Doris H. Lehmann (Hrsg.)

Vom Streit zum Bild
Bildpolemik und andere Waffen der Künstler

Wie stritten bildende Künstler und wie setzten sie dabei ihre Werke als Waffen ein? Ausgehend von dieser Frage zeigt der Sammelband des DFG-Projekts „Streitstrategien bildender Künstler in der Neuzeit“ exemplarisch, wie Maler, Graphiker und Bildhauer ihre Bilderfindungen im Kontext ihrer Auseinandersetzungen mit anderen Künstlern, Kritikern und Auftraggebern als eigenständiges Medium der Kommunikation, der Selbstpositionierung und -inszenierung einsetzten. Die Beiträge basieren auf den Vorträgen und Diskussionen der vom 4. bis 5. Dezember 2015 an der Universität Bonn veranstalteten internationalen Tagung „Vom Streit zum Bild – Bildpolemik und andere Waffen der Künstler“. Jenseits der bereits intensiv erforschten Aspekte Paragone, Agon, Aemulatio und der Künstler als Verbrecher widmet sich dieser Sammelband damit dem Phänomen des Künstlerstreits unter Berücksichtigung des durch die persönlichen Auseinandersetzungen freigesetzten kreativen Potentials, seiner bildsprachlichen Traditionen und Innovationen. Das behandelte Spektrum von Fallstudien umfasst im Schwerpunkt Beispiele des 16. Jahrhunderts und reicht bis in die Gegenwart.

Elisabeth Tietmeyer (Hrsg.)

Glances into Fugitive Lives

Schriftenreihe des Museums Europäischer Kulturen, Band 19

The starting point of this publication is the presentation daHEIM: Glances into Fugitive Lives realized in Berlin by the Museum Europäischer Kulturen with the artist barbara caveng and the initiative KUNSTASYL in 2016/17. Against the background of the situation of immigrants fleeing to Europe since 2015, it highlights the experiences and dreams of its protagonists from a residential hostel in the Berlin district of Spandau. Biographical examples of people who have migrated within, to and from Europe in the last two centuries are brought into comparison with current fates. This demonstrates that flight is not a new phenomenon, but has always been with us - at various times and in various places. Twelve authors from Europe, North and South America describe individual migration experiences, looking back as far as the 19th century from 2016. Over and beyond this, European migration movements are placed in global contexts, and forms of institutional migration remembrance presented.

2nd edition 2017.

Elisabeth Tietmeyer (Hrsg.)

Einsichten in flüchtige Leben

Schriftenreihe des Museums Europäischer Kulturen, Band 19

Ausgangspunkt der Publikation ist die Präsentation daHEIM: Einsichten in flüchtige Leben, die das Museum Europäischer Kulturen 2016/17 in Zusammenarbeit mit der Künstlerin barbara caveng und der Initiative KUNSTASYL in Berlin realisiert hat. Vor dem Hintergrund der Situation von Zuwander_innen durch Flucht in Europa seit 2015 stellt sie Erfahrungen und Träume der Protagonist_innen aus einem Wohnheim in Berlin-Spandau dar. Mit biografischen Beispielen von Menschen, die in den letzten beiden Jahrhunderten in, nach und aus Europa migriert sind, werden die aktuellen Schicksale verglichen. Dies zeigt, dass Flucht kein neues Phänomen ist; es hat sie immer gegeben - zu unterschiedlichen Zeiten, an unterschiedlichen Orten. Zwölf Autor_innen aus Europa, Nord- und Südamerika beschreiben individuelle Migrationserfahrungen von 2016 rückblickend bis ins 19. Jahrhundert. Darüber hinaus werden europäische Wanderungsbewegungen in globale Zusammenhänge gestellt und Formen der institutionellen Erinnerung an Migration präsentiert.

2. Auflage 2017.

Thomas W. Gaehtgens et al. (Hrsg.)

Versailles et l'Europe
L’appartement monarchique et princier, architecture, décor, cérémonial

Passages online, Band 1

Der vorliegende Band untersucht den Einfluss eines der brillantesten Repräsentationsleistungen der Frühen Neuzeit auf die europäischen Höfe des 17. und 18. Jahrhunderts. Das Versailler Schloss, ein „Showroom“, der die französischen Luxusgüter über die Grenzen hinaus bekannt und zum begehrten Gut machte, zog die Blicke aller Regenten der Zeit auf sich. Doch wenngleich von Künstlern und Kunsthandwerkern, die sich an den europäischen Höfen niederließen, zahlreiche Formen und Ideen übernommen wurden, darf die Beharrlichkeit der lokalen Traditionen dennoch nicht unterschätzt werden.

