Neuerscheinung

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Aktuelles

05.09.2019

Regula Krähenbühl, Roger Fayet (Hrsg.): Authentizität und Material. Konstellationen in der Kunst seit 1900

Outlines, Band 11
Um Fragen zu Konzepten des Authentischen und ihrer Relevanz in der Kunst seit 1900 kreisen die Texte des Sammelbandes: So wird das referenzielle Authentizitätskonzept in der Skulptur um 1900, bei Piero Manzoni oder anhand von Verfahren der zeitgenössischen Kunst erörtert. Aufsätze zum Hamburger Faksimile-Streit Ende der 1920er Jahre, zu Dieter Roth und zu computerbasierten Werken thematisieren das Verhältnis von Original und Reproduktion. Echtheit im Sinne einer besonderen Beziehung zwischen einer Sache und deren Urheberschaft behandeln Beiträge zur kennerschaftlichen Expertise, zur haptischen Wahrnehmung des Artefakts und zur Authentizitätsproblematik im medienwissenschaftlichen Diskurs.

25.07.2019

Christian Nille, Von der Alltagsanschauung zur kunsthistorischen Raum-Kritik. Versuche am Beispiel der Vorhoffassade des Georg Forster-Gebäudes der Mainzer Universität

Bild als Ereignis, Band 1

Das Georg Forster-Gebäude befindet sich auf dem Campus der Universität Mainz. Gestalterisch sticht bei diesem Bauwerk die gläserne Vorhoffassade heraus. Die vorliegende Arbeit erschließt die Faszination, die von diesem Gebilde ausgeht, systematisch und trägt damit zur aktuellen wissenschaftlichen Bildkritik bei.
Hierbei wird der Frage nachgegangen, welche Position die Kunstgeschichte zwischen dem Umgang mit Bildern in der Alltagsanschauung und der wissenschaftlichen Analyse von Bildern einnehmen sollte. Bei der zu entwickelnden Antwort werden Anleihen bei der Kunstgeschichte, der Wissenschaftstheorie und der aktuellen Raumsoziologie genommen, um eine kunsthistorische Raum-Kritik zu formulieren.

25.07.2019

Ian Verstegen, Federico Barocci and the Science of Drawing in Early Modern ltaly

Federico Barocci ist aus dem Kanon der Kunstgeschichte der Spätrenaissance und des Barock nicht mehr wegzudenken. Doch trotz zahlreicher Monographien und Ausstellungen entzieht sein Werk sich einem umfassenden Verständnis. Das folgende Buch ist eine strukturelle Untersuchung der Arbeitsweise und des Vorgehens von Federico Barocci. Es wirft Licht auf die unterschiedlichen Zeichnungen, die während der Entstehung der einzelnen, typischen Gemälde entstanden. Das Buch untersucht die Logik hinter Baroccis Vorgehensweise, die idealisiert erscheinen mag aber dennoch sehr reell ist. Letztendlich dient das Buch als Schlüssel zum Verständnis der Funktion und Beschaffenheit der erstaunlichen grafischen Produktion Baroccis.

25.07.2019

Gudrun Knaus, Regine Stein, Angela Kailus, LIDO-Handbuch für die Erfassung und Publikation von Metadaten zu kulturellen Objekten

Band 1 des LIDO-Handbuchs mit dem Schwerpunkt Graphik entstand in enger Kooperation mit den Mitgliedern des internationalen Arbeitskreises Graphik vernetzt. Um Daten aus verschiedenen Erfassungssystemen in Museen und Bibliotheken auf sammlungsübergreifenden Plattformen zusammenführen zu können, müssen gemeinsame Standards für Dateninhalte und die Datenstruktur angewendet werden. Der vorliegende Leitfaden listet alle relevanten Datenfelder für die Beschreibung von Zeichnungen und Druckgraphik auf. Jedes Datenfeld wird definiert und enthält Tipps für die Erfassung, inhaltliche Beispiele sowie Hinweise, die beim Datenexport im LIDO-XML-Format zu beachten sind.

04.07.2019

Marlen Schneider, Ulrike Kern (Hrsg.), Imitatio – Aemulatio – Superatio: Bildpolitiken in transkultureller Perspektive. Thomas Kirchner zum 65. Geburtstag

Aemulative Handlungen wirken sich oft progressiv aus, sei es durch innovative Adaption, Modulation oder Perfektion von bereits Vorhandenem, aber auch durch ironische Brechung mit traditionellen Sehgewohnheiten. Diese Prozesse, durch die kulturelle, soziale und mediale Gegebenheiten sowohl in der Produktion als auch in der Rezeption von Kunst neu verhandelt werden, bilden den thematischen Schwerpunkt des Bandes. Vorgestellt wird eine epochen- und kulturraumübergreifende Perspektive auf den fortwährenden Bedeutungswandel visueller Zeichen und künstlerischer Verfahren. Die in den Fallstudien untersuchte Konfrontation verschiedener historischer, kultureller und ästhetischer Kontexte vermag es, den Kunstdiskurs zu dynamisieren, neue Sichtweisen zu eröffnen, und die anhaltende gesellschaftliche Brisanz von aktueller Kunst und Werken vergangener Epochen deutlich zu machen.
Die Thomas Kirchner gewidmete Festschrift wird von Ulrike Kern und Marlen Schneider herausgegeben.

13.06.2019

Blanca Gutiérrez Galindo , “En la República Democrática Alemana la pintura es más alemana”

Dieser Band umfasst drei Aufsätze, in denen über die Rezeption der Kunst der DDR nach der Wiedervereinigung Deutschlands reflektiert wird. Ziel ist es, den spanischsprachigen Lesern eine vielseitige Perspektive des Kunstgeschehens in Deutschland zu bieten, die nicht auf das ehemalige Westdeutschland beschränkt ist. Der erste Aufsatz befasst sich mit den wichtigsten Ausstellungen von Malerei aus der DDR. Der zweite Aufsatz untersucht den Fall des Malers Bernhard Heisig, dessen umfassendes malerisches Werk von westdeutschen Historikern als Aufarbeitung der Vergangenheit interpretiert wurde. Der dritte Aufsatz gibt einen kurzen Überblick des Kunstgeschehens der 1940er Jahre in der DDR.

 

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Zum Einsatz kommt die Open-Source-Software OMP des Public Knowledge Project (PKP).

 

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