. Vor dem Hintergrund der Situation von Zuwander_innen durch Flucht in Europa seit 2015 stellt sie Erfahrungen und Träume der Protagonist_innen aus einem Wohnheim in Berlin-Spandau dar. Mit biografischen Beispielen von Menschen, die in den letzten beiden Jahrhunderten in, nach und aus Europa migriert sind, werden die aktuellen Schicksale verglichen. Dies zeigt, dass Flucht kein neues Phänomen ist; es hat sie immer gegeben - zu unterschiedlichen Zeiten, an unterschiedlichen Orten. Zwölf Autor_innen aus Europa, Nord- und Südamerika beschreiben individuelle Migrationserfahrungen von 2016 rückblickend bis ins 19. Jahrhundert. Darüber hinaus werden europäische Wanderungsbewegungen in globale Zusammenhänge gestellt und Formen der institutionellen Erinnerung an Migration präsentiert.

2. Auflage 2017.

Elisabeth Tietmeyer (Hrsg.)

Einsichten in flüchtige Leben

Schriftenreihe des Museums Europäischer Kulturen, Band 19

Ausgangspunkt der Publikation ist die Präsentation daHEIM: Einsichten in flüchtige Leben, die das Museum Europäischer Kulturen 2016/17 in Zusammenarbeit mit der Künstlerin barbara caveng und der Initiative KUNSTASYL in Berlin realisiert hat. Vor dem Hintergrund der Situation von Zuwander_innen durch Flucht in Europa seit 2015 stellt sie Erfahrungen und Träume der Protagonist_innen aus einem Wohnheim in Berlin-Spandau dar. Mit biografischen Beispielen von Menschen, die in den letzten beiden Jahrhunderten in, nach und aus Europa migriert sind, werden die aktuellen Schicksale verglichen. Dies zeigt, dass Flucht kein neues Phänomen ist; es hat sie immer gegeben - zu unterschiedlichen Zeiten, an unterschiedlichen Orten. Zwölf Autor_innen aus Europa, Nord- und Südamerika beschreiben individuelle Migrationserfahrungen von 2016 rückblickend bis ins 19. Jahrhundert. Darüber hinaus werden europäische Wanderungsbewegungen in globale Zusammenhänge gestellt und Formen der institutionellen Erinnerung an Migration präsentiert.

Andreas Bienert, James Hemsley, Gerd Stanke (Hrsg.)

Elektronische Medien & Kunst, Kultur, Historie
Konferenzband EVA 2008 Berlin ; 12. - 14. November 2008 in den Staatlichen Museen zu Berlin am Kulturforum Potsdamer Platz ; die 15. Berliner Veranstaltung der internationalen EVA-Serie Electronic Imaging & the Visual Arts

EVA Berlin, Band 15

  

Wolfram Dolz

Erd- und Himmelsgloben
Sammlungskatalog

"Mit dem Katalog "Erd- und Himmelsgloben" setzt der Staatliche Mathematisch-Physikalische Salon seine Veröffentlichungen über die einzelnen Sammlungen fort. Die Globensammlung gehört zu einer der international bedeutendsten Sammlungen dieser Art und wird hier erstmals in geschlossener Form für die Öffentlichkeit publiziert. In einer etwas ausführlicher gehaltenen Einführung wird zunächst die historische Entwicklung beider Globengruppen behandelt. Dabei wird insbesondere auch auf Herstellungstechnologie von Globen eingegangen. Anschließend erfolgt eine getrennte Vorstellung der Globensammlung nach Erd- und Himmelsgloben. […]" (Vorwort)

Helmut Grötzsch

Die ersten Forschungsergebnisse der Globusinventarisierung in der Deutschen Demokratischen Republik

Veröffentlichungen des Mathematisch-Physikalischen Salons – Forschungsstelle Dresden, Band 2

„Bereits 1961 konnte der erste Band einer neuen eigenen Schriftenreihe des Staatlichen Mathematisch Physikalischen Salons der Fachwelt des In- und Auslandes vorgelegt werden. In zahlreichen Zuschriften maßgebender Institutionen und bedeutender Wissenschaftler wurden die erstmalig erschienenen „Veröffentlichungen" des Museums und der Forschungsstelle lebhaft begrüßt. Heute wird nun der Band 2 dieser in unregelmäßiger Folge erscheinenden Arbeiten herausgegeben. Er enthält die Ergebnisse eines Forschungsauftrages, den das Staatssekretariat für das Hoch- und Fachschulwesen der Deutschen Demokratischen Republik für die Bearbeitung aller Erd- und Himmelsgloben in der Deutschen Demokratischen Republik vergeben hat. […]“ (Vorwort)

James Hemsley, Gerd Stanke (Hrsg.)

EVA '97 Berlin. Konferenzband Elektronische Bildverarbeitung & Kunst, Kultur, Historie
die 4. Berliner Veranstaltung der EVA-Serie Electronic Imaging & the Visual Arts

EVA Berlin, Band 4