Beginnend mit einer Analyse des Versailler Appartements nach Form und Funktion wird das in Frankreich entwickelte Modell in seiner Bedeutung für die Konzepte des Appartements der europäischen Höfe betrachtet. Die Beiträge analysieren das Zusammenspiel von Architektur, Dekor und Zeremoniell und die besondere Bedeutung des Appartements für die höfische Repräsentation. Die räumliche Disposition tritt als komplexes Verweissystem hervor, das die Inszenierung der Macht und die Zugänglichkeit des Regenten bestimmte. Die Logik der Ausstattungssysteme erschließt sich nur in interdisziplinärer Betrachtung, die auch die sozialen und politisch--historischen Bedingungen berücksichtigt. Bereits vorhandene Traditionen der europäischen Häuser werden in diesem Prozess zwischen Übernahmen und Transformationen neu konfiguriert.

Der erste Teil widmet sich dem in Frankreich entwickelten Modell des Appartements und versucht die komplexe Entwicklung in Versailles bis 1701 nachzuvollziehen, in der die Chambre de Parade zum Herzstück des Schlosses wurde. Im zweiten Teil beleuchten die Fallstudien zu Residenzen der deutschsprachigen Länder den komplexen Austausch und die Vielfalt der heterogenen Lösungen. Mit Beiträgen zu einigen wesentlichen europäischen Höfen in England, Holland, Schweden, Polen, Spanien und Italien schließt die Studie ab.

Pamela Sylvia Pachl

Das Phänomen Skatesticker
Bildrezeptionen und Kunstadaptionen in der Skateboardszene

Skatesticker sind grafisch gestaltete Aufkleber, die von Skatelabels – den Herstellern von Skateboards und Zubehör – distribuiert werden. Ursprünglich zu reinen Werbezwecken produziert, haben sich Skatesticker als Symbole der Szene etabliert: Befragte Skater bekennen, dass Skatesticker ein „Ausdruck eines Lebensgefühls“, ein „visueller Eindruck unserer Gefühle“ und eine „[e]infache Möglichkeit[,] sich einer Gruppe zuzuordnen“ sind. Sie werden von Skatern gesammelt, gehandelt und wertgeschätzt. Die vorliegende Arbeit verfolgt einen bildwissenschaftlich orientierten Forschungsansatz, der es ermöglicht, die komplexen – oftmals bildende Kunst adaptierenden – Bildmotive dieser Grafikdesignobjekte und ihre zunehmend autonomisierten Funktionen als visuelle Medien einer Szene zu analysieren und anzuerkennen.

Nicolai Kemle (Hrsg.)

Kunstrecht
Normen, Gesetze und Vorschriften

Kunstrecht kompakt, Band 1

Im ständig wachsenden Kunstmarkt hat sich das Kunstrecht zu einer eigenständigen Disziplin entwickelt und nimmt heute einen wichtigen Platz in der Praxis ein. Das neue Kulturgüterschutzgesetz zeigt dies exemplarisch auf.

Künstler, Sammler, Galeristen, Händler, Kunstvermittler, Auktionatoren, Kuratoren, Museumsleute, Publizisten und Juristen besitzen mit dieser Sammlung von Vorschriften, Gesetzen und ethischen Richtlinien einen schnellen Zugriff auf alle relevanten Normen aus den verschiedenen Rechtsgebieten, die für den täglichen Umgang mit der Kunst und dem Kunstrecht von Bedeutung sind.

Die Sammlung vereint in einem Band die anwendbaren deutschen Gesetze, europäischen Richtlinien und Verordnungen, internationale Übereinkommen, angefangen von den Washington Principles bis zu UNIDROIT, sowie die ethischen Grundsätze der einzelnen Kunsthandelsverbände.

Eva von Engelberg-Dočkal, Markus Krajewski, Frederike Lausch (Hrsg.)

Mimetische Praktiken in der neueren Architektur
Prozesse und Formen der Ähnlichkeitserzeugung

Praktiken des Zitierens, Kopierens, der Montage, des Rekonstruierens, der Analogiebildung und der Mimikry sind gängige Verfahren im architektonischen Alltag. Dennoch ist das Paradigma der Originalität bis heute beherrschend und verstellt oft den Blick auf mimetische Phänomene. Der Tagungsband versammelt zwölf im Jahr 2016 auf der Konferenz „Ähnlichkeit: Prozesse und Formen“ in der Bibliothek der Stiftung Werner Oechslin in Einsiedeln gehaltene Vorträge, ergänzt durch zwei Artikel der Herausgeberinnen. Der Fokus der Tagung lag auf aktuellen Forschungen zu Praktiken der Ähnlichkeitserzeugung in der neueren Architektur und wurde von Teilprojekten der DFG-SNF-Forschergruppe „Medien und Mimesis“ organisiert.

Elisabeth Tietmeyer (Hrsg.)

Glances into Fugitive Lives

Schriftenreihe des Museums Europäischer Kulturen, Band 19

The starting point of this publication is the presentation daHEIM: Glances into Fugitive Lives realized in Berlin by the Museum Europäischer Kulturen with the artist barbara caveng and the initiative KUNSTASYL in 2016/17. Against the background of the situation of immigrants fleeing to Europe since 2015, it highlights the experiences and dreams of its protagonists from a residential hostel in the Berlin district of Spandau. Biographical examples of people who have migrated within, to and from Europe in the last two centuries are brought into comparison with current fates. This demonstrates that flight is not a new phenomenon, but has always been with us - at various times and in various places. Twelve authors from Europe, North and South America describe individual migration experiences, looking back as far as the 19th century from 2016. Over and beyond this, European migration movements are placed in global contexts, and forms of institutional migration remembrance presented.

Elisabeth Tietmeyer (Hrsg.)

Einsichten in flüchtige Leben

Schriftenreihe des Museums Europäischer Kulturen, Band 19

Ausgangspunkt der Publikation ist die Präsentation daHEIM: Einsichten in flüchtige Leben, die das Museum Europäischer Kulturen 2016/17 in Zusammenarbeit mit der Künstlerin barbara caveng und der Initiative KUNSTASYL in Berlin realisiert hat. Vor dem Hintergrund der Situation von Zuwander_innen durch Flucht in Europa seit 2015 stellt sie Erfahrungen und Träume der Protagonist_innen aus einem Wohnheim in Berlin-Spandau dar. Mit biografischen Beispielen von Menschen, die in den letzten beiden Jahrhunderten in, nach und aus Europa migriert sind, werden die aktuellen Schicksale verglichen. Dies zeigt, dass Flucht kein neues Phänomen ist; es hat sie immer gegeben - zu unterschiedlichen Zeiten, an unterschiedlichen Orten. Zwölf Autor_innen aus Europa, Nord- und Südamerika beschreiben individuelle Migrationserfahrungen von 2016 rückblickend bis ins 19. Jahrhundert. Darüber hinaus werden europäische Wanderungsbewegungen in globale Zusammenhänge gestellt und Formen der institutionellen Erinnerung an Migration präsentiert.

Juliane Betz

Le Chant du cygne
Die Gazette des Beaux-Arts und die französische Reproduktionsgraphik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts

In seinem Artikel über den Salon des Beaux-Arts von 1881 unterschied der Kritiker Jules Buisson zwischen den Druckgraphiken der großen Kupferstecher des 17. und 18. Jahrhunderts, die er als »Chant du Triomphe« titulierte, und jenen des ausklingenden 19. Jahrhunderts, die er als »Chant du Cygne« charakterisierte. Die Bezeichnung als »Schwanengesang« deutet unmissverständlich darauf hin, dass der als durchaus kunstvoll wahrgenommenen Gattung der Reproduktionsgraphik die Ablösung durch photographische Verfahren bevorstand.
Die vorliegende Untersuchung der französischen Reproduktionsgraphik basiert auf der 1859 gegründeten Gazette des Beaux-Arts, einer der wichtigsten Kunstzeitschriften des 19. Jahrhunderts. Bis 1927 wurden dort Reproduktionsgraphiken und bis 1933 Originalgraphiken publiziert, die auch Gegenstand zahlreicher Artikel waren. In diesen geht es vor allem um die Erwartungen, die an druckgraphische Reproduktionen gestellt wurden, um die Beurteilung einzelner Blätter und Graphiker sowie um die Frage, ob und warum angesichts photographischer Reproduktionsmöglichkeiten die ›bloße‹ Wiedergabe von Gemälden oder auch Skulpturen im Medium der Druckgraphik als eigenständige Kunst zu betrachten sei.
Aus den rund 1450 Tafeln, die die Gazette bis zum Jahr 1900 regelmäßig veröffentlichte, wurden 64 Reproduktionsgraphiken ausgewählt. Die Untersuchung dieser und weiterer Beispiele veranschaulicht, dass es während des gut fünfzig Jahre dauernden Übergangs von der manuellen zur photographischen Kunstreproduktion zwei wesentliche Tendenzen in der stilistischen Entwicklung gab: Zunächst orientierten sich die Graphiker an Reproduktionsstichen der vorangegangenen Jahrhunderte und an der Malerradierung, die ab den 1840er Jahren wieder auflebte. Später entwickelten einige von ihnen eine deutlich durch die Photographie beeinflusste Reproduktionsweise.

Christina Haak, Miguel Helfrich (Hrsg.)

Casting. Ein analoger Weg ins Zeitalter der Digitalisierung?
Ein Symposium zur Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin

Als älteste bis heute aktive Einrichtung der Staatlichen Museen zu Berlin feiert die Gipsformerei 2019 ihr zweihundertjähriges Bestehen. Ihr bevorstehendes Jubiläum ist ein willkommener Anlass, um u. a. folgende Frage zu diskutieren: Wie kann sich eine Institution, deren Fokus auf der traditionellen handwerklichen Fertigung liegt, gegenüber technischen Innovationen behaupten? Die Publikation widmet sich dieser Frage und bietet darüber hinaus einen interessanten Querschnitt zur aktuellen Forschungsdebatte. Neben den einzelnen Vorträgen werden sämtliche Diskussionsbeiträge, eine Podiums- sowie eine Schlussdiskussion am Ende der Publikation in deutscher und in englischer Sprache zusammengefasst.
Den Band als interaktive Version direkt im Browser ansehen.

Andreas Bienert et al. (Hrsg.)

Konferenzband EVA Berlin 2016. Elektronische Medien & Kunst, Kultur und Historie
23. Berliner Veranstaltung der internationalen EVA-Serie Electronic Media and Visual Arts

EVA Berlin, Band 23

  

Pieter Martens (Hrsg.)

Virtual Palaces, Part I
Digitizing and Modelling Palaces

PALATIUM e-Publications, Band 2

Dieser Band befasst sich mit den Möglichkeiten virtueller Modelle für die wissenschaftliche Erforschung historischer Orte und Plätze. Das Aufkommen digitaler Messtechniken und Entwicklungen im Modellbau haben die Art und Weise revolutioniert, in der historische Gebäude wie bspw. Residenzen untersucht werden können. Die neuen Techniken bieten noch nie da gewesene Möglichkeiten für Architekturhistoriker, führen aber auch zu neuen Herausforderungen.

Eine dieser Herausforderungen betrifft die Zuverlässigkeit und Nachprüfbarkeit der Daten, die für die Erstellung der Modelle – sowohl bestehender als auch rekonstruierter Bauten - verwendet werden. Auch die Verwendung virtueller Gebäude als eigentliche „Werkzeuge“ für die Forschung, die dabei helfen sollen, Hypothesen über Bauphasen oder zur zeremoniellen Verwendung von Räumen zu visualisieren und zu erläutern, birgt nicht selten Probleme.

Stephan Hoppe, Stefan Breitling (Hrsg.)

Virtual Palaces, Part II
Lost Palaces and their Afterlife. Virtual Reconstruction between Science and Media

PALATIUM e-Publications, Band 3

Der Band befasst sich mit der digitalen Rekonstruktion und Visualisierung von Schlössern, Burgen und Residenzarchitektur der Frühen Neuzeit. Das Hauptaugenmerk liegt dabei weniger darauf, digitale Modelle von noch bestehenden Gebäuden zu erstellen als vielmehr auf der virtuellen Rekonstruktion „verlorener“ Bauten, besonders bezogen auf Schlösser, die zerstört, stark umgebaut oder auch nie errichtet wurden.
Die 13 Aufsätze des Bandes wurden zuerst anlässlich des Palatium Workshops "Virtual Palaces, Part II" präsentiert, der im April 2012 in München stattfand.

Andreas Bienert et al. (Hrsg.)

Konferenzband EVA Berlin 2015. Elektronische Medien & Kunst, Kultur und Historie
22. Berliner Veranstaltung der internationalen EVA-Serie: Electronic Media and Visual Arts

EVA Berlin, Band 22

  

Christian Gether et al. (Hrsg.)

The Model

ARKENs forschungsbasierte Online-Publikation von 2014 thematisiert die Neuinstallation von Palle Nielsens Pionierarbeit „The Model“. Spiel, Partizipation und relationale Ästhetik stehen im Mittelpunkt des Kunstwerks – ein gigantischer Spielplatz für Kinder, der ursprünglich im Jahr 1968 im Moderna Museet in Stockholm installiert wurde. Verknüpft mit seiner Neuerscheinung in ARKEN wird „The Model 1968/2014“ gleichzeitig Teil der Sammlung des Museums und in dieser Publikation dokumentiert.

Drei neue Texte nähern sich „The Model“ aus der Perspektive des Kurators, des Kunsthistorikers und des Spielforschers. Welche Art von Partizipation entsteht in „The Model“ heutzutage? Wie hat sich die Idee der Utopie seit 1968 verändert? Und welches sind die sinnlichen Erfahrungen (des Spiels), die „The Model“ mit seinem kreativen und gestaltenden Potenzial als Spielplatz hervorruft? Die Online-Veröffentlichung beinhaltet auch ein Interview mit Palle Nielsen sowie einige seiner bisher unveröffentlichten und neuveröffentlichten Texte. Darüber hinaus bietet „The Model“ die erste verständliche Biographie des Künstlers.

Andreas Bienert, Pedro Santos (Hrsg.)

Konferenzband EVA Berlin 2014. Elektronische Medien & Kunst, Kultur und Historie
21. Berliner Veranstaltung der internationalen EVA-Serie: Electronic Media and Visual Arts

EVA Berlin, Band 21

  

Herbert Karner, Ingrid Ciulisová, Bernardo J. García García (Hrsg.)

The Habsburgs and their Courts in Europe, 1400–1700
Between Cosmopolitism and Regionalism

PALATIUM e-Publications, Band 1

Dieser Band untersucht Architektur und Kultur an verschiedenen Höfen einer der wichtigsten Königsdynastien Europas, der Habsburger. Er sucht nach der spezifisch Habsburgischen Ausdrucksweise im Bereich fürstlicher Repräsentation an den Höfen von Madrid, Brüssel, Wien, Prag, Bratislava und Budapest. Überstaatliche Charakteristika der dynastischen Identität werden den regionalen Repräsentationen gegenübergestellt.

Kern der fürstlichen Repräsentation war die Hofresidenz. Infolgedessen werden die offiziellen Räume der Habsburger bezogen auf ihre Bedeutung im Hofzeremoniell in den Schlössern in Brüssel, Madrid und Zentraleuropa untersucht, um zu erkennen, ob es ein vereinendes Modell gab. Diese von den Habsburgern entwickelte, übernationale dynastiche Identität wird dann mit lokalen Identifikationsformen verglichen, wie sie beim Adel in Böhmen, Ungarn und Polen anzutreffen sind. Dies zeigt wie die Schlösser und ihre Ausschmückung auch die Loyalität zu den Traditionen des Heimatlandes, den sogenannten Landespatriotismus, ausdrückten.

Andreas Bienert, Dorothee Haffner (Hrsg.)

Konferenzband EVA 2013 Berlin Elektronische Medien & Kunst, Kultur, Historie 6. - 8. November 2013 in den Staatlichen Museen zu Berlin am Kulturforum Potsdamer Platz
Die 20. Berliner Veranstaltung der internationalen EVA-Serie Electronic Imaging & the Visual Arts (u. a. EVA London, EVA Florence, EVA Moscow & EVA Berlin)

EVA Berlin, Band 20

  

 

 

Andreas Bienert, Dorothee Haffner (Hrsg.)

Konferenzband EVA 2012 Berlin Elektronische Medien & Kunst, Kultur, Historie
Die 19. Berliner Veranstaltung der internationalen EVA-Serie Electronic Imaging & the Visual Arts (u. a. EVA London, EVA Florence, EVA Moscow & EVA Berlin)

EVA Berlin, Band 19